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	<title>Schmetterlingsgesang &#187; Haut</title>
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	<description>Ein Blog für Lyrik, Poesie und Gedichte</description>
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		<title>Kulturbeutel Nr. 27</title>
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		<pubDate>Fri, 04 Mar 2011 20:19:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Enke</dc:creator>
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		<description><![CDATA[In dieser Woche geht es im Kulturbeutel ausnahmsweise mal kurz um Politik, bevor ich dann auf zwei Wettbewerbe hinweisen m&#246;chte. Und zum Schluss gibt es nat&#252;rlich wieder einige Gedichte aus dem Netz, bei denen es sich lohnt, einen n&#228;heren Blick darauf zu werfen. Aber fangen wir bei einem leidigen Thema an &#8211; dem ehemaligen Verteidigungsminister. <a href='http://www.schmetterlingsgesang.de/2011/lyrik-news/kulturbeutel/kulturbeutel-nr-27/'>[...]</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">In dieser Woche geht es im Kulturbeutel ausnahmsweise mal kurz um Politik, bevor ich dann auf zwei Wettbewerbe hinweisen m&ouml;chte. Und zum Schluss gibt es nat&uuml;rlich wieder einige Gedichte aus dem Netz, bei denen es sich lohnt, einen n&auml;heren Blick darauf zu werfen. Aber fangen wir bei einem leidigen Thema an &#8211; dem ehemaligen Verteidigungsminister.<span id="more-2181"></span></p>
<p style="text-align: justify;">Ich muss es mir verkneifen, ausschweifend  zu Guttenberg zu schreiben, weil sonst die Zeit fehlen w&uuml;rde, dem eigentlichen Sinn des Kulturbeutels nachzukommen. Deshalb werde ich nur kurz auf ein paar Artikel verweisen. Einerseits sollte jeder einmal die <a title="guttenviz dieweltistgarnichtso" href="http://daten.dieweltistgarnichtso.net/src/guttenviz/" target="_blank">Visualisierung</a> des Guttenplag-Wikis sich angeschaut haben, um sich ein Bild des Ausma&szlig;es zu machen, in dem hier betrogen wurde. Und dann m&ouml;chte ich zum Lesen die Texte bei &#8220;<a title="Dummes Volk? print w&uuml;rgt" href="http://print-wuergt.de/2011/03/03/761/" target="_blank">print w&uuml;rgt</a>&#8220;, <a title="zu guttenbergs r&uuml;cktritt Guardienoftheblind" href="http://guardianoftheblind.de/blog/2011/03/01/zu-guttenbergs-rucktritt/" target="_blank">hier</a> und <a title="Stunde der Populisten Guardienoftheblind" href="http://guardianoftheblind.de/blog/2011/03/03/die-stunde-der-populisten/" target="_blank">hier</a> beim &#8220;Guardien of the blind&#8221;, beim &#8220;<a title="Netz der Selbstkontrolle DerFreitag" href="http://www.freitag.de/positionen/1109-hh" target="_blank">derFreitag</a>&#8221; und letztlich auch diesem bei den &#8220;<a title="Agitation NachDenkSeiten" href="http://www.nachdenkseiten.de/?p=8535" target="_blank">Nachdenkseiten</a>&#8220;. Es lie&szlig;e sich auch noch anderes sagen, aber ich m&ouml;chte es dabei erstmal belassen. (Na gut, den <a title="Telepolis Wir wollen ihn wieder" href="http://www.heise.de/tp/blogs/6/149379" target="_blank">Telepolis-Artikel</a> kriegt ihr auch noch.)</p>
<p style="text-align: justify;">Wenden wir uns dem sch&ouml;nen Teil zu: Der Lyrik, der Poesie und den Gedichten. Das Forum Literarchie hat einen Wettbewerb zum Thema &#8220;gefallene Engel&#8221; <a title="Schreibwettbewerb &quot;Gefallene Engel&quot; Literarchieblog" href="http://literarchieblog.twoday.net/stories/14660063/" target="_blank">ausgeschrieben</a>. Und eh ich wieder &uuml;ber Guttenberg rede, weise ich lieber darauf hin, dass die Teilnahme noch bis zum Sonntag, den 3. April 2011, m&ouml;glich ist. Gewinnen gibt es weiter nichts, au&szlig;er die Ver&ouml;ffentlichung in einem eBook, welches unter einer CreativeCommons-Lizenz stehen wird. Das ist f&uuml;r einen Wettbewerb zugegeben etwas wenig. Aber wem der Wettstreit um die &#8220;besten&#8221; Werke wichtig genug ist, erwartet sicher auch nicht mehr.</p>
<p style="text-align: justify;">Bei einem zweiten Wettbewerb gibt es da ein wenig mehr zu holen. Noch bis zum 30. Juni 2011 k&ouml;nnen f&uuml;r die 8. Bonner Buchmesse Migration zum Thema &#8220;Angekommen&#8221; Beitr&auml;ge in verschiedenen Gattungen eingereicht werden. Hier winkt immerhin die Ver&ouml;ffentlichung in einer gedruckten Anthologie im Free Pen Verlag und den drei ersten Preistr&auml;gern eine Ehrung im Rahmen der Buchmesse. Die entsprechende Ausschreibung findet ihr <a title="Literaturwettbewerb Angekommen Bonner Buchmesse Migration" href="http://www.bonnerbuchmessemigration.de/index.php?article_id=20" target="_blank">hier</a>.</p>
<p style="text-align: justify;">Nun aber zu den Gedichten. Allen voran <a title="Anpassungsprozess Petros Blogpoesie" href="http://blogpoesie.de/?p=10163" target="_blank">wieder einmal Petros</a>, der sich irgendwie anpasst, ohne zu passen, oder so. Kurz, wie sehr oft bei Petros. Sechs Zeilen reichen aber eben auch, wenn man schreiben kann. Nur die mittleren beiden Zeilen an diesem Gedicht sagen mir nicht ganz zu. sie bilden, anders als die ersten und die letzten beiden Verse keine Einheit in sich, sondern stehen einfach f&uuml;r sich. Dabei ist eine Einheit aber angedeutet &#8211; mir scheint, der Versuch war da, aber gl&uuml;ckte nicht ganz.</p>
<p style="text-align: justify;">Ein etwas ironisch-satirisches Gedicht, das in seiner Machart sicher nicht neu ist, gab es in dieser Woche in meiner alten Online-Heimat poezio.com zu lesen. &#8221;Einmal nur&#8221;<sup>[<a href="#kulturbeutel-nr-27-n-1" class="footnoted" id="to-kulturbeutel-nr-27-n-1">1</a>]</sup> thematisiert den Traum des Dichters, ein gutes Gedicht zu schreiben. Und das ist hier dem M&ouml;chtegern (so das Autoren-Pseudonym) gelungen. Da stimmt meiner Meinung nach alles. Aber sowas findet auch dort kaum Beachtung.</p>
<p style="text-align: justify;">Nach dem humorvollen auch noch ein wenig d&uuml;steres. Obwohl: ich bin mir &uuml;ber die D&uuml;sternis in den Worten nicht ganz im Klaren. &#8220;<a title="blau eins tom zackl punktkommastrich" href="http://punktkommastrich.wordpress.com/2011/03/02/blau-eins/" target="_blank">Blau eins</a>&#8221; von tom zackl wirkt sehr kraftvoll und lebendig. Und erz&auml;hlt irgendwie doch vom Gegenteil, wenn man es denn w&ouml;rtlich nehmen will. Die Aufz&auml;hlform zum Ende hin gef&auml;llt mir nicht, und ich glaube, dass habe ich schon mal bei einem Gedicht dieses Autors bem&auml;ngelt. Mit M&uuml;he kann ich dem hier aber vielleicht noch etwas abgewinnen &#8211; da hier bestimmte Bewegungsformen eine Rolle spielen, die man so in Sprachform versucht haben k&ouml;nnte, zu zeigen.</p>
<p style="text-align: justify;">Ich hatte ja gar nicht gewusst, dass der schneewanderer irgendwie hier in der N&auml;he beheimatet sein muss. Zumindest hat er k&uuml;rzlich ein Gedicht &uuml;ber einen Baum bei Jena geschrieben&#8230; aber vorstellen m&ouml;chte ich euch eigentlich ein anderes, welches den etwas ungl&uuml;cklichen Namen &#8220;<a title="schneewanderer vorwahl" href="http://schneewanderer.blogspot.com/2011/02/vorwahl.html" target="_blank">vorwahl</a>&#8221; tr&auml;gt. Ja, es scheint durchaus auch um eine Wahl zu gehen &#8211; aber dieser Titel klingt doch zu sehr nach Telefonbuch. Dabei kommt das Gedicht ganz anders daher, mit Angedeutetem und vorsichtig Ausgesprochenem. Aber irgendwie habe ich das Gef&uuml;hl, das diesem Gedicht ein paar wenige Worte mehr vielleicht gutgetan h&auml;tten. Hmm.</p>
<p style="text-align: justify;">Na gut, das solls erst einmal gewesen sein, f&uuml;r diese Woche. Die Arbeit ruft schon wieder.</p>

<ol class="footnotes">
	<li class="footnote" id="kulturbeutel-nr-27-n-1"><strong><sup>[1]</sup></strong> Das Gedicht einmal nur wurde aus dem Poezio.com Forum gel&ouml;scht. <a class="note-return" href="#to-kulturbeutel-nr-27-n-1">&#x21A9;</a></li></ol>
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		<title>Balladen-Event 2007</title>
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		<pubDate>Tue, 16 Nov 2010 07:03:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Enke</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Inzwischen, das habt ihr sicher gemerkt, sind auch die werke vom Balladen-Event 2007 alle hier auf dem Schmetterlingsgesang versammelt. Hier noch mal alle im &#220;berblick: Balladen-Event 2007 N&#228;chtliche Flucht Irgendwo im Westen Am Rande der Naturgewalt Die Weide im Moor Schwarzer Tag Schaut euch auch hier nochmal die &#220;bersicht &#252;ber die Werke des Balladen-Events 2008 <a href='http://www.schmetterlingsgesang.de/2010/allgemein/balladen-event-2007/'>[...]</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Inzwischen, das habt ihr sicher gemerkt, sind auch die werke vom Balladen-Event 2007 alle hier auf dem Schmetterlingsgesang versammelt. Hier noch mal alle im &Uuml;berblick:<span id="more-1328"></span></p>
<div id="iwru_roundup_posts" style="text-align: justify;">
<h3>Balladen-Event 2007</h3>
<p class="iwru_item"><a href="http://www.schmetterlingsgesang.de/2010/meine-gedichte/nachtliche-flucht/">N&auml;chtliche Flucht</a></p>
<p class="iwru_item"><a href="http://www.schmetterlingsgesang.de/2010/meine-gedichte/irgendwo-im-westen/">Irgendwo im Westen</a></p>
<p class="iwru_item"><a href="http://www.schmetterlingsgesang.de/2010/meine-gedichte/am-rande-der-naturgewalt/">Am Rande der Naturgewalt</a></p>
<p class="iwru_item"><a href="http://www.schmetterlingsgesang.de/2010/meine-gedichte/die-weide-im-moor/">Die Weide im Moor</a></p>
<p class="iwru_item"><a href="http://www.schmetterlingsgesang.de/2010/meine-gedichte/schwarzer-tag/">Schwarzer Tag</a></p>
</div>
<p style="text-align: justify;">Schaut euch auch hier nochmal die &Uuml;bersicht &uuml;ber die Werke des Balladen-Events 2008 an.</p>

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		<title>N&#228;chtliche Flucht</title>
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		<pubDate>Sun, 07 Nov 2010 05:48:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Enke</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Angst verzerrt schon manch Gesicht.
Wenn es klopft, man &#246;ffnet nicht]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Z&auml;h schiebt Nebel sich durch Gassen:<br />
Schwarze Stadt, ganz wie verlassen.<br />
Rabenrufen schallt von Mauern,<span id="more-1182"></span><br />
Augen &uuml;ber D&auml;chern lauern.</p>
<p>Ein Schatten flieht durch diese Nacht,<br />
Von den Raben stets bewacht.<br />
Stolpert, taumelt, schwankt schon sehr,<br />
Ein zweiter Schatten hinterher.</p>
<p>Und in den H&auml;usern am Wegesrand<br />
Fasst man &auml;ngstlich sich bei Hand,<br />
H&ouml;rt nur Schritte, jammern noch,<br />
Schaut nicht hin zum Fensterloch.</p>
<p>Man will nicht wissen, was geschieht,<br />
Will nicht sehen, wer da flieht.<br />
Angst verzerrt schon manch Gesicht.<br />
Wenn es klopft, man &ouml;ffnet nicht.</p>
<p>Ein Rabe ruft irgendwo Verrat,<br />
K&uuml;ndigt schon die kommende Tat.<br />
Den Blick wirft der Fliehende zur&uuml;ck,<br />
Der Schatten folgt nach kurzem St&uuml;ck.</p>
<p>Ersch&ouml;pfung, Angst, nimmt ihm die Luft,<br />
In allen Stra&szlig;en riecht&#8217;s nach Gruft.<br />
Das eigene Haus kann er schon sehen,<br />
Dieses Mal kann&#8217;s gut ausgehen.</p>
<p>Er schafft es fast noch bis zum Tor,<br />
Der Nebel schluckt ihn knapp davor.<br />
Man fand ihn morgens erst bei Licht,<br />
Seinen Kopf, den fand man nicht.</p>

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		<title>In letzter Sekunde</title>
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		<pubDate>Wed, 27 Oct 2010 06:56:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Enke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Balladen-Event 2008]]></category>
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		<description><![CDATA[Wie sie klettern, springen, laufen -
herrlich ist es anzusehen]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Still sitzt er auf einer Bank,<br />
Sieht dem bunten Treiben zu.<br />
Irgendwie f&uuml;hlt er sich krank,<span id="more-1114"></span><br />
Doch es l&auml;sst ihm keine Ruh&#8217;.</p>
<p>Wie sie klettern, springen, laufen -<br />
Herrlich ist es anzusehen -<br />
Wie sie toben und sich raufen<br />
Und sich auch im Kreise drehen!</p>
<p>Doch sein Blick geht hin zum Rande<br />
Auf ein M&auml;dchen, blond gelockt:<br />
Spielt allein, fernab der Bande,<br />
Hat sich in den Sand gehockt.</p>
<p>„Ach, wie zierlich ist die Kleine!<br />
Ach, wie niedlich ihr Gesicht!<br />
Und sie ist wohl ganz alleine,<br />
Auch die Eltern seh&#8217; ich nicht.“</p>
<p>Unruh macht sich in ihm breit,<br />
Und er st&ouml;bert seine Taschen:<br />
F&uuml;r den Augenblick bereit<br />
H&auml;lt er immer &#8216;was zu Naschen.</p>
<p>„Ach, wie kurz ihr rotes Kleid ist!<br />
Und das Haar bewegt der Wind!“<br />
Denkt er sich &#8211; im Kopf die List -<br />
Und geht hin zu diesem Kind.</p>
<p>Er steht vor ihm und spricht vertraut:<br />
&#8220;Hallo S&uuml;&szlig;e! Spielst du allein?<br />
Ich habe dir schon zugeschaut&#8230;<br />
Lass uns doch einfach Freunde sein!&#8221;</p>
<p>Und die Kleine schaut von unten,<br />
Und dann reicht er ihr von sich<br />
Einen Lutscher, einen bunten:<br />
„Hier hab&#8217; ich &#8216;was f&uuml;r dich!“</p>
<p>Und die Kleine denkt nicht lange,<br />
Schaut zwar &auml;ngstlich, nimmt es doch,<br />
Und dann ist&#8217;s ihr gar nicht Bange:<br />
„Danke!“ sagt sie h&ouml;flich noch.</p>
<p>Und mit einem netten Lachen<br />
Sagt er freundlich dann zu ihr:<br />
„Willst du noch mehr s&uuml;&szlig;e Sachen?<br />
Komm nur mit – ich geb&#8217; sie dir!“</p>
<p>Und zur Antwort dient ihr Nicken,<br />
Hoffnungsvoll sieht sie ihn an.<br />
Und er zieht sie aus mit Blicken,<br />
F&uuml;hlt sich dabei ganz als Mann.</p>
<p>Und er will sie grade packen,<br />
Da f&auml;llt ihm jemand in den Arm.<br />
Und er sp&uuml;rt die Hand im Nacken:<br />
In Zivil ist&#8217;s ein Gendarm.</p>

]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>D&#228;mmerung</title>
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		<pubDate>Sun, 24 Oct 2010 11:24:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Enke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Meine Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Haut]]></category>
		<category><![CDATA[nackt]]></category>
		<category><![CDATA[Verstecke]]></category>
		<category><![CDATA[Zivilisation]]></category>

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		<description><![CDATA[ein wenig nackte haut
und das hoffen
dass da mehr ist]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>ein wenig nackte haut<br />
und das ahnen<br />
dass da mehr ist<span id="more-1091"></span><br />
in den verstecken<br />
unter der zivilisation<br />
die ich abstreifen<br />
k&ouml;nnte</p>
<p>ein wenig nackte haut<br />
und das hoffen<br />
dass da mehr ist<br />
in den verstecken<br />
unter der zivilisation<br />
die ich abstreifen<br />
will</p>
<p>ein wenig nackte haut<br />
und das wissen<br />
dass da mehr ist<br />
in den verstecken<br />
unter der zivilisation<br />
die ich abstreifen<br />
kann</p>

]]></content:encoded>
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		<title>Wenn einer eine Reise macht</title>
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		<pubDate>Sat, 18 Sep 2010 20:35:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Enke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Griechenland]]></category>
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		<description><![CDATA[&#8230;dann kann er was erz&#228;hlen. Die Reise fing ja gut an: Ich hatte f&#252;r den Zug eine Sitzplatzreservierung in einem Wagen, den es laut Wagenplan gar nicht gab. Bahn halt, dazu muss man nichts sagen. Aber ich war p&#252;nktlich und problemlos in Berlin. Dort hatte ich dann eiige Zeit auf dem Flughafen zu verbringen, eh <a href='http://www.schmetterlingsgesang.de/2010/greek/wenn-einer-eine-reise-macht/'>[...]</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">&#8230;dann kann er was erz&auml;hlen. Die Reise fing ja gut an: Ich hatte f&uuml;r den Zug eine Sitzplatzreservierung in einem Wagen, den es laut Wagenplan gar nicht gab. Bahn halt, dazu muss man nichts sagen. Aber ich war p&uuml;nktlich und problemlos in Berlin. Dort hatte ich dann eiige Zeit auf dem Flughafen zu verbringen, eh mein Flieger ging.<span id="more-783"></span>Als jemand, der zuletzt flog, als ergerade mal sechs Jahre alt war, waren mir nat&uuml;rlich einige Missgeschicke mit auf den Weg gegeben. Noch gestern bemerkte ich, dass die Leberwurst zu sehr nach Plastiksprengstoff aussieht in ihrem Glas, als dass ich sie ins Handgep&auml;ck mitnehmen sollte. Das meinte auch der Kontrolleur am Flughafen, der sie trotz meiner gestrigen &Uuml;berlegungen dennoch im Handgep&auml;ck vorfand. Wie sie da hin kam, wei&szlig; ich nicht mehr.</p>
<p style="text-align: justify;">Der Kontrolleur schaute sich das Glas zumindest ziemlich skeptisch an. Es half auch nicht, dass ich mich beim Gang durch den Metalldetektor so beeilte, dass er beinahe kein ordentliches Ergebnis ablieferte. Und dass ich zuvor nicht daran dachte, dass ich noch einen Rucksack auf dem R&uuml;cken trug am&uuml;sierte wenigstens einen der Kontrolleure doch etwas.</p>
<p style="text-align: justify;">Nun gut, ich bin gut in <span class='wp_keywordlink'><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Athen" title="Wikipedia: Athen" rel="nofollow" target="_blank">Athen</a></span> angekommen. Trotz kleiner Turbolenzen kurz vor Budapest verlief der Flug sehr ruhig. Anders als meine erste Taxi-Fahrt bei Nacht durch Athen&#8230; Das ist ein Erlebnis f&uuml;r sich, gerade auch, wenn der Fahrer erst nach etwa 2 km merkt, dass er das Licht einschalten k&ouml;nnte &#8211; nach freundlichem Hinweis durch die Polizei, vom Stra&szlig;enrand ins vorbeirauschende Taxi gerufen&#8230;</p>
<p style="text-align: justify;">Der Tag war lang, und nun sollte ich langsam ins Bett. Morgen geht es weiter nach Syros. καληνύχτα!</p>

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		<title>Vorbereitungen auf den Start</title>
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		<pubDate>Fri, 17 Sep 2010 20:12:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Enke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Griechenland]]></category>
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		<description><![CDATA[In einigen Stunden geht es los. Dann fliege ich zum ersten Mal seit 22 Jahren. Dieses Mal ist das Ziel aber etwas w&#228;rmer, als Leningrad damals. obei das aber kein Kunstst&#252;ck ist, war es doch mit 20 Grad unter Null doch etwas schattig gewesen. In Griechenland k&#246;nnte es da etwa 40 Grad w&#228;rmer sein.Aber um <a href='http://www.schmetterlingsgesang.de/2010/greek/vorbereitungen-auf-den-start/'>[...]</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">In einigen Stunden geht es los. Dann fliege ich zum ersten Mal seit 22 Jahren. Dieses Mal ist das Ziel aber etwas w&auml;rmer, als Leningrad damals. obei das aber kein Kunstst&uuml;ck ist, war es doch mit 20 Grad unter Null doch etwas schattig gewesen. In Griechenland k&ouml;nnte es da etwa 40 Grad w&auml;rmer sein.<span id="more-779"></span>Aber um vier Uhr morgen fr&uuml;h (Ortszeit Deutschland) geht es erstmal nach Weimar zum Zug. Der f&auml;hrt dann &#8211; dieses Wochenende nicht &uuml;ber Leipzig Hautbahnhof &#8211; Richtung Berlin, wo ich dann irgendwann in den Flieger steigen kann. Ich fliege mit Aegean Airlines. Und nachdem ich deren Gep&auml;ckmitnahmebestimmungen gelesen habe, bin ich froh, wenn sie MICH &uuml;berhaupt mitnehmen.</p>
<p style="text-align: justify;">Jedenfalls war es schwierig die Sachen, die ich mitnehme auf die geforderte Menge zu begrenzen. Doch nachdem dies nun erf&uuml;llt ist kann es losgehn. Ich werde mich kurz noch einmal ins Bett legen und so tun, als w&uuml;rde ich schlafen, damit ich morgen dann halbwegs frisch bin &#8211; oder wenigstens so aussehe.</p>
<p style="text-align: justify;">Ich hoffe, dass ich aus Griechenland noch einiges berichten kann. Es soll wenigstens zwei Kulturbeutelausgaben trotz meiner Reise in den n&auml;chsten vierzehn Tagen geben. Ich hoffe, ich kann das einhalten. Au&szlig;erdem will ich eigentlich auch einige Bilder mit euch teilen und erz&auml;hlen, wie es mir so ergeht. Naja, wir werden sehen. Bis dann also.</p>
<p style="text-align: right;">καληνύχτα!</p>

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		<title>An die Verstummten</title>
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		<pubDate>Mon, 13 Sep 2010 16:00:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Klassische Dichter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte anderer Dichter]]></category>
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		<category><![CDATA[Augen]]></category>
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		<description><![CDATA[von Georg Trakl (1887-1914) O, der Wahnsinn der gro&#223;en Stadt, da am Abend An schwarzer Mauer verkr&#252;ppelte B&#228;ume starren, Aus silberner Maske der Geist des B&#246;sen schaut; Licht mit magnetischer Gei&#223;el die steinerne Nacht verdr&#228;ngt. O, das versunkene L&#228;uten der Abendglocken. Hure, die in eisigen Schauern ein totes Kindlein geb&#228;rt. Rasend peitscht Gottes Zorn die <a href='http://www.schmetterlingsgesang.de/2010/gedichte-anderer/an-die-verstummten/'>[...]</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;">von Georg Trakl (1887-1914)</p>
<p style="text-align: left;">
<p style="text-align: left;">O, der Wahnsinn der gro&szlig;en Stadt, da am Abend<br />
An schwarzer Mauer verkr&uuml;ppelte B&auml;ume starren,<br />
Aus silberner Maske der Geist des B&ouml;sen schaut;<span id="more-731"></span><br />
Licht mit magnetischer Gei&szlig;el die steinerne Nacht verdr&auml;ngt.<br />
O, das versunkene L&auml;uten der Abendglocken.</p>
<p>Hure, die in eisigen Schauern ein totes Kindlein geb&auml;rt.<br />
Rasend peitscht Gottes Zorn die Stirne des Besessenen,<br />
Purpurne Seuche, Hunger, der gr&uuml;ne Augen zerbricht.<br />
O, das gr&auml;ssliche Lachen des Golds.</p>
<p>Aber stille blutet in dunkler H&ouml;hle stummere Menschheit,<br />
F&uuml;gt aus harten Metallen das erl&ouml;sende Haupt.</p>

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		<title>Kulturbeutel Nr. 8</title>
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		<pubDate>Wed, 10 Feb 2010 16:29:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Enke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kulturbeutel]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrik-News]]></category>
		<category><![CDATA[Annette Gonserowski]]></category>
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		<category><![CDATA[Wort]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich bin heute &#8211; erst &#8211; auf den Blog von Annette Gonserowski aufmerksam geworden. Das kam daher, dass ich auf &#8220;Germanistik im Netz&#8221; nach Blogs geschaut habe, welche ich f&#252;r den Kulturbeutel hier auf Schmetterlingsgesang.de im Auge behalten m&#246;chte. Und dieser geh&#246;rt auf jeden Fall dazu. Besonders interessant fand ich bei einem &#8211; zugegeben etwas <a href='http://www.schmetterlingsgesang.de/2010/lyrik-news/kulturbeutel/kulturbeutel-nr-8/'>[...]</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Ich bin heute &#8211; erst &#8211; auf den <a title="Annette Gonserowski" href="http://annettegonserowski.blogspot.com" target="_blank">Blog von Annette Gonserowski</a> aufmerksam geworden. Das kam daher, dass ich auf &#8220;<a title="Germanistik im Netz" href="http://www.germanistik-im-netz.de" target="_blank">Germanistik im Netz</a>&#8221; nach Blogs geschaut habe, welche ich f&uuml;r den Kulturbeutel hier auf Schmetterlingsgesang.de im Auge behalten m&ouml;chte. Und dieser geh&ouml;rt auf jeden Fall dazu.<span id="more-572"></span></p>
<p style="text-align: justify;">Besonders interessant fand ich bei einem &#8211; zugegeben etwas fl&uuml;chtigen &#8211; Blick auf das Werk der Dichterin, ein kleines Gedicht, welches aus meinem Geburtsjahr stammt. Es hei&szlig;t &#8220;<a title="In Ordnung" href="http://annettegonserowski.blogspot.com/2010/08/gestern-noch-wollte-ich-mein-leben-in.html" target="_blank">In Ordnung</a>&#8221; und war, wie die Dichterin selbst schreibt, das erste Gedicht, welches sie nach ihrer Kindheit schrieb. (allerdings findet sie dann doch einige Gedichte aus den Jahren &#8217;81 und &#8217;80, die da irgendwie zwischen Kindheit und &#8220;In Ordnung&#8221; liegen m&uuml;ssen) Es spricht von einem Gestern &#8211; ohne ein Heute zu erreichen (viel mehr bleibt es im Pr&auml;teritum). Es spricht von Ordnung und findet nur Tr&auml;nen und Traurigkeit in Freude und sch&ouml;nen Stunden. Die Ordnung ist also eine Verwirrung &#8211; nat&uuml;rlich findet das lyrische Ich deren Ursache im Gegen&uuml;ber &#8211; was letztlich alle Welt wieder in Ordnung zu bringen vermag.</p>
<p style="text-align: justify;">Noch besser gefiel mir allerdings ein Beitrag mit dem Titel &#8220;<a title="Lesen" href="http://annettegonserowski.blogspot.com/2010/02/lesen.html" target="_blank">Lesen</a>&#8220;. Es l&auml;sst sich in seiner lyrischen Offenheit schlechter beschreiben als lesen. Man fragt sich, welches verborgene Wort gemeint ist, wer heimlich schaut&#8230; Und letztlich: Wenn es sich ausbreitet &#8211; wird es durch das Schl&uuml;sselloch zu uns vordringen? Nun schlie&szlig;lich wird es ja Welt. Sehr sch&ouml;ne Ans&auml;tze zur Interpretation lassen sich hier finden, wenn man sich &uuml;ber das Wort einmal Gedanken macht. Neben dem Titel-Wort f&auml;llt mir da noch anderes ein. Aber lieber in den Kulturbeutel packen und selbst lesen.</p>
<p style="text-align: justify;">Zum Schluss muss ich noch anmerken, dass dieser Blog auch mit h&uuml;bschen &#8211; zum Teil von der Dichterin selbst angefertigten &#8211; Fotos, Aquarellen, Zeichnungen etc. aufwarten kann. Das scheint so ein gewisser Trend zu sein. Auch wenn ich keine <a title="Blog von Gypsi" href="http://gipsys-blog.blogspot.com/" target="_blank">H&uuml;ndin Gypsi</a> habe, von der ich Fotos machen kann, &uuml;ber mehr Bilder sollte ich mal etwas intensiver nachdenken&#8230; W&uuml;rde dem Schmetterlingsgesang auch gut stehen.</p>

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		<title>Januar</title>
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		<pubDate>Sat, 30 Jan 2010 11:28:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ursula Gressmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte anderer Dichter]]></category>
		<category><![CDATA[Gedicht]]></category>
		<category><![CDATA[Haut]]></category>
		<category><![CDATA[Kälte]]></category>
		<category><![CDATA[Schnee]]></category>
		<category><![CDATA[Wind]]></category>

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		<description><![CDATA[Grau taumelt der Himmel &#252;ber mir K&#228;lte dringt durch die Haut der Steine es ist still Wind verweht die Stimmen t&#252;rmt Schneewehen auf der Garten ist verwaist Schnee liegt auf den Zweigen nur Eisblumen bl&#252;hen Hier k&#246;nnt ihr eine kurze Bewertung des Gedichtes per Klick abgeben:]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Grau taumelt<br />
 der Himmel<br />
 &uuml;ber mir<br />
 K&auml;lte dringt<span id="more-565"></span><br />
 durch die Haut<br />
 der Steine<br />
 es ist still<br />
 Wind verweht<br />
 die Stimmen<br />
 t&uuml;rmt<br />
 Schneewehen auf<br />
 der Garten<br />
 ist verwaist<br />
 Schnee liegt<br />
 auf den Zweigen<br />
 nur Eisblumen<br />
 bl&uuml;hen</p>
<p><hr style="width: 100%; border: 1px solid #cccccc; color: #ffffff;" noshade="noshade" />
Hier k&ouml;nnt ihr eine kurze Bewertung des Gedichtes per Klick abgeben: Note: There is a rating embedded within this post, please visit this post to rate it.</p>

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