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	<title>Schmetterlingsgesang &#187; Leben</title>
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	<description>Ein Blog für Lyrik, Poesie und Gedichte</description>
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		<title>Friedwald</title>
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		<pubDate>Mon, 06 Jun 2011 12:11:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gunda Jaron</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte anderer Dichter]]></category>
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		<description><![CDATA[schwarzes Loch in schneebedeckter Erde Staub zu Staub neues Leben aus der Asche werde frisches Laub bricht aus deines Baumes Zweigen jetzt im Mai V&#246;gel singen und wir schweigen time went by junges Gr&#252;n umw&#228;chst den Fu&#223; der Linde und ich leg meine Hand auf deines Baumes Rinde gingst den Weg den wir alle einmal <a href='http://www.schmetterlingsgesang.de/2011/gedichte-anderer/friedwald/'>[...]</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>schwarzes Loch in schneebedeckter Erde<br />
Staub zu Staub<br />
neues Leben aus der Asche werde<span id="more-3160"></span></p>
<p>frisches Laub<br />
bricht aus deines Baumes Zweigen<br />
jetzt im Mai<br />
V&ouml;gel singen und wir schweigen<br />
time went by</p>
<p>junges Gr&uuml;n umw&auml;chst den Fu&szlig; der Linde<br />
und ich leg<br />
meine Hand auf deines Baumes Rinde</p>
<p>gingst den Weg<br />
den wir alle einmal gehen<br />
bist nun frei<br />
uns bleibt nur am Grab zu stehen<br />
time goes by</p>

]]></content:encoded>
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		<title>Kulturbeutel Nr. 24</title>
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		<pubDate>Fri, 14 Jan 2011 20:34:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Enke</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Er kommt sp&#228;t aber er kommt. Nachdem sich der Kulturbeutel in der letzten Woche nur um ein Thema drehte, wird es heute wieder etwas bunter. Es ist noch einmal auf die &#8220;Erfindung&#8221; von Helmut Maier zur&#252;ckzukommen. Doch dar&#252;ber hinaus gibt es auch endlich auch wieder einmal etwas im Netz zu lesen. Beginnen wir nochmal mit <a href='http://www.schmetterlingsgesang.de/2011/lyrik-news/kulturbeutel/kulturbeutel-nr-24/'>[...]</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Er kommt sp&auml;t aber er kommt. <img src='http://www.schmetterlingsgesang.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  Nachdem sich der Kulturbeutel in der letzten Woche nur um ein Thema drehte, wird es heute wieder etwas bunter. Es ist noch einmal auf die &#8220;Erfindung&#8221; von Helmut Maier zur&uuml;ckzukommen. Doch dar&uuml;ber hinaus gibt es auch endlich auch wieder einmal etwas im Netz zu lesen.<span id="more-1899"></span></p>
<p>Beginnen wir nochmal mit dem &#8220;Deutschen Dreizeiler&#8221;, der nun &#8211; nicht zuletzt aufgrund der Verbreitung der Deutschen Sprache &uuml;ber mehrere Nationen hinweg &#8211; gar nicht mehr so hei&szlig;t, sondern &#8220;<a title="Der deutsche Dreizeiler ist tot es lebe meine dreizeilervariante" href="http://www.maierlyrik.de/blog/2011/01/12/der-deutsche-dreizeiler-ist-tot-es-lebe-meine-dreizeiler-variante/" target="_blank">Achtundzwanziger</a>&#8220;. Das macht aber nichts, denn letztlich ist es das Selbe, egal wie es hei&szlig;t. Oder doch nicht, denn inzwischen geht es dessen Erfinder n&auml;mlich eigentlich um die Freiheit beim Schreiben von Lyrik, wie ich zumindest <a title="Kommentar " href="http://www.schmetterlingsgesang.de/kulturbeutel/kulturbeutel-nr-23/#comment-423" target="_self">den</a> <a title="Kommantar" href="http://www.schmetterlingsgesang.de/kulturbeutel/kulturbeutel-nr-23/#comment-411" target="_self">Kommentaren</a> im letzten <a title="Kulturbeutel" href="http://www.schmetterlingsgesang.de/kulturbeutel/kulturbeutel-nr-23/">Kulturbeutel</a> entnehme. Aber ich kann mich auch irren, manche lesen da was anderes vielleicht.</p>
<p>Es gibt sehr gute Gr&uuml;nde, f&uuml;r eine solche Freiheit ein Pl&auml;doyer zu sprechen. Doch kann das ein Grund sein, eine neue Regel zu erschaffen? Nun, Rousseau wusste schon, dass das Gesetz, welches dem Menschen Freiheit garantiert, nur das selbst gegebene sein kann. Wenn man sich aber nun solch eine Regel selbst gibt, so sollte man wenigstens intendieren, dass man sie selbst einhalten will. Wo dies nicht ist, so ist die Regel nur geduldiges Wort auf geduldigerem Papier &#8211; oder in Bits und Bytes&#8230; Und der Verdacht der Unn&uuml;tzigkeit erh&auml;rtet sich ein wenig. Will man freie Dreizeiler schreiben, so soll und kann man das tun.</p>
<p>Mich w&uuml;rde aber einmal interessieren, was es noch so f&uuml;r Ideen g&auml;be, f&uuml;r eine geregelte Lyrik. Ich meine: Die Freiheit ist ja in den letzten Jahrzehnten zur gen&uuml;ge erprobt worden und hat alle Nuancen angenommen. Die alten Regeln sind da schon wieder Kontrast &#8211; aber nicht mehr ganz frisch. <span class='wp_keywordlink'><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Haiku" title="Wikipedia: Haiku" rel="nofollow" target="_blank">Haiku</a></span> sind zu japanisch und auch nicht mehr ganz frisch. Und der Achtundzwanziger will gar keine feste Regel sein. Ich warte also auf Vorschl&auml;ge zu einer neuen regelgeleiteten Lyrik, die es wert ist, als solche bezeichnet zu werden&#8230; Gibt es da &uuml;berhaupt noch was, was bisher nicht da war &#8211; oder wenigstens kaum?</p>
<p>Aber wenden wir uns nun dem Bestand zu:</p>
<p>Bei &#8220;LiebesEnden&#8221; geht es hoch &#8220;<a title="tinius liebesenden hinauf" href="http://liebesenden.twoday.net/stories/hinauf/" target="_blank">Hinauf</a>&#8220;. Das ganze endet recht wortlos und so kann das halt gehen, wenn man sich von der Hoffenung treiben l&auml;sstAber will man sich denn deshalb nicht trotzdem wieder treiben lassen? Selbst wenn der Ausblick oben nicht so zum Genuss gereichte (siehe Kommentare)  &#8211; der Weg war doch sch&ouml;n oder?</p>
<p>&#8220;<a title="EgonAlter Vorbehaltlos" href="http://egonalter.blogsport.de/2011/01/09/vorbehaltlos/" target="_blank">Vorbehaltlos</a>&#8221; kann ich das Werk mit eben diesem Titel auf dem EgonAlter-Blog empfehlen, welches mich letztlich dazu veranlasste &#8220;<a title="Warten auf die Barbaren" href="http://www.schmetterlingsgesang.de/gedichte-anderer/warten-auf-die-barbaren/">Warten auf die Barbaren</a>&#8221; zu posten, weil ich hier irgendwie Gedankenverwandtschaften sehe. Wie dem auch sei, in der Knappheit der 18 Silben in drei Strophen alles gesagt &#8211; wunderbar gelungen, wie ich finde. Schon wieder mal ein EgonAlter-Werk&#8230;das wird mir langsam unheimlich.</p>
<p>Da wirs schon mit Regelgeleitetem hatten, hier mal ein Werk aus dieser Kategorie: Emil W. Rimsceau <sup>[<a href="#kulturbeutel-nr-24-n-1" class="footnoted" id="to-kulturbeutel-nr-24-n-1">1</a>]</sup> vom Halbstark-Blog hat in dieser Woche eine sch&ouml;ne Variation des beliebten &#8220;Tr&auml;ne im Regen&#8221;-Themas geliefert, welche den Namen &#8220;<a title="halbstark-lyrik der tropfen" href="http://halbstark.blogsport.de/2011/01/10/der-tropfen/" target="_blank">Der Tropfen</a>&#8221; tr&auml;gt. Die Variation besteht nun nicht nur darin, dass es sich nicht um Regen handelt, sondern dass in diesem Gedicht nicht unbedingt der Teenie-Liebesschmerz sich wiederfindet, der in solchen Gedichten sehr h&auml;ufig zu finden ist (meine eigenen eingeschlossen). Vielmehr spricht hier eine ganze existenzielle Verzweiflung, die einem vielleicht im R&uuml;ckblick auf ein Leben erfassen kann &#8211; und sicher auch die eine oder andere Jugendliebe beinhalten kann.</p>
<p>Das ganze ist in einen Reim gelegt worden, bei dem ich mir nicht sicher bin, ob ich ihn guthei&szlig;en soll. Er ist ganz gut ausgef&uuml;hrt, keine Frage, aber der Rest des Werkes ist so unauff&auml;llig und dezent &#8211; was die kleine existenzielle Wendung darin umso heftiger macht &#8211; dass der Reim ein wenig davon ablenkt. Naja: selber lesen.</p>
<p>Und weil ich irgendwann fertig werden muss, da es morgen schon wieder fr&uuml;h weiter geht, lass ich es erstmal dabei und &uuml;berlege mir, ob ich am Sonntag oder Montag noch einen Sonder-Kulturbeutel mache&#8230;</p>

<ol class="footnotes">
	<li class="footnote" id="kulturbeutel-nr-24-n-1"><strong><sup>[1]</sup></strong> <span style="text-decoration: line-through;">(der mir hoffentlich verzeit, dass mir gerade sein Name nicht einf&auml;lllt, obwohl ich ihn kenne),</span> siehe Kommentar <img src='http://www.schmetterlingsgesang.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />   <a class="note-return" href="#to-kulturbeutel-nr-24-n-1">&#x21A9;</a></li></ol>
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		<title>Kulturbeutel Nr. 20</title>
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		<pubDate>Fri, 26 Nov 2010 21:29:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Enke</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ich wei&#223;, dass ich wieder sp&#228;t dran bin mit dem Kulturbeutel, aber die Arbeit geht vor. Heute gibt es Neues vom &#8220;GedichteKarussell&#8221;, etwas &#252;ber Lesungen im virtuellen Raum und nat&#252;rlich wieder Lyrik, zum Lesen und Freuen. Aber beginnen m&#246;chte ich mit dem Verlag SuKuLTuR. Wer SuKuLTuR noch nicht kennt ist vielleicht nicht aus Berlin, hat <a href='http://www.schmetterlingsgesang.de/2010/lyrik-news/kulturbeutel/kulturbeutel-nr-20/'>[...]</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Ich wei&szlig;, dass ich wieder sp&auml;t dran bin mit dem Kulturbeutel, aber die Arbeit geht vor. Heute gibt es Neues vom &#8220;<span class='wp_keywordlink'><a href="http://www.gedichtekarussell.de/" title="Homepage GedichteKarussell" rel="nofollow" target="_blank">GedichteKarussell</a></span>&#8221;, etwas &uuml;ber Lesungen im virtuellen Raum und nat&uuml;rlich wieder Lyrik, zum Lesen und Freuen. Aber beginnen m&ouml;chte ich mit dem Verlag SuKuLTuR.<span id="more-1379"></span></p>
<p style="text-align: justify;"><img class="alignright" style="border: 2px solid black; margin: 5px;" title="SuKuLTuR-Hefte im Automaten" src="http://www.satt.org/downloads/automat-seitenansicht-gross.JPG" alt="SuKuLTuR-Hefte im Automaten" width="218" height="164" />Wer <a title="SuKuLTuR" href="http://www.satt.org/sukultur/box.html" target="_blank">SuKuLTuR</a> noch nicht kennt ist vielleicht nicht aus Berlin, hat kein Interesse an Literatur und/oder hatte etwas davon geh&ouml;rt, es aber &#8211; wie ich &#8211; wieder vergessen. Dieser Verlag hatte mich &uuml;berrascht und sich damit in Erinnerung gerufen, als ich vor zwei Monat in Berlin S-Bahn fuhr. Denn dieser Verlag macht etwas, womit man in St&auml;dten die nicht Berlin sind wahrscheinlich nicht rechnet. Eigentlich hatte ich nur Hunger, und wollte am Automaten des Bahnhofes eine Kleinigkeit kaufen. Und was sehe ich da? Ein gelbes Heftchen, Literatur im Snackautomaten. Die Idee fand ich so genial, da musste ich zuschlagen. Warum ich euch das jetzt erz&auml;hle, obwohl es schon zwei Monate zur&uuml;ck liegt? Der Verlag hat jetzt in limitierter Auflage <a href="http://www.amazon.de/gp/product/3941592203?ie=UTF8&amp;tag=schmetterli03-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=3941592203">eine Sammelbox</a><img style="border: none !important; margin: 0px !important;" src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=schmetterli03-21&amp;l=as2&amp;o=3&amp;a=3941592203" border="0" alt="" width="1" height="1" />von den ersten 100 Titeln (ca. 2000 Seiten Lekt&uuml;re) dieser kleinen gelben Heftchen heraus gegeben. Es gibt dabei einige Lyrik-B&auml;ndchen, doch auch der Rest ist auf jeden Fall einen Blick wert &#8211; solang man 111€ &uuml;brig hat. Aber es gibt auch noch mehr von SuKuLTuR, wie ihr hier sehen k&ouml;nnt.</p>
<p style="text-align: justify;">Ein anderes kleines Heft kann ich auch empfehlen: Das neue &#8220;<a title="homepage GedichteKarussell" href="http://www.gedichtekarussell.de/" target="_blank">GedichteKarussell</a>&#8221; ist nun endlich da, die Nummer 7. Die kleine Lyrik-Zeitschrift, die von Lyrikern ins Leben gerufen wurde, die sich nicht zuletzt auch im Internet zusammen gefunden haben, erscheint diesmal mit dem Themenbereich &#8220;Illusion und Wirklichkeit&#8221;. 44 Autorinnen und Autoren haben zu dieser Ausgabe beigetragen, darunter auch J&ouml;rn Pfennig, der einigen von euch sicher bekannt ist. Bestellen k&ouml;nnt ihr die Hefte <a href="http://www.gedichtekarussell.de/index.php/component/artforms/?formid=2" target="_blank">hier</a>. Wer die Werke mag, die ich hier im Kulturbeutel f&uuml;r gew&ouml;hnlich empfehle, der wird auch dort etwas ansprechendes zu lesen finden.</p>
<p style="text-align: justify;">Wer sich lieber Lyrik vorlesen l&auml;sst &#8211; oder Literatur im Allgemeinen &#8211; der geht zu einer Lesung. Und wohin? In die virtuelle Welt. Vergangene Woche Samstag fand ein <a title="Brennende Buchstaben Nachlese" href="http://brennendebuchstaben.blogspot.com/2010/11/nachlese.html" target="_blank">kleine Lyrik-Lesung</a> in SecondLife statt, auf die ich nicht mehr hinweisen konnte, weil ich davon erst erfuhr, als sie leider schon gelaufen war. Doch die Veranstalter laden auch f&uuml;r diesen Samstag (27.11.2010) <a title="Erotik Lesung" href="http://kueperpunk.blogspot.com/2010/11/am-samstag-groe-erotiklesung-der.html" target="_blank">wieder zu einer Lesung</a>, diesmal geht es um &#8220;Erotik&#8221; und geladen wird ins <a href="http://slurl.com/secondlife/Ataria/26/204/22/" target="_blank">KaféKr&uuml;melKram</a>. Los geht es etwa um 21 Uhr. Leider wei&szlig; ich noch nicht ob ich Zeit habe. Aber vielleicht ja einer von euch?!</p>
<p style="text-align: justify;">Nun aber wieder zur Lyrik zum Selberlesen. Ich fasse mich heute wieder kurz, da die Texte ganz gut f&uuml;r sich sprechen. Das &#8220;<a title="Meeresatmen manacur" href="http://manacur.blogspot.com/2010/11/meeresatmen.html" target="_blank">Meeresatmen</a>&#8221; von manacur erinnert mich an <a title="mein eigenes Gedicht" href="http://www.schmetterlingsgesang.de/2010/meine-gedichte/ewiges-spiel/">mein eigenes Gedicht</a>. Aber es ist trotzdem nicht schlecht. elke66 schreibt von &#8220;<a title="Novemberregen elke66" href="http://elkeerzaehlt.twoday.net/stories/8456389/" target="_blank">Novemberregen</a>&#8221; und dennoch kein Herbstgedicht. Es gibt in paar Wiederholungen, die nicht sein m&uuml;sste und einige, die nicht anders h&auml;tten sein d&uuml;rfen. Im Ganzen: gelungen. Ebenfalls so ein Wenig an Teeny-Lyrik erinnernd &#8211; um dann doch ein richtig gutes Werk zu liefern &#8211; schreibt Miss-Rainstar &#8220;<a title="Stille Zeit" href="http://stille-schriften.blog.de/2010/11/22/stille-zeit-10022668/" target="_blank">Stille Zeit</a>&#8220;.</p>
<p style="text-align: justify;">Ich gebe zu, in dieser Woche gibt es nicht zu viele Gedichte, die mich ganz &uuml;berzeugt haben. Vielleicht habe ich aber auch zuviel aussortiert. Ich hoffe trotzdem, dass auch f&uuml;r euch was dabei war. Bis n&auml;chste Woche dann &#8211; diesesmal bereits am Donnerstag Abend.</p>

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		<title>Kulturbeutel Nr. 14</title>
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		<pubDate>Fri, 15 Oct 2010 10:50:37 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Wie versprochen gibt es heute den neuen Kulturbeutel und heute ist er wirklich prall gef&#252;llt. Erstens gibt es gleich zwei Filme, &#252;ber die zu sprechen ist. Und dann gibt es nat&#252;rlich wieder einen &#220;berblick &#252;ber Gedichte, die es wert sind, gelesen zu werden. Zuerst also die beiden Filme. Und wer sich jetzt wundert, dass ich <a href='http://www.schmetterlingsgesang.de/2010/lyrik-news/kulturbeutel/kulturbeutel-nr-14/'>[...]</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Wie versprochen gibt es heute den neuen Kulturbeutel und heute ist er wirklich prall gef&uuml;llt. Erstens gibt es gleich zwei Filme, &uuml;ber die zu sprechen ist. Und dann gibt es nat&uuml;rlich wieder einen &Uuml;berblick &uuml;ber Gedichte, die es wert sind, gelesen zu werden. <span id="more-1023"></span></p>
<p style="text-align: justify;">Zuerst also die beiden Filme. Und wer sich jetzt wundert, dass ich gleich von zwei Filmen sprechen will, der hat wahrscheinlich nur von &#8220;Goethe!&#8221; geh&ouml;rt oder gelesen. Denn der ist &uuml;berall besprochen worden und allerorts in hohen T&ouml;nen gelobt worden &#8211; au&szlig;er in der TAZ, die eigentlich <a title="viel Gutes" href="http://www.taz.de/1/leben/film/artikel/1/alles-alles-wird-erklaert/">nicht viel Gutes</a> an ihm l&auml;sst. Naja, aber irgendwie geh&ouml;rt er wahrscheinlich zum Pflichtprogramm, nicht nur f&uuml;r Sch&uuml;ler, die gerade Sturm und Drang im Deutsch-Unterricht behandeln. Ein kleines Bild vom Film kann man sich im Trailer vorab selbst machen:</p>
<p style="text-align: center;"><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="640" height="390" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowScriptAccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/02FTZzok9fY&amp;hl=en_US&amp;feature=player_embedded&amp;version=3" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="640" height="390" src="http://www.youtube.com/v/02FTZzok9fY&amp;hl=en_US&amp;feature=player_embedded&amp;version=3" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p style="text-align: justify;">Der zweite Film aber ist nicht weniger interessant, wenn auch nicht f&uuml;r den Mainstream, wie es so sch&ouml;n hei&szlig;t. Es handelt sich um den preisgekr&ouml;nten Film &#8220;Das Schreiben und das Schweigen&#8221; mit Friedericke Mayr&ouml;cker. Es ist ein Dokumentarfilm der ganz besonderen Art. Man kann eine der wichtigsten Dichterinnen der Gegenwart sozusagen in freier Wildbahn bei ihrer nat&uuml;rlichen Lebensweise verfolgen. Daf&uuml;r hat die Regisseurin Carmen Tartarotti Mayr&ouml;cker &uuml;ber mehrere Jahre hinweg mit der Kamera beobachtet. Hier der Trailer:
</p>
<p style="text-align: center;"><object width="560" height="349"><param name="movie" value="https://www.youtube-nocookie.com/v/4YLCcZ5pJiI?fs=1&amp;hl=de_DE&amp;rel=0"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="https://www.youtube-nocookie.com/v/4YLCcZ5pJiI?fs=1&amp;hl=de_DE&amp;rel=0" type="application/x-shockwave-flash" width="560" height="349" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p style="text-align: justify;">Leider wird der Film kaum in den gro&szlig;en Kinos zu sehen sein. Die derzeitige Filmtour, die man <a title="Schreiben und Schweigen" href="http://das-schreiben-und-das-schweigen.realfictionfilme.de/kinotour.html" target="_blank">hier</a> nachlesen kann, sieht nur einige Orte vor. Berlin, K&ouml;ln, Hamburg, M&uuml;nchen, Frankfurt &#8211; die gro&szlig;en St&auml;dte sind dabei, aber schon Leipzig fehlt bisher. Einige St&auml;dte kommen auch erst sp&auml;ter dazu, nicht zum offiziellen Start, der bereits am gestrigen Donnerstag erfolgte. Vielleicht k&ouml;nnen die Berliner unter euch, die den Film ja gleich in drei Kinos sehen k&ouml;nnen, einmal kommentieren, wie sie ihn fanden.</p>
<p style="text-align: justify;">Und nun zum lyrischen Wochenr&uuml;ckblick. Paul Spinger etwa schreibt &#8211; und es passt zum <a title="Wikipedia: Weltern&auml;hrungstag" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Weltern&auml;hrungstag" target="_blank">Weltern&auml;hrungstag</a> am 16.10. &#8211; von Rilke, der einer Bettlerin einmal eine Rose gab. &#8220;<a title="Paul Spinger Feigheit und Rosen" href="http://paul-spinger.blogspot.com/2010/10/feigheit-und-rosen.html" target="_blank">Feigheit und Rosen</a>&#8221; verkennt zwar irgendwie die Anekdote Rilkes, liest sich aber dennoch sehr eindringlich. Ich erlaube mir hier darauf hinzuweisen, dass auch bei Baudelaire ein <a title="Googel-Books Baudelaire" href="http://books.google.de/books?id=BTpXY_2CaowC&amp;pg=PA122&amp;lpg=PA122&amp;dq=Baudelaire+%22ohne+Poesie+niemals%22&amp;source=bl&amp;ots=GRRjiveOhc&amp;sig=7wBTIm499cotSLcda2hm4_UY1Hk&amp;hl=de&amp;ei=dhm4TLaCGonLswbbmpCzDQ&amp;sa=X&amp;oi=book_result&amp;ct=result&amp;resnum=1&amp;ved=0CBYQ6AEwAA#v=onepage&amp;q=%22ohne%20Poesie%2C%20niemals%22&amp;f=false" target="_blank">Zitat zu finden</a> ist, das dem Rilke zugesprochenen &auml;hnelt.</p>
<p style="text-align: justify;">Weniger deutlich, und gerade dadurch noch viel bewegender, ist das Werk Juliane Lessings, welches an <a title="Wikipedia: Kinder in Theresienstadt" href="http://de.wikipedia.org/wiki/KZ_Theresienstadt#Kinder_in_Theresienstadt" target="_blank">die Kinder des KZ Theresienstadt</a> erinnert. Bei ihrem &#8220;<del>unter anderen</del>&#8220;<sup>[<a href="#kulturbeutel-nr-14-n-1" class="footnoted" id="to-kulturbeutel-nr-14-n-1">1</a>]</sup> ist der Reim so dezent gesetzt, dass er erst beim zweiten Lesen in den Sinn kommt. Das macht das ganze v&ouml;llig unaufdringlich, fast dezent &#8211; ganz der Allt&auml;glichkeit angemessen, die es vermitteln soll; mit dem drohenden Abgrund im Hintergund, der nur in den Assoziationen des Lesers entsteht. Mir lief ein Schauer &uuml;ber den R&uuml;cken beim Lesen.</p>
<p style="text-align: justify;">Auf dem dichterplanet.com kann man ein f&uuml;r dieses Forum erstaunliches &#8220;<a title="dichterplanet limonit" href="http://www.dichterplanet.com/dichterplanet/index.php?page=Thread&amp;threadID=13791" target="_blank">limonit</a>&#8221; lesen. Es sticht aus der Flut von Schreibelein heraus, da man hier keine ganz seichte Kost vorgesetzt bekommt. W&auml;hrend ich gew&ouml;hnlich die Verschmelzung von deutscher und englischer Sprache in der Lyrik nicht guthei&szlig;e, macht sie hier &uuml;beraus Sinn und ist sehr gut ausgef&uuml;hrt. Wenn ich einen schlechten Scherz machen wollte, w&uuml;rde ich sagen: man merkt, dass in Limonit auch Goethit enthalten ist. Aber alle Wortspiele bei Seite gef&auml;llt dieses Gedicht gerade durch seinen Wohlklang, der in erster Linie durch Binnenreime entsteht, welche auch mal beide Sprachen &uuml;berspannen. Nur die bisher angegeben Deutungsversuche der anderen Foren-Mitglieder scheinen mir in die falsche Richtung zu gehen. Ich habe jedenfalls eine ganz andere Deutung im Sinn, aber die behalte ich erstmal f&uuml;r mich.</p>
<p style="text-align: justify;">Und zuletzt m&ouml;chte ich noch ohne viel Worte dar&uuml;ber zu verlieren auf die &#8220;<a title="tage-bau nuancen ramona linke" href="http://www.tagebau.tyrakel.de/wordpress/?p=4390" target="_blank">nuancen</a>&#8221; von Ramona Linke im tage-bau hinweisen, obwohl ich mit der letzten Strophe nicht ganz klar komme &#8211; was die Deutung betrifft.</p>

<ol class="footnotes">
	<li class="footnote" id="kulturbeutel-nr-14-n-1"><strong><sup>[1]</sup></strong> Leider ist dieses Werk depubliziert worden. <a class="note-return" href="#to-kulturbeutel-nr-14-n-1">&#x21A9;</a></li></ol>
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		<title>Poseidon</title>
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		<pubDate>Sun, 03 Oct 2010 13:01:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Klassische Dichter</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Von Heinrich Heine (1797-1856), aus &#8220;Die Nordsee. Erster Zyklus&#8221; Die Sonnenlichter spielten &#220;ber das weithinrollende Meer; Fern auf der Reede gl&#228;nzte das Schiff, Das mich zur Heimat tragen sollte; Aber es fehlte an gutem Fahrwind. Und ich sa&#223; noch ruhig auf wei&#223;er D&#252;ne, Am einsamen Strand, Und ich las das Lied vom Odysseus, Das alte, <a href='http://www.schmetterlingsgesang.de/2010/gedichte-anderer/poseidon/'>[...]</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Von <span class='wp_keywordlink'><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Heinrich_Heine" title="Wikipedia: Heinrich Heine" rel="nofollow" target="_blank">Heinrich Heine</a></span> (1797-1856), aus &#8220;Die Nordsee. Erster Zyklus&#8221;</p>
<p>Die Sonnenlichter spielten<br />
&Uuml;ber das weithinrollende Meer;<br />
Fern auf der Reede gl&auml;nzte das Schiff,<br />
Das mich zur Heimat tragen sollte;<span id="more-853"></span><br />
Aber es fehlte an gutem Fahrwind.<br />
Und ich sa&szlig; noch ruhig auf wei&szlig;er D&uuml;ne,<br />
Am einsamen Strand,<br />
Und ich las das Lied vom Odysseus,<br />
Das alte, das ewig junge Lied,<br />
Aus dessen meerdurchrauschten Bl&auml;ttern<br />
Mir freudig entgegenstieg<br />
Der Atem der G&ouml;tter,<br />
Und der leuchtende Menschenfr&uuml;hling,<br />
Und der bl&uuml;hende Himmel von Hellas.</p>
<p>Mein edles Herz begleitete treulich<br />
Den Sohn des Laertes, in Irrfahrt und Drangsal,<br />
Setzte sich mit ihm, seelenbek&uuml;mmert,<br />
An gastliche Herde,<br />
Wo K&ouml;niginnen Purpur spinnen,<br />
Und half ihm l&uuml;gen und gl&uuml;cklich entrinnen<br />
Aus Riesenh&ouml;hlen und Nymphenarmen,<br />
Folgte ihm nach in kimmerische Nacht,<br />
Und in Sturm und Schiffbruch,<br />
Und duldete mit ihm uns&auml;gliches Elend.<br />
Seufzend sprach ich: Du b&ouml;ser Poseidon,<br />
Dein Zorn ist furchtbar,<br />
Und mir selber bangt<br />
Ob der eignen Heimkehr.</p>
<p>Kaum sprach ich die Worte,<br />
Da sch&auml;umte das Meer,<br />
Und aus den Wellen stieg<br />
Das schilfbekr&auml;nzte Haupt des Meergotts,<br />
Und h&ouml;hnisch rief er:</p>
<p>F&uuml;rchte dich nicht, Poetlein!<br />
Ich will nicht im gringsten gef&auml;hrden<br />
Dein armes Schiffchen,<br />
Und nicht dein liebes Leben be&auml;ngstgen<br />
Mit allzu bedenklichem Schaukeln.<br />
Denn du, Poetlein, hast mich nie erz&uuml;rnt,<br />
Du hast kein einziges T&uuml;rmchen verletzt<br />
An Priamos&#8217; heiliger Feste,<br />
Kein einziges H&auml;rchen hast du versengt<br />
Am Aug meines Sohns Polyphemos,<br />
Und dich hat niemals ratend besch&uuml;tzt<br />
Die G&ouml;ttin der Klugheit, Pallas Athene.</p>
<p>Also rief Poseidon<br />
Und tauchte zur&uuml;ck ins Meer;<br />
Und &uuml;ber den groben Seemannswitz<br />
Lachten unter dem Wasser<br />
Amphitrite, das plumpe Fischweib,<br />
Und die dummen T&ouml;chter des Nereus.</p>

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		<title>Kulturbeutel Nr. 12</title>
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		<pubDate>Thu, 30 Sep 2010 04:58:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Enke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kulturbeutel]]></category>
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		<description><![CDATA[Da der Kulturbeutel jetzt in Athen h&#228;ngt, wie ihr wisst, gibt es immer noch keinen umfangreichen Beitrag. Ich m&#246;chte nur kurz einen Artikel vom Literaturcafé kommentieren und ein nettes Werk vorstellen, welches ich im Netz fand. Im Literaturcafé erschien gestern ein Beitrag von Cornelia Lotter, in dem sie &#252;ber neobooks berichtet. Das ist ein Versuch <a href='http://www.schmetterlingsgesang.de/2010/lyrik-news/kulturbeutel/kulturbeutel-nr-12/'>[...]</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Da der Kulturbeutel jetzt in <span class='wp_keywordlink'><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Athen" title="Wikipedia: Athen" rel="nofollow" target="_blank">Athen</a></span> h&auml;ngt, wie ihr wisst, gibt es immer noch keinen umfangreichen Beitrag. Ich m&ouml;chte nur kurz einen Artikel vom Literaturcafé kommentieren und ein nettes Werk vorstellen, welches ich im Netz fand.<span id="more-861"></span></p>
<p style="text-align: justify;">Im Literaturcafé erschien gestern ein Beitrag von Cornelia Lotter, in dem sie &uuml;ber <a title="neobooks" href="http://www.neobooks.de/" target="_blank">neobooks</a> berichtet. Das ist ein Versuch des Verlages Droemer Knaur, sich der M&uuml;he der Manuskriptleserei zu entledigen. Man m&ouml;chte mittels Community eine Vorsortierung erreichen, um dann einmal im Quartal die bestbewerteten Manuskripte n&auml;her betrachten zu k&ouml;nnen.</p>
<p style="text-align: justify;">Lest euch den <a title="neo books cornelia lotter literaturcafe" href="http://www.literaturcafe.de/outsourcing-des-lektorats-droemer-knaur-geht-mit-neobooks-neue-wege/" target="_blank">Artikel von Cornelia Lotter</a> durch, er enth&auml;lt viele interessante und richtige  &Uuml;berlegungen. Doch ich m&ouml;chte darauf hinweisen, dass die Autorin ein paar wichtige Dinge in ihrer Kritik au&szlig;er Acht l&auml;sst. Jedenfalls bringt sie es nicht genau auf den Punkt, dass eine solche Plattform mit der Community steigt und f&auml;llt, die auf ihr aktiv oder nicht aktiv ist, sondern deutet es nur manchmal an. Mir scheint, dass die Autorin Web2.0 noch nicht ganz verinnerlicht hat.</p>
<p style="text-align: justify;">Lotter fordert etwa, dass eine Vorauswahl der eingestellten Texte nach Qualit&auml;t von Rechtschreibung und Grammatik  oder auch ein Aussortieren von &#8220;Erlebensgeschichten&#8221; mit minderem literarischem Anspruch erfolgen sollte, um die freiwilligen Leser davor zu bewahren. Doch in einer gut funktionierenden Community ist dergleichen &uuml;berhaupt nicht n&ouml;tig, da sich solche Texte selbst aussortieren. Allerdings, und das wird das Hauptproblem von neobooks sein, kann man sich einen gute Community nicht bestellen. Und viele Projekte &auml;hnlicher Art sind daran schon gescheitert.</p>
<p style="text-align: justify;">Nach so viel Autoren-Theorie noch ein wenig Praxis. Bei der Parallalie habe ich ein sehr <a title="parallalie zeige die..." href="http://parallalie.twoday.net/stories/8368575/" target="_blank">sch&ouml;nes Werk</a> gefunden, auf das ich wenigstens hinweisen will. Es sagt mir recht viel, da ich gerade in Griechenland bin &#8211; ob nur deswegen, kann ich nicht beurteilen.</p>

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		<title>Aber irgendwas ist ja immer</title>
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		<pubDate>Sat, 25 Sep 2010 08:01:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Enke</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nein, ich wollte mich nicht mehr beschweren, aber irgendwas ist ja immer. Nach dem Umzug ins neue Hotel gab zwar ein besseres Fr&#252;hst&#252;ck, aber daf&#252;r nur auf Zuteilung. Naja, damit kann man leben. Die Wohnh&#246;hle &#8211; kein Witz: das Zimmer ist in den Fels gehauen &#8211; ist ein wenig dunkel, aber sch&#246;n. Leider schlie&#223;t die <a href='http://www.schmetterlingsgesang.de/2010/greek/aber-irgendwas-ist-ja-immer/'>[...]</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Nein, ich wollte mich nicht mehr beschweren, aber irgendwas ist ja immer. Nach dem Umzug ins neue Hotel gab zwar ein besseres Fr&uuml;hst&uuml;ck, aber daf&uuml;r nur auf Zuteilung. Naja, damit kann man leben. Die Wohnh&ouml;hle &#8211; kein Witz: das Zimmer ist in den Fels gehauen &#8211; ist ein wenig dunkel, aber <span id="more-830"></span>sch&ouml;n. Leider schlie&szlig;t die T&uuml;r zur Duschh&ouml;hle nicht ganz. Aber irgendwas ist ja immer.</p>
<p style="text-align: justify;">Gestern ging die Fahrt nach Kamari, wo ein h&uuml;bscher Strand ist, an dem man allerdings auch mal mit einem Hundekampf rechnen muss. &Uuml;berhaupt streunen viele Tiere in Griechenland einfach so umher. Aber diese f&uuml;nf oder sechs Hunde am Strand &#8211; jeder von einer v&ouml;llig anderen Rasse/Mischung &#8211; hatten schon etwas auszufechten. Sie w&auml;lzten sich auf dem groben Kies des Strandes, dass man Angst haben konnte, einer w&uuml;rde am Ende liegen bleiben&#8230;</p>
<p style="text-align: justify;">Ein tolles Weinmuseum wurde gestern auch besucht, nicht ohne ein teures Tr&ouml;pfchen zu kosten und mitzunehmen. Das Geld fliegt nur so aus den Taschen, zumal wenn man ein paar Souvenire f&uuml;r die daheimgelassenen mitbringen m&ouml;chte. Naja, und das Essen ist nat&uuml;rlich auch toll. Auch wenn ich pers&ouml;nlich den Geruch von Souvlaki kurz vor um 9 am Morgen nicht so toll finde. Aber irgendwas ist ja immer&#8230;</p>
<p style="text-align: justify;">PS: Wenn der Sarrazin glaubt, dass sich die Deutschen abschaffen, so irrt er. Sie sammeln sich nur alle auf Santorini. Und ich wollte eigentlich endlich mal ins Ausland fahren.</p>

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		<title>Die Antiken zu Paris</title>
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		<pubDate>Wed, 15 Sep 2010 16:16:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Klassische Dichter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte anderer Dichter]]></category>
		<category><![CDATA[Antike]]></category>
		<category><![CDATA[Friedrich Schiller]]></category>
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		<guid isPermaLink="false">http://www.schmetterlingsgesang.de/?p=743</guid>
		<description><![CDATA[Von Friedrich Schiller (1759-1805) Was der Griechen Kunst erschaffen, Mag der Franke mit den Waffen F&#252;hren nach der Seine Strand, Und in prangenden Museen Zeig’ er seine Siegstroph&#228;en Dem erstaunten Vaterland! Ewig werden sie ihm schweigen, Nie von den Gestellen steigen In des Lebens frischen Reihn. Der allein besitzt die Musen, Der sie tr&#228;gt im <a href='http://www.schmetterlingsgesang.de/2010/gedichte-anderer/die-antiken-zu-paris/'>[...]</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Von <span class='wp_keywordlink'><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Friedrich_Schiller" title="Wikipedia: Friedrich Schiller" rel="nofollow" target="_blank">Friedrich Schiller</a></span> (1759-1805)</p>
<p>Was der Griechen Kunst erschaffen,<br />
Mag der Franke mit den Waffen<br />
F&uuml;hren nach der Seine Strand,<span id="more-743"></span><br />
Und in prangenden Museen<br />
Zeig’ er seine Siegstroph&auml;en<br />
Dem erstaunten Vaterland!</p>
<p>Ewig werden sie ihm schweigen,<br />
Nie von den Gestellen steigen<br />
In des Lebens frischen Reihn.<br />
Der allein besitzt die Musen,<br />
Der sie tr&auml;gt im warmen Busen;<br />
Dem Vandalen sind sie Stein.</p>

]]></content:encoded>
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		<title>Kulturbeutel Nr. 9</title>
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		<pubDate>Wed, 08 Sep 2010 19:07:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Enke</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nachdem ich ja gestern erst eine Kulturbeutelausgabe ins Netz gestellt habe, m&#246;chte ich heute nachlegen mit einer weiteren, denn die Zeit dr&#228;ngt etwas. Ich m&#246;chte n&#228;mlich darauf hinweisen, dass das GedichteKarussell f&#252;r die kommende Ausgabe noch Gedichteinreichungen entgegennimmt. Allerdings endet diese Frist bereits am 15. September. Daher ist etwas Eile geboten. Das Thema der siebten <a href='http://www.schmetterlingsgesang.de/2010/lyrik-news/kulturbeutel/kulturbeutel-nr-9/'>[...]</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Nachdem ich ja gestern erst eine Kulturbeutelausgabe ins Netz gestellt habe, m&ouml;chte ich heute nachlegen mit einer weiteren, denn die Zeit dr&auml;ngt etwas. <span id="more-705"></span><a href="http://www.gedichtekarussell.de"><img class="alignleft" style="border: 1px solid black; margin: 5px;" title="GedichteKarussell" src="http://static.twoday.net/gedichtekarussell/images/Gedichtekarussell-Homepage-Header-2.jpg" alt="Header von GedichteKarussell Homepage" width="480" height="120" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Ich m&ouml;chte n&auml;mlich darauf hinweisen, dass das <a title="GedichteKarussell" href="http://www.gedichtekarussell.de/" target="_blank">GedichteKarussell</a> f&uuml;r die kommende Ausgabe noch <a title="Gedicht-Einreichung" href="http://www.gedichtekarussell.de/index.php/component/artforms/?formid=1" target="_blank">Gedichteinreichungen</a> entgegennimmt. Allerdings endet diese Frist bereits am 15. September. Daher ist etwas Eile geboten. Das Thema der siebten Ausgabe soll &#8220;Illusion und Wirklichkeit&#8221; werden.</p>
<p style="text-align: justify;">Wer das <span class='wp_keywordlink'><a href="http://www.gedichtekarussell.de/" title="Homepage GedichteKarussell" rel="nofollow" target="_blank">GedichteKarussell</a></span> noch nicht kennt, der kann sich auf deren Internetseite nat&uuml;rlich informieren. Hier aber schonmal kurz zusammengefasst: Das GedichteKarussell ist eine Zeitschrift (bezeichnet sich selbst als Magazin) welches in mehr oder weniger regelm&auml;&szlig;igen Abst&auml;nden bereits seit 2008 erscheint. Es ist von Dichtern und Dichterinnen ins Leben gerufen worden, die eine gemeinsame offene Plattform zur Ver&ouml;ffentlichung von Lyrik suchten.</p>
<p style="text-align: justify;">Inzwischen sind sechs Ausgaben erschienen, die man alle noch auf der Internetseite bestellen kann. Ich kann jedem, der sich f&uuml;r moderne Lyrik interessiert den recht g&uuml;nstigen Kauf eines Exemplars empfehlen. Es lohnt sich.</p>

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		<title>Trilogie “Fluss”</title>
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		<pubDate>Thu, 28 Jan 2010 18:51:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gunda Jaron</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte anderer Dichter]]></category>
		<category><![CDATA[Durst]]></category>
		<category><![CDATA[Gedicht]]></category>
		<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Licht]]></category>
		<category><![CDATA[Liebe]]></category>
		<category><![CDATA[Quelle]]></category>
		<category><![CDATA[Regen]]></category>
		<category><![CDATA[Sonne]]></category>
		<category><![CDATA[Tod]]></category>
		<category><![CDATA[Wort]]></category>
		<category><![CDATA[Zeit]]></category>

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		<description><![CDATA[Fluss (I) &#8211; Quelle tr&#228;ge der Fluss meiner Gedanken gespeist durch Rinnsale unbedeutender Herkunft bachaufw&#228;rts mache ich mich auf die m&#252;hsame Suche nach Antwort sto&#223;e auf leere Speicherbecken die mich gestern noch aus dem Vollen sch&#246;pfen lie&#223;en wei&#223; l&#228;ngst was mich am Anfang des Endes erwartet versiegt die einst so ergiebige Quelle: unsere Worte unsere <a href='http://www.schmetterlingsgesang.de/2010/gedichte-anderer/trilogie-fluss/'>[...]</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Fluss (I) &ndash; Quelle</strong></p>
<p>tr&auml;ge<br />
	der Fluss meiner Gedanken<br />
	gespeist durch Rinnsale<br />
	unbedeutender Herkunft</p>
<p>bachaufw&auml;rts<br />
	mache ich mich<span id="more-544"></span><br />
	auf die m&uuml;hsame Suche nach Antwort<br />
	sto&szlig;e auf leere Speicherbecken<br />
	die mich gestern noch<br />
	aus dem Vollen sch&ouml;pfen lie&szlig;en<br />
	wei&szlig; l&auml;ngst<br />
	was mich am Anfang<br />
	des Endes erwartet</p>
<p>versiegt<br />
	die einst so ergiebige Quelle:<br />
	unsere Worte<br />
	unsere Gef&uuml;hle<br />
	unser Wir</p>
<p>Schweigen und Leere dort<br />
	wo sonst das Leben sprudelte</p>
<p>ein einzelner Tropfen<br />
	glitzert Hoffnung<br />
	ehe Spuren von Salz<br />
	auf meiner Wange<br />
	seinen Ursprung verraten &#8230;</p>
<p>&nbsp;</p>
<hr />
<p><strong>Fluss (II) &ndash; Wadi</strong></p>
<p>wieder einmal<br />
	durchqueren wir d&uuml;rstend<br />
	das weite Tal<br />
	wandern &uuml;ber ausgetretene Pfade<br />
	auf dem vertrockneten<br />
	Feld unserer Leidenschaft</p>
<p>langsam kniest du nieder<br />
	r&auml;umst einige Steine beiseite<br />
	zupfst an verdorrtem Gras<br />
	kratzt ein wenig in der Erde<br />
	reibst sie pr&uuml;fend<br />
	zwischen Fingerspitzen</p>
<p>und ich sehe<br />
	feuchte Kuppen<br />
	gl&auml;nzend im Sonnenlicht</p>
<p>gemeinsam hoffen wir<br />
	auf den Beginn der Regenzeit<br />
	verleugnen erneut das Wissen<br />
	um die Gefahr<br />
	die sie birgt</p>
<p>manchmal w&uuml;nschte ich<br />
	sie bliebe aus<br />
	aber Verdursten<br />
	ist kein sch&ouml;ner Tod</p>
<p>&nbsp;</p>
<hr />
<p><strong>Fluss (III) &ndash; Delta</strong></p>
<p>einst einten wir<br />
	unsere Kr&auml;fte<br />
	Euphrat und Tigris gleich<br />
	zum gro&szlig;en Ziel</p>
<p>kaum merklich jedoch<br />
	&auml;nderte die Zeit unseren Lauf</p>
<p>Hindernisse umflossen wir<br />
	auf dem bequemsten Weg<br />
	ein jeder auf seinem</p>
<p>das Ziel<br />
	ist noch immer dasselbe<br />
	aber erreichen<br />
	werden wir es nicht<br />
	gemeinsam</p>
<p>&nbsp;</p>
<hr />
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