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	<title>Schmetterlingsgesang &#187; Lassen</title>
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	<description>Ein Blog für Lyrik, Poesie und Gedichte</description>
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		<title>Kulturbeutel Nr. 27</title>
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		<pubDate>Fri, 04 Mar 2011 20:19:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Enke</dc:creator>
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		<description><![CDATA[In dieser Woche geht es im Kulturbeutel ausnahmsweise mal kurz um Politik, bevor ich dann auf zwei Wettbewerbe hinweisen m&#246;chte. Und zum Schluss gibt es nat&#252;rlich wieder einige Gedichte aus dem Netz, bei denen es sich lohnt, einen n&#228;heren Blick darauf zu werfen. Aber fangen wir bei einem leidigen Thema an &#8211; dem ehemaligen Verteidigungsminister. <a href='http://www.schmetterlingsgesang.de/2011/lyrik-news/kulturbeutel/kulturbeutel-nr-27/'>[...]</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">In dieser Woche geht es im Kulturbeutel ausnahmsweise mal kurz um Politik, bevor ich dann auf zwei Wettbewerbe hinweisen m&ouml;chte. Und zum Schluss gibt es nat&uuml;rlich wieder einige Gedichte aus dem Netz, bei denen es sich lohnt, einen n&auml;heren Blick darauf zu werfen. Aber fangen wir bei einem leidigen Thema an &#8211; dem ehemaligen Verteidigungsminister.<span id="more-2181"></span></p>
<p style="text-align: justify;">Ich muss es mir verkneifen, ausschweifend  zu Guttenberg zu schreiben, weil sonst die Zeit fehlen w&uuml;rde, dem eigentlichen Sinn des Kulturbeutels nachzukommen. Deshalb werde ich nur kurz auf ein paar Artikel verweisen. Einerseits sollte jeder einmal die <a title="guttenviz dieweltistgarnichtso" href="http://daten.dieweltistgarnichtso.net/src/guttenviz/" target="_blank">Visualisierung</a> des Guttenplag-Wikis sich angeschaut haben, um sich ein Bild des Ausma&szlig;es zu machen, in dem hier betrogen wurde. Und dann m&ouml;chte ich zum Lesen die Texte bei &#8220;<a title="Dummes Volk? print w&uuml;rgt" href="http://print-wuergt.de/2011/03/03/761/" target="_blank">print w&uuml;rgt</a>&#8220;, <a title="zu guttenbergs r&uuml;cktritt Guardienoftheblind" href="http://guardianoftheblind.de/blog/2011/03/01/zu-guttenbergs-rucktritt/" target="_blank">hier</a> und <a title="Stunde der Populisten Guardienoftheblind" href="http://guardianoftheblind.de/blog/2011/03/03/die-stunde-der-populisten/" target="_blank">hier</a> beim &#8220;Guardien of the blind&#8221;, beim &#8220;<a title="Netz der Selbstkontrolle DerFreitag" href="http://www.freitag.de/positionen/1109-hh" target="_blank">derFreitag</a>&#8221; und letztlich auch diesem bei den &#8220;<a title="Agitation NachDenkSeiten" href="http://www.nachdenkseiten.de/?p=8535" target="_blank">Nachdenkseiten</a>&#8220;. Es lie&szlig;e sich auch noch anderes sagen, aber ich m&ouml;chte es dabei erstmal belassen. (Na gut, den <a title="Telepolis Wir wollen ihn wieder" href="http://www.heise.de/tp/blogs/6/149379" target="_blank">Telepolis-Artikel</a> kriegt ihr auch noch.)</p>
<p style="text-align: justify;">Wenden wir uns dem sch&ouml;nen Teil zu: Der Lyrik, der Poesie und den Gedichten. Das Forum Literarchie hat einen Wettbewerb zum Thema &#8220;gefallene Engel&#8221; <a title="Schreibwettbewerb &quot;Gefallene Engel&quot; Literarchieblog" href="http://literarchieblog.twoday.net/stories/14660063/" target="_blank">ausgeschrieben</a>. Und eh ich wieder &uuml;ber Guttenberg rede, weise ich lieber darauf hin, dass die Teilnahme noch bis zum Sonntag, den 3. April 2011, m&ouml;glich ist. Gewinnen gibt es weiter nichts, au&szlig;er die Ver&ouml;ffentlichung in einem eBook, welches unter einer CreativeCommons-Lizenz stehen wird. Das ist f&uuml;r einen Wettbewerb zugegeben etwas wenig. Aber wem der Wettstreit um die &#8220;besten&#8221; Werke wichtig genug ist, erwartet sicher auch nicht mehr.</p>
<p style="text-align: justify;">Bei einem zweiten Wettbewerb gibt es da ein wenig mehr zu holen. Noch bis zum 30. Juni 2011 k&ouml;nnen f&uuml;r die 8. Bonner Buchmesse Migration zum Thema &#8220;Angekommen&#8221; Beitr&auml;ge in verschiedenen Gattungen eingereicht werden. Hier winkt immerhin die Ver&ouml;ffentlichung in einer gedruckten Anthologie im Free Pen Verlag und den drei ersten Preistr&auml;gern eine Ehrung im Rahmen der Buchmesse. Die entsprechende Ausschreibung findet ihr <a title="Literaturwettbewerb Angekommen Bonner Buchmesse Migration" href="http://www.bonnerbuchmessemigration.de/index.php?article_id=20" target="_blank">hier</a>.</p>
<p style="text-align: justify;">Nun aber zu den Gedichten. Allen voran <a title="Anpassungsprozess Petros Blogpoesie" href="http://blogpoesie.de/?p=10163" target="_blank">wieder einmal Petros</a>, der sich irgendwie anpasst, ohne zu passen, oder so. Kurz, wie sehr oft bei Petros. Sechs Zeilen reichen aber eben auch, wenn man schreiben kann. Nur die mittleren beiden Zeilen an diesem Gedicht sagen mir nicht ganz zu. sie bilden, anders als die ersten und die letzten beiden Verse keine Einheit in sich, sondern stehen einfach f&uuml;r sich. Dabei ist eine Einheit aber angedeutet &#8211; mir scheint, der Versuch war da, aber gl&uuml;ckte nicht ganz.</p>
<p style="text-align: justify;">Ein etwas ironisch-satirisches Gedicht, das in seiner Machart sicher nicht neu ist, gab es in dieser Woche in meiner alten Online-Heimat poezio.com zu lesen. &#8221;Einmal nur&#8221;<sup>[<a href="#kulturbeutel-nr-27-n-1" class="footnoted" id="to-kulturbeutel-nr-27-n-1">1</a>]</sup> thematisiert den Traum des Dichters, ein gutes Gedicht zu schreiben. Und das ist hier dem M&ouml;chtegern (so das Autoren-Pseudonym) gelungen. Da stimmt meiner Meinung nach alles. Aber sowas findet auch dort kaum Beachtung.</p>
<p style="text-align: justify;">Nach dem humorvollen auch noch ein wenig d&uuml;steres. Obwohl: ich bin mir &uuml;ber die D&uuml;sternis in den Worten nicht ganz im Klaren. &#8220;<a title="blau eins tom zackl punktkommastrich" href="http://punktkommastrich.wordpress.com/2011/03/02/blau-eins/" target="_blank">Blau eins</a>&#8221; von tom zackl wirkt sehr kraftvoll und lebendig. Und erz&auml;hlt irgendwie doch vom Gegenteil, wenn man es denn w&ouml;rtlich nehmen will. Die Aufz&auml;hlform zum Ende hin gef&auml;llt mir nicht, und ich glaube, dass habe ich schon mal bei einem Gedicht dieses Autors bem&auml;ngelt. Mit M&uuml;he kann ich dem hier aber vielleicht noch etwas abgewinnen &#8211; da hier bestimmte Bewegungsformen eine Rolle spielen, die man so in Sprachform versucht haben k&ouml;nnte, zu zeigen.</p>
<p style="text-align: justify;">Ich hatte ja gar nicht gewusst, dass der schneewanderer irgendwie hier in der N&auml;he beheimatet sein muss. Zumindest hat er k&uuml;rzlich ein Gedicht &uuml;ber einen Baum bei Jena geschrieben&#8230; aber vorstellen m&ouml;chte ich euch eigentlich ein anderes, welches den etwas ungl&uuml;cklichen Namen &#8220;<a title="schneewanderer vorwahl" href="http://schneewanderer.blogspot.com/2011/02/vorwahl.html" target="_blank">vorwahl</a>&#8221; tr&auml;gt. Ja, es scheint durchaus auch um eine Wahl zu gehen &#8211; aber dieser Titel klingt doch zu sehr nach Telefonbuch. Dabei kommt das Gedicht ganz anders daher, mit Angedeutetem und vorsichtig Ausgesprochenem. Aber irgendwie habe ich das Gef&uuml;hl, das diesem Gedicht ein paar wenige Worte mehr vielleicht gutgetan h&auml;tten. Hmm.</p>
<p style="text-align: justify;">Na gut, das solls erst einmal gewesen sein, f&uuml;r diese Woche. Die Arbeit ruft schon wieder.</p>

<ol class="footnotes">
	<li class="footnote" id="kulturbeutel-nr-27-n-1"><strong><sup>[1]</sup></strong> Das Gedicht einmal nur wurde aus dem Poezio.com Forum gel&ouml;scht. <a class="note-return" href="#to-kulturbeutel-nr-27-n-1">&#x21A9;</a></li></ol>
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		<title>Kulturbeutel Nr. 26</title>
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		<pubDate>Sun, 27 Feb 2011 14:36:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Enke</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Probleme mit dem Blog &#8211; die noch nicht ganz beseitigt sind &#8211; haben mich ein wenig Zeit gekostet, weshalb der Kulturbeutel leider erst heute erscheint, statt wie gehofft am Freitag. Zuerst gibt es mal einen Geburtstag zu feiern. Dann nat&#252;rlich eine Menge Gedichte aus den letzten 6 bis 8 Wochen. Und letztlich noch ein <a href='http://www.schmetterlingsgesang.de/2011/lyrik-news/kulturbeutel/kulturbeutel-nr-26/'>[...]</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Die Probleme mit dem Blog &#8211; die noch nicht ganz beseitigt sind &#8211; haben mich ein wenig Zeit gekostet, weshalb der Kulturbeutel leider erst heute erscheint, statt wie gehofft am Freitag. Zuerst gibt es mal einen Geburtstag zu feiern. Dann nat&uuml;rlich eine Menge Gedichte aus den letzten 6 bis 8 Wochen. Und letztlich noch ein wenig zum Anschauen. Los gehts&#8230;<span id="more-2111"></span></p>
<p style="text-align: justify;">Wie gesagt habe ich zun&auml;chst einmal Gl&uuml;ckw&uuml;nsche zu einem Geburtstag zu verteilen, auch wenn es inzwischen nachtr&auml;glich ist. Denn eigentlich war der Geburtstag bereits am Donnerstag:</p>
<p style="text-align: center;"><!-- tweet id : 40732574129061888 --><style type='text/css'>#bbpBox_40732574129061888 a { text-decoration:none; color:#FF0000; }#bbpBox_40732574129061888 a:hover { text-decoration:underline; }</style><div id='bbpBox_40732574129061888' class='bbpBox' style='padding:20px; margin:5px 0; background-color:#BADFCD; background-image:url(http://a3.twimg.com/profile_background_images/25179228/PS-logo-wallpaper.jpg);'><div style='background:#fff; padding:10px; margin:0; min-height:48px; color:#0C3E53; -moz-border-radius:5px; -webkit-border-radius:5px;'><span style='width:100%; font-size:18px; line-height:22px;'>The Poetry Society is 102 years old today.</span><div class='bbp-actions' style='font-size:12px; width:100%; padding:5px 0; margin:0 0 10px 0; border-bottom:1px solid #e6e6e6;'><img align='middle' src='http://www.schmetterlingsgesang.de/wp-content/plugins/twitter-blackbird-pie//images/bird.png' /><a title='tweeted on 24. February 2011 13:19' href='http://twitter.com/#!/PoetrySociety/status/40732574129061888' target='_blank'>24. February 2011 13:19</a> via web<a href='https://twitter.com/intent/tweet?in_reply_to=40732574129061888&related=@schmetterlingsg' class='bbp-action bbp-reply-action' title='Reply'><span><em style='margin-left: 1em;'></em><strong>Reply</strong></span></a><a href='https://twitter.com/intent/retweet?tweet_id=40732574129061888&related=@schmetterlingsg' class='bbp-action bbp-retweet-action' title='Retweet'><span><em style='margin-left: 1em;'></em><strong>Retweet</strong></span></a><a href='https://twitter.com/intent/favorite?tweet_id=40732574129061888&related=@schmetterlingsg' class='bbp-action bbp-favorite-action' title='Favorite'><span><em style='margin-left: 1em;'></em><strong>Favorite</strong></span></a></div><div style='float:left; padding:0; margin:0'><a href='http://twitter.com/intent/user?screen_name=PoetrySociety'><img style='width:48px; height:48px; padding-right:7px; border:none; background:none; margin:0' src='http://a2.twimg.com/profile_images/329725396/PoetrySoclogoWEB_normal.jpg' /></a></div><div style='float:left; padding:0; margin:0'><a style='font-weight:bold' href='http://twitter.com/intent/user?screen_name=PoetrySociety'>@PoetrySociety</a><div style='margin:0; padding-top:2px'>PoetrySociety</div></div><div style='clear:both'></div></div></div><!-- end of tweet --></p>
<p style="text-align: center;">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify;">Also herzlichen Gl&uuml;ckwunsch und Happy Birthday to the <a title="Poetry Society Home" href="http://www.poetrysociety.org.uk/" target="_blank">Poetry Society</a>!</p>
<p style="text-align: justify;">Die Politik hatte in den letzten Tagen m&auml;chtig Stoff zu bieten, die lyrischen Sch&ouml;pfungen zu befeuern. Ich habe f&uuml;r euch etwas ausgesucht, was nicht mit <a title="die Welt ist gar nicht so: Guttenplag-Visualisierung" href="http://daten.dieweltistgarnichtso.net/src/guttenviz/" target="_blank">Guttenberg</a> zu tun hat. Paul Spinger hat die eigentlich wichtigere Debatte um HartzIV im Fernsehen verfolgt und in einem Gedicht  <a title="Paul Spinger HartzIV debatte im Fernsehen" href="http://paul-spinger.blogspot.com/2011/02/hartz-iv-debatte-im-fernsehen.html" target="_blank">hier</a> verarbeitet. Das ganze St&uuml;ck gef&auml;llt mir an sich &#8211; nur zum Thema Mindestlohn fehlt mir inhaltlich etwas, denn Begr&uuml;ndungen gibt es genug und sie lassen sich mit derselben scharfen Feder angreifen, wie es dem Rest der Debatte hier widerf&auml;hrt.</p>
<p style="text-align: justify;">Auf dem Blog ZEITverdichtet wird wohl eher &uuml;ber <del>Lybien, Tunesien, &Auml;gypten,</del> <a title="Jasmin-Proteste Welt-Online" href="http://www.welt.de/politik/ausland/article12656275/Tausende-chinesische-Polizisten-jagen-eine-Blume.html?utm_medium=twitter" target="_blank">China</a> geschrieben, wo &#8220;<a title="ZEITverdichtet auf den strassen" href="http://zeitverdichtet.de/?p=6543" target="_blank">auf den strassen</a>&#8221; ja auch was los ist. Den Hinweis auf die Ketten im Innern finde ich sehr sch&ouml;n. Ansonsten hoffe ich, dass es bei den ausstehenden Revolutionen m&ouml;glichst wenig bis gar kein Blutvergie&szlig;en mehr  geben wird.</p>
<p style="text-align: justify;">Nicht ganz sicher bin ich mir, wovon tinius auf dem Blog LiebesEnden schreibt, wenn er ein ganz biblisches Thema aufgreift: &#8220;<a title="LiebesEnden Adam" href="http://liebesenden.twoday.net/stories/adam/" target="_blank">Adam</a>&#8220;. Ich bin nicht ganz so bibelfest &#8211; aber das mit dem brennenden Mond kann ich einfach nicht einordnen. Sonst gef&auml;llt mir das Ganze. Ebenso vom gleichen Autor an gleicher Stelle ein sch&ouml;nes Gedicht zum <a title="LiebesEnden Januar" href="http://liebesenden.twoday.net/stories/januar/" target="_blank">Januar</a> &#8211; voll von Melancholie. Aber Zukunft ist Traum&#8230;</p>
<p style="text-align: justify;">A propos traurige Gedichte: &#8220;<a title="Chantal Schreiber Es Lyrik in jeder Form" href="http://weilwortewichtigsind.blogspot.com/2011/02/es.html?utm_source=feedburner&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=Feed%3A+LyrikInJederForm+%28Lyrik+in+jeder+Form%29" target="_blank">Es</a>&#8221; von Chantal Schreiber auf &#8220;Lyrik in jeder Form&#8221; ist f&uuml;r mich auch irgendwie traurig. Und das, obwohl eigentlich das HappyEnd im Zentrum steht. Der m&auml;nnliche Part in dem Gedicht spielt jedenfalls keine gute Rolle. Gut gemacht finde ich an diesem Gedicht besonders den Schluss. Sehr pointiert und ein bi&szlig;chen b&ouml;se &#8211; und auch metrisch gut, wie ich finde.</p>
<p style="text-align: justify;">Wahrscheinlich war der unr&uuml;hmliche m&auml;nnliche Part auch nur &#8220;<a title="dichterplanet Perry k&ouml;nig f&uuml;r eine nacht" href="http://www.dichterplanet.com/dichterplanet/index.php?page=Thread&amp;threadID=14070" target="_blank">k&ouml;nig f&uuml;r eine nacht</a>&#8220;, wie ihn Perry im Forum dichterplanet.com beschreibt. Bei ihm klingt das alles sehr nach Urlaubsaff&auml;re&#8230; Nur das mit den Betten- und Sandburgen ist etwas viel Burg. Aber wie man es besser machen k&ouml;nnte, kann ich auch nicht sagen. So ein wenig anschlie&szlig;en k&ouml;nnte daran Annette Gonserowskis &#8220;<a title="Annette Gonserowski Abschied" href="http://annettegonserowski.blogspot.com/2011/02/abschied.html" target="_blank">Abschied</a>&#8220;, der ein bi&szlig;chen wie Sterben ist. Und eine lesenswerte &#8220;<a title="Unvermittelbar notiz" href="http://www.unvermittelbar.de/kontakt-bestellen/" target="_blank">notiz</a>&#8221; hinterl&auml;sst Julia Mantel von &#8220;Unvermittelbar&#8221; irgendwie auch passend. Lesen und Gedanken machen.</p>
<p style="text-align: justify;">Und zu guter Letzt m&ouml;chte noch &uuml;ber einen sehr umf&auml;nglichen Beitrag zu Konstantinos Kavafis hinweisen, von dem ihr hier ja auch schon das <a title="Ithaka" href="http://www.schmetterlingsgesang.de/gedichte-anderer/ithaka/">eine</a> oder <a title="Warten auf die Barbaren" href="http://www.schmetterlingsgesang.de/gedichte-anderer/warten-auf-die-barbaren/">andere</a> gelesen habt. Auf dem PlanetLyrik.de gibt es zur Ausgabe des Gesamtwerkes des griechischen Dichters eine <a title="PlanetLyrik Kavafis Gesamtwerk" href="http://www.planetlyrik.de/konstantinos-kavafis-das-gesamtwerk/2011/02/" target="_blank">ausf&uuml;hrliche Auseinandersetzung</a> mit dessen Werk.</p>
<p style="text-align: justify;">Hier noch ein kleines Video, in dem Sean Connery das Gedicht &#8220;Ithaca&#8221; von Kavafis vortr&auml;gt, untermalt mit der Musik des bekannten griechischen Musikers Vangelis:</p>
<p style="text-align: center;"><object width="100%" height="390"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/1n3n2Ox4Yfk&amp;hl=de_DE&amp;feature=player_embedded&amp;version=3" /><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowScriptAccess" value="always" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="100%" height="390" src="http://www.youtube.com/v/1n3n2Ox4Yfk&amp;hl=de_DE&amp;feature=player_embedded&amp;version=3" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always"></embed></object></p>

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		<title>Kulturbeutel Nr. 19</title>
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		<pubDate>Fri, 19 Nov 2010 21:42:40 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Ja, open mike fand statt &#8211; und was f&#252;r ein tolles Literatur- und Lyrikirgendwas das doch ist. Aber kommen wir zu den Meldungen. Offline gibt es einige Neuerscheinungen, &#252;ber die zu reden ist. Beziehungsweise gibt es sie noch nicht, wor&#252;ber ebenso zu sprechen ist. Und dann es gibt noch ein paar Ausschreibungen und nat&#252;rlich jede <a href='http://www.schmetterlingsgesang.de/2010/lyrik-news/kulturbeutel/kulturbeutel-nr-19/'>[...]</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Ja, <a title="open mike" href="http://www.literaturwerkstatt.org/index.php?id=707" target="_blank">open mike</a> fand statt &#8211; und was f&uuml;r ein tolles <a title="Lyrikzeitung &amp; Poetry News" href="http://lyrikzeitung.wordpress.com/2010/11/17/65-open-net/" target="_blank">Literatur- und Lyrikirgendwas</a> das doch ist. Aber kommen wir zu den Meldungen. Offline gibt es einige Neuerscheinungen, &uuml;ber die zu reden ist. Beziehungsweise gibt es sie noch nicht, wor&uuml;ber ebenso zu sprechen ist. Und dann es gibt noch ein paar Ausschreibungen und nat&uuml;rlich jede Menge Lyrik im Netz zu lesen. <span id="more-1365"></span></p>
<p style="text-align: justify;">Als erstes m&ouml;chte ich auf die <a title="dulzinea" href="http://www.dulzinea.de/" target="_blank">Dulzinea</a> hinweisen, die inzwischen in der 14. Ausgabe erschienen und noch in diesem Monat, so ist hier zu lesen, sollen auch schon die Ausschreibungsergebnisse f&uuml;r Ausgabe 15 feststehen. Au&szlig;erdem laufen nat&uuml;rlich schon die Ausschreibungen f&uuml;r die folgenden Nummern. Thematisch soll die 16. Ausgabe wieder mit kritischer Lyrik best&uuml;ckt werden, sowie dem Sonderthema &#8220;Gott&#8221;. Nummer 17 ist thematisch ein wenig ungew&ouml;hnlich, denn es soll zumindest laut Ausschreibung um moderne Reisegedichte gehen.</p>
<p style="text-align: justify;">Weiterhin hatte ich <a title="k&uuml;rzlich" href="http://www.schmetterlingsgesang.de/2010/kulturbeutel/kulturbeutelchen-nr-3/">k&uuml;rzlich</a> ja auf das halbernst gemeinte &ouml;sterreichische Literaturheft &#8220;<a title="4bl&auml;ttriges Kloblatt" href="http://www.kloblatt.at/" target="_blank">das 4bl&auml;ttrige Kloblatt</a>&#8221; verwiesen, zu dessen Ausgabe Einsendungen erw&uuml;nscht waren. Nun, heute ist <a title="Wikipedia Welttoilettentag" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Welttoilettentag" target="_blank">Welttoilettentag</a> &#8211; aber weder wird das Erscheinen des neuen Exemplars gefeiert, noch hat sich sonst etwas getan. Das finde ich ein wenig traurig&#8230; wegen dem Festtag meine ich jetzt in erster Linie.</p>
<p style="text-align: justify;">Drittens fehlt noch das <a title="homepage GedichteKarussell" href="http://www.gedichtekarussell.de/" target="_blank">GedichteKarussell</a>, welches zwar bereits f&uuml;r Oktober angek&uuml;ndigt war, aber bisher auf sich warten l&auml;sst. Nicht mehr allzulange, so hoffe und denke ich, wenn ich Mitherausgeber <a title="jim pfeffer" href="http://jimpfeffer.twoday.net/" target="_blank">Jim Pfeffer</a> richtig vertsanden habe. Und wahrscheinlich k&ouml;nnt ihr dann auch von mir etwas in dem Heft, welches ihr direkt auf der Internetseite bestellen k&ouml;nnt, lesen.</p>
<p style="text-align: justify;">Nun also zur Lyrikschau der Woche. Da h&auml;tten wir zum ersten einen &#8220;<a title="punkt komma strich eintopf" href="http://punktkommastrich.wordpress.com/2010/11/12/eintopf/" target="_blank">eintopf</a>&#8221; auf der Karte. Ich bin mir nicht sicher, was dieser Titel mit dem Gedicht zu tun hat. So richtig kann ich mir da nichts bei denken, aber vielleicht ja der Autor Tom Zackl. Die tags deuten darauf hin, dass das Werk eher aus der Slam-Ecke kommt&#8230;experimentelles Sprechen und so, aber ich kann mich t&auml;uschen. Jedenfalls kann ich es mir aber vorstellen, denn die letzte Strophe, mit ihren Parallelismen lesen sich irgendwie f&uuml;rchterlich unrund, verglichen mit dem Rest des Gedichtes. Das kann beim Vortrag, so hoffe ich wenigstens, ganz anders sein. Die ersten drei Strophen dagegen lesen sich sehr nett, und lassen gr&uuml;beln. Besonders gef&auml;llt mir die eingeworfene &#8220;fehlermeldung&#8221; und das mit tusche aufgef&uuml;llte, sonst leere Gesicht.</p>
<p style="text-align: justify;">Im EgonAlter-Blog konnte man in dieser Woche auch sehr interessantes lesen. Ein Werk, welches tats&auml;chlich davon lebt, was es nicht sagt&#8230; Darum sage ich dazu am besten auch nicht mehr: es geht um &#8220;<a title="EgonAlter Agressives Betteln" href="http://egonalter.blogsport.de/2010/11/13/aggressives-betteln-in-fremden-betten/" target="_blank">Aggressives Betteln in fremden Betten</a>&#8220;.</p>
<p style="text-align: justify;">Das &#8220;<a title="tinius liebesenden vielleicht" href="http://liebesenden.twoday.net/stories/vielleicht/" target="_blank">vielleicht</a>&#8221; von tinius im LiebesEnden-Blog f&auml;ngt sehr viel versprechend an, endet dann aber leider etwas sehr teenyschnulzig. Schade, obwohl das bei dem Blogtitel ja irgendwie so sein muss. Man m&uuml;sste irgendetwas mit den letzten zwei Versen machen, damit es etwas gro&szlig;es wird, denke ich. Aber das ist nur meine Meinung.</p>
<p style="text-align: justify;">Ein &auml;hnliches Gef&uuml;hl hatte ich &uuml;brigens auch bei einem Werk der KadaverLyrik: &#8220;<a title="KadaverLyrik organisch" href="http://kadaverlyrik.blogspot.com/2010/11/organisch.html" target="_blank">organisch</a>&#8220;. Es h&auml;lt sich nicht mit vielen Worten auf, und das brauch es nat&uuml;rlich auch nicht. Mich l&auml;sst das Werk jedenfalls gr&uuml;beln. Ich wei&szlig; nicht genau, wovon das lyrische Ich da erz&auml;hlt. Eine Idee w&auml;re es, das &#8220;eilig weggepackt&#8221;e mit dem einst verschenkten Herz zusammenzubringen. Aber diese &Uuml;berlegung passt, so wie ich sie ausbuchstabiere nicht zu &#8220;S&auml;tze brabbelnd&#8221;. Also macht euch bitte selbst Gedanken.</p>
<p style="text-align: justify;">Der Rest heute mal sozusagen im Schnelldurchlauf: <span class='wp_keywordlink'><a href="http://www.schmetterlingsgesang.de/author/uschi/" title="Authoren-Seite Ursula Gressmann im Schmetterlingsgesang" rel="nofollow">Ursula Gressmann</a></span> herrlich <a title="ursula gressmann lyrik-over am Strand" href="http://lyrik.over-blog.com/article-ursula-gressmann-am-strand-60640826.html" target="_blank">melancholisch</a> und ein wenig herbstlich, aber doch in vertrauter Art und Weise. <span class='wp_keywordlink'><a href="http://www.schmetterlingsgesang.de/author/gunda/" title="Authoren-Seite Gunda Jaron im Schmetterlingsgesang" rel="nofollow">Gunda Jaron</a></span> erst romantisch, dann ironisch <a title="gunda Jaron lyrik-over Schade eigentlich" href="http://lyrik.over-blog.com/article-gunda-jaron-schade-eigentlich-60639432.html" target="_blank">mit Augenzwinkern</a> &#8211; obwohl auch nicht ganz ohne Romantik. Angelika Demel mit etwas <a title="Angelia Demel Novembermilch" href="http://dieliebsteseideintraum.blogspot.com/2010/11/herbstmilch.html" target="_blank">herbstlich kurzem</a>. Und der Schneewanderer mit einem l&auml;ngst &uuml;berf&auml;lligen <a title="schneewanderer gest&auml;ndnis" href="http://schneewanderer.blogspot.com/2010/11/gestandnis.html" target="_blank">Gest&auml;ndnis</a> &#8211; ich frage mich nur von wem (auch wenn er behauptet, es sei vom Schreibenden selbst).</p>
<p style="text-align: justify;">Soviel diese Woche, ich hoffe n&auml;chste Woche gibt es den Kulturbeutel wieder etwas eher. Bis dann.</p>

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		<title>Am Himmelstor</title>
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		<pubDate>Fri, 29 Oct 2010 06:00:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Enke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Balladen-Event 2008]]></category>
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		<description><![CDATA[Lass uns nur sehen, ob gemeinsam
wir den Himmel nicht &#246;ffnen ein St&#252;ck.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eine vielgeplagte Seele,<br />
Kommt an der Himmelspforte an:<br />
M&uuml;de schleppt er sich dahin,<span id="more-1123"></span><br />
Der armsel&#8217;ge Wandersmann.</p>
<p>Weit war wohl sein Weg gewesen,<br />
Seine Augen: erloschen Feuer.<br />
Blass das Antlitz und verzerrt,<br />
Ein Wenig wie ein Ungeheuer.</p>
<p>Tr&auml;ge hebt sein Fu&szlig;  nur an.<br />
Noch ein kurzer Weg zu gehen,<br />
Da sinkt die geschund&#8217;ne Seele,<br />
Kann schon nicht mehr stehen.</p>
<p>Und mit letzter Kraft fasst er<br />
Des Himmels eisernes Tor,<br />
R&uuml;ttelt, doch sie ist verschlossen.<br />
Seine Seele liegt davor.</p>
<p>Her von einer and&#8217;ren Seite<br />
Weht der Wind gar liebliche Gestalt.<br />
Doch auch sie wankt hin und her,<br />
Sucht vergeblich Seelenhalt.</p>
<p>Unter blutgeflecktem Kleide<br />
Bl&uuml;ht noch die junge Weiblichkeit.<br />
Doch grau und fahl ist ihr Gesicht -<br />
Auch ihr Weg scheint furchtbar weit.</p>
<p>Schwach stolpert die Figur voran,<br />
F&auml;llt, rafft kurz sich wieder auf.<br />
Ersch&ouml;pft kommt sie ans Himmelstor.<br />
Es ist mehr Kriechen als ein Lauf.</p>
<p>Und auf Knien kommt sie an,<br />
Legt die Hand an die Himmelspforte.<br />
Doch auch ihr bleibt sie verschlossen,<br />
Verwehrt sind ihr des Himmels Orte.</p>
<p>An der einen Seele sch&ouml;pft<br />
Die andere ein wenig neue Kraft:<br />
Des Wanderers Gestalt r&uuml;ckt<br />
an das Gesch&ouml;pf, das ihm so engelhaft.</p>
<p>„Es scheint, als sperrt man uns<br />
Und l&auml;sst uns vor Edens Toren.<br />
Was ist das f&uuml;r ein Spiel?<br />
Sind f&uuml;r immer wir verloren?&#8221;</p>
<p>&#8220;Wie trifft das Schicksal dich,<br />
Unverdient, oh wackerer Wandersmann.&#8221;<br />
W&auml;re ich der W&auml;rter hier und s&auml;h<br />
Dich leiden &#8211; ich &ouml;ffnete gleich dann!&#8221;</p>
<p>&#8220;Ach, lieb sind deine Worte,<br />
Und die Stimme scheint seltsam bekannt.<br />
Doch an nichts erinner&#8217; ich,<br />
Lethes Wasser raubte allen Verstand!&#8221;</p>
<p>&#8220;Auch ich trank aus dieser Quelle:<br />
Das irdische ist alles nicht mehr.&#8221;<br />
Und sanft fasst sie ihn, fremdvertraut:<br />
&#8220;Doch es fehlt mir nicht sehr!</p>
<p>Lass uns nur sehen, ob gemeinsam<br />
Wir den Himmel nicht &ouml;ffnen ein St&uuml;ck.&#8221;<br />
Und mit allerletzter Kraft<br />
Versuchen beide nochmal ihr Gl&uuml;ck.</p>
<p>&#8220;Es n&uuml;tzt uns nichts, sie lassen<br />
Uns in den Himmel nimmer mehr ein.&#8221;<br />
Da lassen sie ab und ein jeder<br />
Setzt seine Wand&#8217;rung fort allein.</p>
<p>Und so gehen sie weiter die Wege:<br />
Ein jeder in seine Richtung nur tritt.<br />
Und woher die je andere Seele kam,<br />
Dorthin f&uuml;hrt nun der m&uuml;de Schritt.</p>
<p>Sie schleppen sich, die Seelen,<br />
Immer w&auml;hrend getrennt sich hier fort.<br />
Und kehren doch ruh&#8217;los wieder.<br />
Sie haben f&uuml;r sich keinen Ort.</p>
<p>Und wie sie aneinander vor&uuml;ber<br />
Gerade wieder geschritten sind, da<br />
S&auml;uselt lieblich noch ein L&uuml;ftchen -<br />
Nur: „Romeo!“ und „Julia!“</p>

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		<title>Schluss, Aus, Ende…</title>
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		<pubDate>Tue, 05 Oct 2010 11:14:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Enke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Griechenland]]></category>
		<category><![CDATA[Sommer 2010]]></category>
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		<category><![CDATA[Metalldetektor]]></category>
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		<category><![CDATA[Recht]]></category>
		<category><![CDATA[Reise]]></category>
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		<description><![CDATA[Alles hat ein Ende, au&#223;er der Wurst, das wissen wir alle. Und ich schulde euch nat&#252;rlich noch das Ende meines Griechenland-Aufenthalts. Aber es ist auch recht schnell erz&#228;hlt: Nachdem wir schon viel von der Akropolis gesehen hatten, fehlte noch das Dionysos-Theater und -Heiligtum an deren Fu&#223;e auf dem Programm. Etwas &#220;berrascht war ich von den <a href='http://www.schmetterlingsgesang.de/2010/greek/schluss-aus-ende/'>[...]</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Alles hat ein Ende, au&szlig;er der Wurst, das wissen wir alle. Und ich schulde euch nat&uuml;rlich noch das Ende meines Griechenland-Aufenthalts. Aber es ist auch recht schnell erz&auml;hlt: <span id="more-890"></span>Nachdem wir schon viel von der <span class='wp_keywordlink'><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Akropolis_(Athen)" title="Wikipedia: Akropolis (Athen)" rel="nofollow" target="_blank">Akropolis</a></span> gesehen hatten, fehlte noch das <span class='wp_keywordlink'><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Dionysostheater" title="wikipedia: Dionysostheater" rel="nofollow" target="_blank">Dionysos-Theater</a></span> und -Heiligtum an deren Fu&szlig;e auf dem Programm. Etwas &Uuml;berrascht war ich von den Inschriften, die auf den Sitzpl&auml;tzen des Theaters standen. Sie sahen schon recht antik aus. Andererseits lie&szlig; man aber alle Leute, die wollten, dar&uuml;ber laufen oder darauf sitzen. Jedenfalls befanden sich diese Inschrifen nicht im abgesperrten Bereich des Theaters. Ich hoffe, dass sie dennoch erhalten bleiben und sich nicht abnutzen.</p>
<p style="text-align: justify;">Das emotionalste f&uuml;r mich war der Besuch des <span class='wp_keywordlink'><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Panathinaikon-Stadion" title="Wikipedia: Panathinaikon" rel="nofollow" target="_blank">Panathinaikon-Stadion</a></span>, auch Kallimarmaro genannt. In dieser heiligen St&auml;tte der Sportgeschichte zu sein, den Marmor zu riechen und den schwarzen Tartan an den F&uuml;&szlig;en zu sp&uuml;ren &#8211; f&uuml;r mich als alten Leichtathletik-Hasen ein Muss und ein unvergessliches Erlebnis. Die Erinnerung daran bleibt auch noch l&auml;nger, als die schwarzen Fu&szlig;sohlen, die vom Barfu&szlig;laufen auf der Rundbahn kamen und auch nach reichlich Seife und Wasser keine normale Farbe annehmen wollten. (Das hat sich inzwischen aber doch erledigt.)</p>
<p style="text-align: justify;">Das Stadion besuchten wir am vorletzten Tag. Vom letzten aber kann ich nicht viel erz&auml;hlen &#8211; der ging so schnell vor&uuml;ber, dass wir es gar nicht mitbekamen. Die Sehensw&uuml;rdigkeiten, die wir besuchten: Souvenirl&auml;den. Eine Athene steht nun also bei mir daheim, ebenso eine Eule &#8211; ich hoffe, sie bringt die Weisheit, die mir fehlt. Ich habe nat&uuml;rlich auch eine Philosophen-B&uuml;ste gesucht, aber leider gibt es &uuml;berall nur den Standart: Aristoteles, Sokrates und noch viel mehr Hippokrates. Hin und wieder findet sich auch ein Platon und ein Sophokles, wenn man Gl&uuml;ck hat noch ein Perikles &#8211; aber ich h&auml;tte lieber einen Heraklit oder Epikur gehabt. Statt einem Kopf ohne Helm habe ich daher noch einen Helm ohne Kopf gekauft.</p>
<p style="text-align: justify;">Von der R&uuml;ckreise gibt es nicht so viel zu erz&auml;hlen. Interessant war, dass ich in Deutschland den G&uuml;rtel bei der Flughafen-Kontrolle nicht ablegen musste. Im Athener Flughafen legte ich ihn freiwillig vor der Kontrolle ab, weil ich sah, das andere Leute dazu aufgefordert wurden. Aber der Metalldetektor meinte dennoch dass ich mich einer Abtastung durch den Kotrolleur unterziehen sollte. Gefunden hat er nichts, auch wenn er die Packung Taschent&uuml;cher in der Hosentasche kritisch be&auml;ugte.</p>
<p style="text-align: justify;">Naja, aber ich bin gut heimgekommen. Die Photos lassen immer noch etwas auf sich warten &#8211; die liegen n&auml;mlich noch gut verwahrt in Griechland rum. In ein paar Tagen werden sie aber hier sein. Die Datenmenge ist leider etwas gro&szlig;, um sie per Mail zu schicken. Tsch&uuml;&szlig;, Griechenland &#8211; bis zum n&auml;chsten Mal.</p>

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		<title>Kulturbeutel Nr. 10</title>
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		<pubDate>Fri, 10 Sep 2010 10:49:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Enke</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das geht ja im Moment wie das Brezelbacken&#8230; Schon wieder gibt es Grund dazu, einen Kulturbeutel zu ver&#246;ffentlichen. Ich m&#246;chte n&#228;mlich herzlich gratulieren. Der Blog Gedicht des Tages pr&#228;sentiert heute die &#8220;Nr. 1000&#8221; !!!Mit dabei sind in der Jubil&#228;umsausgabe zum Beispiel Ursula Gressmann und Gunda Jaron, die neben dem flei&#223;igen Schreiben auf dem Blog &#8220;Gedicht <a href='http://www.schmetterlingsgesang.de/2010/lyrik-news/kulturbeutel/kulturbeutel-nr-10/'>[...]</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Das geht ja im Moment wie das Brezelbacken&#8230; Schon wieder gibt es Grund dazu, einen Kulturbeutel zu ver&ouml;ffentlichen. Ich m&ouml;chte n&auml;mlich herzlich gratulieren. Der Blog <a title="Gedicht des Tages" href="http://lyrik.over-blog.com/" target="_blank">Gedicht des Tages</a> pr&auml;sentiert heute die &#8220;<span style="color: #99cc00;"><strong>Nr. 1000</strong></span>&#8221; !!!<span id="more-713"></span>Mit dabei sind in der Jubil&auml;umsausgabe zum Beispiel <a title="Ursula Gressmann" href="http://www.schmetterlingsgesang.de/author/uschi/" target="_self">Ursula Gressmann </a>und <a title="Gunda Jaron" href="http://www.schmetterlingsgesang.de/author/gunda/" target="_self">Gunda Jaron</a>, die neben dem flei&szlig;igen Schreiben auf dem Blog &#8220;Gedicht des Tages&#8221; auch auf dem Schmetterlingsgesang bereits zu finden sind. Aber ich erlaube mir, auf den Urheber des &#8220;Gedicht des Tages&#8221; hinzuweisen. Dabei handelt es sich um  <a title="Slov ant Gali" href="http://slov-ant-gali.over-blog.com/" target="_blank">Slov ant Gali</a>, dem ich hiermit meine allerbesten W&uuml;nsche f&uuml;r die n&auml;chsten 1000 Ausgaben zukommen lassen m&ouml;chte.</p>

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		<title>Kulturbeutel Nr. 8</title>
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		<pubDate>Wed, 10 Feb 2010 16:29:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Enke</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ich bin heute &#8211; erst &#8211; auf den Blog von Annette Gonserowski aufmerksam geworden. Das kam daher, dass ich auf &#8220;Germanistik im Netz&#8221; nach Blogs geschaut habe, welche ich f&#252;r den Kulturbeutel hier auf Schmetterlingsgesang.de im Auge behalten m&#246;chte. Und dieser geh&#246;rt auf jeden Fall dazu. Besonders interessant fand ich bei einem &#8211; zugegeben etwas <a href='http://www.schmetterlingsgesang.de/2010/lyrik-news/kulturbeutel/kulturbeutel-nr-8/'>[...]</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Ich bin heute &#8211; erst &#8211; auf den <a title="Annette Gonserowski" href="http://annettegonserowski.blogspot.com" target="_blank">Blog von Annette Gonserowski</a> aufmerksam geworden. Das kam daher, dass ich auf &#8220;<a title="Germanistik im Netz" href="http://www.germanistik-im-netz.de" target="_blank">Germanistik im Netz</a>&#8221; nach Blogs geschaut habe, welche ich f&uuml;r den Kulturbeutel hier auf Schmetterlingsgesang.de im Auge behalten m&ouml;chte. Und dieser geh&ouml;rt auf jeden Fall dazu.<span id="more-572"></span></p>
<p style="text-align: justify;">Besonders interessant fand ich bei einem &#8211; zugegeben etwas fl&uuml;chtigen &#8211; Blick auf das Werk der Dichterin, ein kleines Gedicht, welches aus meinem Geburtsjahr stammt. Es hei&szlig;t &#8220;<a title="In Ordnung" href="http://annettegonserowski.blogspot.com/2010/08/gestern-noch-wollte-ich-mein-leben-in.html" target="_blank">In Ordnung</a>&#8221; und war, wie die Dichterin selbst schreibt, das erste Gedicht, welches sie nach ihrer Kindheit schrieb. (allerdings findet sie dann doch einige Gedichte aus den Jahren &#8217;81 und &#8217;80, die da irgendwie zwischen Kindheit und &#8220;In Ordnung&#8221; liegen m&uuml;ssen) Es spricht von einem Gestern &#8211; ohne ein Heute zu erreichen (viel mehr bleibt es im Pr&auml;teritum). Es spricht von Ordnung und findet nur Tr&auml;nen und Traurigkeit in Freude und sch&ouml;nen Stunden. Die Ordnung ist also eine Verwirrung &#8211; nat&uuml;rlich findet das lyrische Ich deren Ursache im Gegen&uuml;ber &#8211; was letztlich alle Welt wieder in Ordnung zu bringen vermag.</p>
<p style="text-align: justify;">Noch besser gefiel mir allerdings ein Beitrag mit dem Titel &#8220;<a title="Lesen" href="http://annettegonserowski.blogspot.com/2010/02/lesen.html" target="_blank">Lesen</a>&#8220;. Es l&auml;sst sich in seiner lyrischen Offenheit schlechter beschreiben als lesen. Man fragt sich, welches verborgene Wort gemeint ist, wer heimlich schaut&#8230; Und letztlich: Wenn es sich ausbreitet &#8211; wird es durch das Schl&uuml;sselloch zu uns vordringen? Nun schlie&szlig;lich wird es ja Welt. Sehr sch&ouml;ne Ans&auml;tze zur Interpretation lassen sich hier finden, wenn man sich &uuml;ber das Wort einmal Gedanken macht. Neben dem Titel-Wort f&auml;llt mir da noch anderes ein. Aber lieber in den Kulturbeutel packen und selbst lesen.</p>
<p style="text-align: justify;">Zum Schluss muss ich noch anmerken, dass dieser Blog auch mit h&uuml;bschen &#8211; zum Teil von der Dichterin selbst angefertigten &#8211; Fotos, Aquarellen, Zeichnungen etc. aufwarten kann. Das scheint so ein gewisser Trend zu sein. Auch wenn ich keine <a title="Blog von Gypsi" href="http://gipsys-blog.blogspot.com/" target="_blank">H&uuml;ndin Gypsi</a> habe, von der ich Fotos machen kann, &uuml;ber mehr Bilder sollte ich mal etwas intensiver nachdenken&#8230; W&uuml;rde dem Schmetterlingsgesang auch gut stehen.</p>

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		<title>Lassen und Bleiben</title>
		<link>http://www.schmetterlingsgesang.de/2009/meine-gedichte/lassen-und-bleiben/</link>
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		<pubDate>Sat, 14 Nov 2009 23:06:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Enke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Meine Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Bleiben]]></category>
		<category><![CDATA[Fragen]]></category>
		<category><![CDATA[Lassen]]></category>
		<category><![CDATA[Schritt halten]]></category>

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		<description><![CDATA[manchmal fragen wir
ob wir es sind die
einfach voran hinken]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>manchmal lassen wir<br />
die die nicht mit<br />
uns schritt halten<br />
einfach zur&uuml;ck und<br />
blicken uns nicht<br />
mehr um zu jenen<br />
die da hinken und<br />
gehen einfach voran<span id="more-357"></span></p>
<p>manchmal hinken wir<br />
hinter denen her<br />
mit denen wir nicht<br />
mehr schritt halten<br />
k&ouml;nnen und die<br />
auf uns nicht zur&uuml;ck<br />
blicken sondern<br />
einfach voran gehen</p>
<p>manchmal fragen wir<br />
ob wir es sind die<br />
einfach voran hinken<br />
und nicht zur&uuml;ck<br />
blicken auf uns die<br />
wir nicht schritt<br />
halten k&ouml;nnen und<br />
hinter uns bleiben</p>

]]></content:encoded>
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		<title>Kulturbeutel Nr 4 Nachtrag</title>
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		<pubDate>Tue, 10 Nov 2009 19:53:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Enke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kulturbeutel]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrik-News]]></category>
		<category><![CDATA[Artikel]]></category>
		<category><![CDATA[Lassen]]></category>
		<category><![CDATA[Lesen]]></category>
		<category><![CDATA[Licht]]></category>

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		<description><![CDATA[Hier ein kleiner Nachtrag zum Kulturbeutel Nr. 4: Man hat sich heute dann doch ein Wenig mehr bem&#252;ht, Schiller ins Rampenlicht zu zerren, als ich zun&#228;chst erwartet hatte. Ich m&#246;chte daher auf die Seite des Rheinischen Merkurs hinweisen. Dort ist ein sehr sch&#246;ner Artikel heute erschienen. Au&#223;erdem hat das Literatur-Caf&#233; die Ballade &#34;Der Taucher&#34; zum <a href='http://www.schmetterlingsgesang.de/2009/lyrik-news/kulturbeutel/kulturbeutel-nr4-nachtrag/'>[...]</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Hier ein kleiner Nachtrag zum Kulturbeutel Nr. 4:</p>
<p style="text-align: justify;">Man hat sich heute dann doch ein Wenig mehr bem&uuml;ht, Schiller ins Rampenlicht zu zerren, als ich zun&auml;chst erwartet hatte. Ich m&ouml;chte daher auf die Seite des <a href="http://www.merkur.de" target="_blank">Rheinischen Merkurs</a> hinweisen. Dort ist ein sehr <a href="http://www.merkur.de/2009_45_Der_schon_wieder.38211.0.html?&amp;no_cache=1" target="_blank">sch&ouml;ner Artikel</a> heute erschienen. Au&szlig;erdem hat das <a href="http://www.literaturcafe.de">Literatur-Caf&eacute;</a> die <span class='wp_keywordlink'><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ballade" title="Wikipedia: Ballade" rel="nofollow" target="_blank">Ballade</a></span> &quot;Der Taucher&quot; zum <a href="http://www.literaturcafe.de/friedrich-schiller-der-taucher-download-mp3/" target="_blank">Lesen</a> und zum von Wolfgang Tischer vorgelesen Bekommen zur Verf&uuml;gung gestellt.<span id="more-339"></span></p>
<p>Vorlesen lassen kann mans sich auch hier: <a href="http://literaturcafe.podspot.de/files/schiller_taucher.mp3">Der Taucher</a></p>

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