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	<title>Schmetterlingsgesang &#187; Liebe</title>
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	<description>Ein Blog für Lyrik, Poesie und Gedichte</description>
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		<title>Kulturbeutel Nr. 45</title>
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		<pubDate>Fri, 01 Jul 2011 15:45:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Enke</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Sommer(?)-GedichtePolitik, Beziehungen und soWas ihr wollt 2011Wettbewerb (kurz) Die Zeit rennt und rennt. Die H&#228;lfte des Jahres ist wieder um, und die Woche hat auch schon wieder einen Freitag gefunden. Zeit f&#252;r den Kulturbeutel. Und da abzusehen ist, dass die Zeit auch weiterhin so davon rennt, dass man kaum hinterherkommt, geht es heute noch einmal <a href='http://www.schmetterlingsgesang.de/2011/lyrik-news/kulturbeutel/kulturbeutel-nr-45/'>[...]</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="float: left;"><div class="toc"><div class="toc_list"><ul><li class="toc_item"><a href="#toc-sommer-gedichte">Sommer(?)-Gedichte</a></li><li class="toc_item"><a href="#toc-politik-beziehungen-und-so">Politik, Beziehungen und so</a></li><li class="toc_item"><a href="#toc-was-ihr-wollt-2011">Was ihr wollt 2011</a></li><li class="toc_item"><a href="#toc-wettbewerb-kurz">Wettbewerb (kurz)</a></li></ul></div></div> </p>
<p style="text-align: justify;">Die Zeit rennt und rennt. Die H&auml;lfte des Jahres ist wieder um, und die Woche hat auch schon wieder einen Freitag gefunden. Zeit f&uuml;r den Kulturbeutel. Und da abzusehen ist, dass die Zeit auch weiterhin so davon rennt, dass man kaum hinterherkommt, geht es heute noch einmal um den Lyrik-Event 2011. Und es gibt jede Menge Lyrik. Aber verlieren wir keine Zeit mit der Vorrede.</p>
<p><span id="more-3346"></span></p>
<h2 style="text-align: justify;">Sommer(?)-Gedichte<a name="toc-sommer-gedichte" style="text-decoration: none;">&nbsp;&nbsp;</a></h2>
<p style="text-align: justify;">Ich liebe die Art und Weise, wie die <a href="https://twitter.com/fremdlingin">@fremdlingin</a> auf ihrem Blog &#8220;Waldsaum&#8221; schreibt, ich liebe es einfach. Deshalb gibt es auch heute f&uuml;r euch ein Gedicht von ihr zum Thema Sommer und zum Thema M&uuml;cken (irgendwie).<sup>[<a href="#kulturbeutel-nr-45-n-1" class="footnoted" id="to-kulturbeutel-nr-45-n-1">1</a>]</sup> Nur habe ich ein Problem mit diesem Gedicht &#8212; und dieses Problem hatte ich zuletzt bei mehreren, die ich so im Internet gelesen habe.</p>
<p style="text-align: justify;">In einer Zeile hei&szlig;t es: &#8220;00:30&#8243;. Was das hei&szlig;en soll ist klar, aber ein gedicht wirkt in gro&szlig;em Ma&szlig;e durch seinen Klang. Und da wird es gef&auml;hrlich, denn ich habe ehrlich gesagt keine Ahnung, wie man das richtig ausspricht. Sagt man nun &#8220;null uhr drei&szlig;ig&#8221; oder eher &#8220;null, drei&szlig;ig&#8221; oder vielleicht &#8220;halb eins&#8221;? Ich wei&szlig; es nicht.</p>
<p style="text-align: justify;">So <a title="Syntaxia Ein Ahnen h&auml;ngt im Himmel" href="https://webloggia.wordpress.com/2011/06/29/ein-ahnen-hangt-im-himmel/" target="_blank">ein kleiner Dreizeiler</a> zum Thema Sommer war auch in syntaxias Weblogia zu finden. Und ja, der Sommer ist bisher ein wenig zur&uuml;ckhaltend, was die Sonne angeht. Dazu passt in gewisser Weise die &#8220;<a title="LiebesEnden Durchhalteparole" href="http://liebesenden.twoday.net/stories/durchhalteparole/" target="_blank">Durchhalteparole</a>&#8221; auf LiebesEnden von <a href="https://twitter.com/tiniaden">@tiniaden</a> &#8212; oder auch nicht. Die passt eigentlich immer, deshalb ist sie so gut&#8230; Aber ich hefte das jetzt mal unter Sommer?-Gedicht ab.</p>
<h2 style="text-align: justify;">Politik, Beziehungen und so<a name="toc-politik-beziehungen-und-so" style="text-decoration: none;">&nbsp;&nbsp;</a></h2>
<p style="text-align: justify;">Abseits von den Betrachtungen des Versuches eines Sommers, gibt es nat&uuml;rlich auch noch andere Gedichte. Der L&uuml;riker Wolfgang Schulze (<a href="https://twitter.com/ottogust">@ottogust</a>) bringt uns gleich zwei doch irgendwie recht politische Werke in dieser Woche. Das erste geht auf die ewige <a title="Wolfgang Schulze Petros L&uuml;rick ...ein offener Brief" href="http://blogpoesie.de/?p=12725" target="_blank">Frage nach dem Weltfrieden</a>, in einer Wendung, die man zumindest mit bedenken sollte. Das zweite hat offensichtlich einen Bezug zur Tagespolitik &#8212; auch wenn dieses Wort Tagespolitik irgendwie unpassend ist. Ich habe &uuml;ber die Angelegenheit in Deutschland schon viel Unsinn gelesen. Aber nicht so nat&uuml;rlich im Werk &#8220;<a title="Wolfgang Schulze Petros staatsbankrott" href="http://blogpoesie.de/?p=12674" target="_blank">staatsbankrott</a>&#8221; auf blogpoesie.</p>
<p style="text-align: justify;">Auch zwei Werke sind diesmal von Slov ant Gali dabei, die er (auch) auf wortr&auml;ume 2.0 ver&ouml;ffentlicht hat. Es geht in beiden Gedichten um (Liebes-)Beziehungen. Einmal in einer Art von jugendlicher Verliebtheit &#8212; &#8220;<a title="slov ant Gali tausch" href="http://wortraeume-slov-ant-gali.blogspot.com/2011/06/tausch.html" target="_blank">tausch</a>&#8221; &#8212; und einmal in einer Art, die der Inbegriff von Ern&uuml;chterung zu sein scheint: &#8220;<a title="Slov ant Gali Bekenntnis" href="http://wortraeume-slov-ant-gali.blogspot.com/2011/06/bekenntnis.html" target="_blank">Bekenntnis</a>&#8220;.</p>
<p style="text-align: justify;">Manchmal beneide ich <a href="https://twitter.com/Moewenglanz">@Moewenglanz</a> einfach um ihre F&auml;higkeit, die Sprache der Computer-Welt in Lyrik zu bringen. Ich kann das irgendwie nicht. Leider geht ihr <a title="M&ouml;wenglanz Tackerell: Unbekannter Dateityp" href="http://moewenglanz.de/index.php/kunst/aquarelle/799-tackerell-unbekannter-dateityp" target="_blank">auch diesmal</a> zum Ende hin irgendwie der Schwung v&ouml;llig fl&ouml;ten.</p>
<p style="text-align: justify;">Da die Zeit immer noch rennt, muss das erstmal reichen f&uuml;r heute, was die Lyrik angeht.</p>
<h2 style="text-align: justify;">Was ihr wollt 2011<a name="toc-was-ihr-wollt-2011" style="text-decoration: none;">&nbsp;&nbsp;</a></h2>
<p style="text-align: justify;">Aber kommen wir noch kurz zum Lyrik-Event 2011 hier auf dem Schmetterlingsgesang. Auch wenn hinter dem bisher genannten Datum f&uuml;r den Beginn nun leider wieder ein Fragezeichen steht, soll der Event selbst weiter Konturen annehmen. Und weil ihr als Leser ja umfangreich mit entscheiden sollt, wie der Event aussieht, l&auml;uft im Moment eine neue Abstimmung. Dabei soll diesmal bestimmt werden, wie viele Gedichte geschrieben werden sollen.</p>
<p style="text-align: justify;">Ich m&ouml;chte dazu zu bedenken geben, dass eine h&ouml;here Frequenz von Gedicht-Ver&ouml;ffentlichungen wahrscheinlich k&uuml;rzere Gedichte zur Folge haben wird, da es durchaus Grenzen gibt, was ein Mensch &#8212; der vielleicht nebenher noch arbeitet &#8212; an einem Tag so <strong>sinnvoll </strong>schreiben kann. Hier also die Abstimmung:</p>
<p style="text-align: justify;">Note: There is a poll embedded within this post, please visit the site to participate in this post's poll.</p>
<h2 style="text-align: justify;">Wettbewerb (kurz)<a name="toc-wettbewerb-kurz" style="text-decoration: none;">&nbsp;&nbsp;</a></h2>
<p style="text-align: justify;">Gerade kam noch der Hinweis auf einen Lyrik-Wettbewerb herein, den ich euch nat&uuml;rlich nicht vorenthalten will. Allerdings wendet sich die Ausschreibung nur an Bewohner Hamburgs und der angrenzenden Landkreise. <a title="Wettbewerb Teilnahmebedingungen" href="http://www.was-ist-schoen.de/teilnahmebedingungen/" target="_blank">Hier gibts die vollst&auml;ndigen Teilnahmebedingungen.</a></p>

<ol class="footnotes">
	<li class="footnote" id="kulturbeutel-nr-45-n-1"><strong><sup>[1]</sup></strong>  Das wundersch&ouml;ne Gedicht ist leider von der Autorin depubliziert worden.  <a class="note-return" href="#to-kulturbeutel-nr-45-n-1">&#x21A9;</a></li></ol>
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		<title>Kulturbeutel Nr. 34</title>
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		<pubDate>Fri, 15 Apr 2011 15:00:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Enke</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Auch wenn das Wetter nicht so recht mitspielt im Moment: Es ist Fr&#252;hling! Man merkt das, den &#252;berall sprie&#223;en Fr&#252;hlingsgedichte hervor und &#246;ffnen ihre Bl&#252;ten. Das sind nicht zwingend Stilbl&#252;ten, deshalb habe ich euch einen Strau&#223; voll mitgebracht. Zuvor haben wir es aber nochmal mit der Zeit.online zu tun, ein wenig Wettbewerb hab ich auch <a href='http://www.schmetterlingsgesang.de/2011/lyrik-news/kulturbeutel/kulturbeutel-nr-34/'>[...]</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Auch wenn das Wetter nicht so recht mitspielt im Moment: Es ist Fr&uuml;hling! Man merkt das, den &uuml;berall sprie&szlig;en Fr&uuml;hlingsgedichte hervor und &ouml;ffnen ihre Bl&uuml;ten. Das sind nicht zwingend Stilbl&uuml;ten, deshalb habe ich euch einen Strau&szlig; voll mitgebracht. Zuvor haben wir es aber nochmal mit der Zeit.online zu tun, ein wenig Wettbewerb hab ich auch noch eilig zu verk&uuml;nden und zu guter Letzt noch eine Ank&uuml;ndigung in eigener Sache. Und los.<span id="more-2515"></span></p>
<h2 style="text-align: justify;">Quiz und Wettbewerb</h2>
<p style="text-align: justify;">Fangen wir mit der Zeit.online an, die sich scheinbar zum Lyrik-Fachblatt entwickeln will. Naja, ganz so weit ist es dann noch nicht, aber das Onlineangebot der Zeitung wartet <a title="Zeit Quiz: Fr&uuml;hlingsgedichte" href="http://www.zeit.de/kultur/literatur/2011-04/quiz-fruehlingsgedichte" target="_blank">mit einem Lyrikquiz</a> auf. Thema sind Fr&uuml;hlingsgedichte und man kann ein wenig sein Wissen testen.</p>
<p style="text-align: justify;">Wer die gr&ouml;&szlig;ere Herausforderung sucht, kann sich um ein Online-Stipendium beim Unternehmen Lyrik bewerben. Dieses wird seit 2007 j&auml;hrlich vergeben und enth&auml;lt ein Jahr lang Kurse &uuml;ber das Internet und individuelle Betreuung per Telefon. Maximal f&uuml;nf Gedichte soll man als Arbeitsprobe mit Kurzvita und formlosem Antrag einreichen. &Uuml;ber die letztendliche Stipendienvergabe entscheidet eine unabh&auml;ngige Jury &#8211; soweit man der Mitteilung von Unternehmen Lyrik entnehmen kann.</p>
<p style="text-align: justify;">Wenn ihr daran noch teilnehmen wollt, solltet ihr euch aber beeilen, denn Bewerbungsende ist bereits der 20. April, und Einsendungen sind nur per Brief m&ouml;glich. Die Teilnahme per eMail ist nicht m&ouml;glich, was f&uuml;r einen Anbieter von Online-Kursen schon etwas seltsam ist. Wahrscheinlich hat das mit der unabh&auml;ngigen Jury zu tun, der man das ganze dann vorlegt, wer wei&szlig;. N&auml;heres zur Teilnahme findet ihr <a title="Onlinestipendium unternehmen Lyrik" href="http://www.unternehmen-lyrik.de/projekte/onlinestipendium/" target="_blank">hier</a>.</p>
<h2 style="text-align: justify;">Fr&uuml;hling und Liebe</h2>
<p style="text-align: justify;">Die letztj&auml;hrige Gewinnerin eben dieses Stipendiums fand ich &uuml;brigens v&ouml;llig unabh&auml;ngig davon auch bei meinen Reisen durch die unendlichen Weiten des Internets. <a title="Monika Kafka und ich sag dir" href="http://schluesselworte.blogspot.com/2011/04/und-ich-sag-dir.html" target="_blank">Monika Kafka</a> liefert hier mit &#8220;und ich sag&#8230;&#8221; den Beweis, dass Fr&uuml;hling und Liebe halt irgendwie zusammen geh&ouml;ren.</p>
<p style="text-align: justify;">Ein etwas anderes Liebesgedicht habe ich dann am Waldsaum aufgelesen. Aus &#8220;<a title="fremdlingin Waldsaum ewig dein" href="http://fremdlingin.wordpress.com/2010/08/07/ewig-dein/" target="_blank">ewig dein</a>&#8221; spricht Sehnsucht, Freude und Ern&uuml;chterung. Ich pers&ouml;nlich finde das Werk ganz gro&szlig;artig in seinen Wechseln, in dem Hin und Her. Das Gedicht erz&auml;hlt scheinbar von einer Sommer- oder besser gesagt Urlaubsliebe, vielleicht sogar einer aus der mehr wurde. Aber irgendwann verfliegt die Magie &#8211; oder man sieht sie nicht mehr im Alltag&#8230;</p>
<p style="text-align: justify;">Eine ganz besondere Art der Liebeserkl&auml;rung ist das &#8220;<a title="poetically du" href="http://poeticaly.blogspot.com/2011/04/du.html">du</a>&#8221; von Beatrix Brockmann auf poetically. Ja, ich gebe zu, Aufbau und Thema des Gedichtes sind jetzt nicht wirklich innovativ. Aber ein paar sehr interessante Satzfragmente finden sich dennoch darin &#8211; und ein solcher Schluss findet sich sonst auch nicht in solchen Gedichten.</p>
<p style="text-align: justify;">Eine liebe Freundin noch aus alten Poezio-Tagen bringt einen &#8220;<a title="Luanna Fr&uuml;hlingstanz der Lippen" href="http://www.buch-schreiben.net/b51842-Gedichte-fruehlingstanz--------------der-lippen.htm" target="_blank">Fr&uuml;hlingstanz der Lippen</a>&#8221; aufs Parkett. Vor allem haben mich an Luannas Gedichten schon immer die erstaunlichen Zusammensetzungen fasziniert. Und ein wenig der &Uuml;berschwang an Gef&uuml;hl. Manchmal lese ich sowas verdammt gern.</p>
<p style="text-align: justify;">Ein &#8220;<a title="Claudia Kilian Leises Summen" href="http://www.claudiakilian.de/leises-summen" target="_blank">Leises Summen</a>&#8221; vernahm Claudia Kilian von der Sammelmappe, oder w&uuml;rde es jedenfalls gern &#8211; oder beides. Obwohl es vom Text her gar nicht fr&uuml;hlingshaftes gibt, geh&ouml;rt f&uuml;r mich irgendwie auch zu den Fr&uuml;hlingsgedichten. Irgendwie verbinde ich die neuen Kl&auml;nge und T&ouml;ne mit dem Fr&uuml;hling, weil im Winter alles ged&auml;mpft und leise ist. Vielleicht auch nur, weil man endlich die dicke M&uuml;tze von den Ohren gezogen hat, ist der Fr&uuml;hling voll von Ger&auml;uschen. Hier geht es aber um Kunst auf der Stra&szlig;e. Und das ist auf jeden Fall immer etwas sch&ouml;nes. Ich fand schon immer, dass die Stra&szlig;en und Pl&auml;tze mehr Kunst vertragen k&ouml;nnten.</p>
<p style="text-align: justify;">Und nun noch etwas zum Reinh&ouml;ren. <a href="https://twitter.com/Lyrikfreude">@Lyrikfreude</a> nutzt seit neustem den Service von Autoboo, um seine Lyrik zu vertonen. Hier eine Kostprobe:</p>
<p style="text-align: center;"><object id="boo_embed_319833" width="400" height="129" data="http://boos.audioboo.fm/swf/fullsize_player.swf" type="application/x-shockwave-flash"><param name="movie" value="http://boos.audioboo.fm/swf/fullsize_player.swf" /><param name="scale" value="noscale" /><param name="salign" value="lt" /><param name="bgColor" value="#FFFFFF" /><param name="allowScriptAccess" value="always" /><param name="wmode" value="window" /><param name="FlashVars" value="mp3Author=kurzdielyrik&amp;mp3=http%3A%2F%2Faudioboo.fm%2Fboos%2F319833-paradies-poem-in-front-of-abbey-lorsch.mp3%3Fsource%3Dembed&amp;mp3Title=Paradies%2C+poem+in+front+of+abbey+Lorsch&amp;mp3LinkURL=http%3A%2F%2Faudioboo.fm%2Fboos%2F319833-paradies-poem-in-front-of-abbey-lorsch&amp;rootID=boo_embed_319833&amp;mp3Time=08.22pm+02+Apr+2011" /><a href="http://audioboo.fm/boos/319833-paradies-poem-in-front-of-abbey-lorsch.mp3?source=embed">Listen!</a></object></p>
<h2 style="text-align: justify;">In eigener Sache</h2>
<p style="text-align: justify;">Ganz zum Schluss habe ich noch eine Mitteilung in eigener Sache: Ich m&ouml;chte in diesem Jahr, wahrscheinlich im August, wieder einen Event starten. Bisher gab es zwei Balladen-Events <a title="Balladen-Event 2007" href="http://www.schmetterlingsgesang.de/allgemein/balladen-event-2007/">2007</a> und <a title="R&uuml;ckblick Balladen-Event 2008" href="http://www.schmetterlingsgesang.de/allgemein/ruckblick-balladen-event-2008/">2008</a>, in denen ich eine bestimmte Zeit lang jeden Tag eine neue <span class='wp_keywordlink'><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ballade" title="Wikipedia: Ballade" rel="nofollow" target="_blank">Ballade</a></span> geschrieben habe. Doch was wartet als n&auml;chstes?</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Und hier kommt ihr ins Spiel, liebe Leser!</strong> Ihr k&ouml;nnt mit entscheiden, was zu diesem Event passieren wird. In den kommenden Wochen wird festgelegt werden, welche Gedicht-Art, welche Themen und welche anderen interessanten Twists es geben wird. Also &auml;u&szlig;ert euch bitte, der Event wird nur so gut, wie ihr ihn haben wollt. Also bitte macht mit, gebt Kommentare ab.</p>
<p style="text-align: justify;">Vielen Dank! Und bis n&auml;chste Woche.</p>

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		<title>Kulturbeutel Nr. 31</title>
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		<pubDate>Sun, 27 Mar 2011 18:20:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Enke</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ja, es gibt heute schon wieder einen Kulturbeutel. Es liegen noch so viele lesenswerte Gedichte in der Schublade, die ich euch nicht vorenthalten m&#246;chte. Zum Beispiel hat lyrikline.org sein Programm umfangreich erweitert. Und: Bei Dichtern war der Fr&#252;hling schon immer eine sehr beliebte Jahreszeit &#8211; naja, bei anderen Menschen wohl auch. Darum geht es heute <a href='http://www.schmetterlingsgesang.de/2011/lyrik-news/kulturbeutel/kulturbeutel-nr-31/'>[...]</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Ja, es gibt heute schon wieder einen Kulturbeutel. Es liegen noch so viele lesenswerte Gedichte in der Schublade, die ich euch nicht vorenthalten m&ouml;chte. Zum Beispiel hat lyrikline.org sein Programm umfangreich erweitert. Und: Bei Dichtern war der Fr&uuml;hling schon immer eine sehr beliebte Jahreszeit &#8211; naja, bei anderen Menschen wohl auch. Darum geht es heute hier um Fr&uuml;hling und Fr&uuml;hlingsgef&uuml;hle. Um Liebe nat&uuml;rlich, und was davon noch &uuml;brig blieb. <span id="more-2379"></span></p>
<h2 style="text-align: justify;">Lyrikline mit Erweiterung</h2>
<p style="text-align: justify;">Lyrikline.org ist eine Internet-Plattform, welche sich besonders der Internationalit&auml;t verschrieben hat. Das bedeutet vor allem, dass es aktuelle Lyrik in zahlreichen &Uuml;bersetzungen und vielen Originalsprachen zu lesen gibt. In den drei kurzen Monaten, die das Jahr 2011 nun alt ist, hat sich das Angebot der Lyrikline um &uuml;ber 600 &Uuml;bersetzungen erweitert. Sehr viel Lesestoff also, und es gibt einiges zu entdecken. Vor allem arabische und afrikanische Dichter scheinen diesmal Schwerpunkt gewesen zu sein.</p>
<p style="text-align: justify;">Da meine Leser haupts&auml;chlich deutschsprachig sind, m&ouml;chte ich nur auf die &Uuml;bersetzungen ins Deutsche verweisen. Es handelt sich dabei <a title="lyrikline.org 600 neue &Uuml;bersetzungen" href="http://lyrikline.wordpress.com/2011/03/21/600-new-translations-on-lyrikline-org-600-neue-ubersetzungen-auf-lyrikline-org/" target="_blank">nach Angaben von Lyrikline</a> um Werke folgender Autoren: Ali Abdollrezaei (Iran), Mohammad Al-Domaini (Saudi-Arabien). Nujoom  Al-Ghanem (Dubai, VAE), Mohammad Al-Harthy (Oman), Mohammad Al-Nabhan  (Kuwait), Kalaf Angelo (Angola), Uladzimir Arlou (Belarus), Tanella Boni  (Elfenbeink&uuml;ste), Siham Bouhlal (Marokko), Iain EWOK Robinson  (S&uuml;dafrika), Pierre Guéry (Frankreich), Chedwa Harechawi (Israel),  Bouzid Herzallah (Algerien), Ogaga Ifowodo (Nigeria), Tade Ipadeola  (Nigeria), Anatol Ivashchanka (Belarus), Nina Kibuanda (Kongo), Hlieb  Labadzienka (Belarus), João Maimona (Angola), Maryja Martysievich  (Belarus), Lebogang Mashile (S&uuml;dafrika), Niran Okewole (Nigeria), Amir  Or (Israel), Luis Carlos Patraquim (Mosambik), Siarhiej Prylucki  (Belarus), Remi Raji (Nigeria), Øyvind Rimbereid (Norwegen), Youssef  Rzouga (Tunesien), E. E. Sule (Nigeria), Vika Trenas (Belarus), Sara  Ventroni (Italien) und Saul Williams (USA). Au&szlig;er Guéry kenne ich selbst nicht einen dieser Autoren dem Namen nach, aber vielleicht geht es euch ja anders.</p>
<h2 style="text-align: justify;">Das k&uuml;rzeste Gedicht</h2>
<p style="text-align: justify;">Ich bin mir nicht sicher, ob dieses Gedicht tats&auml;chlich neu ist. Es ist so genial und dabei so einfach, da muss doch schon mal jemand fr&uuml;her drauf gekommen sein. Wenn nicht, dann kann ich Detlef Teich nur gratulieren. Das Gedicht &#8220;<a title="Reimfrei Blitzeis" href="http://ottosmops.de/article/95/blitzeis" target="_blank">Blitzeis</a>&#8221; ist wohl das k&uuml;rzeste Gedicht, welches ich je gelesen habe &#8211; und das beste: Es gibt dennoch mehrere M&ouml;glichkeiten es zu interpretieren. Obwohl: Die &Uuml;berschrift legt wohl eine bestimmte Interpretation doch nahe. Jedenfalls konnte ich herzlich lachen, als ich das Werk sah.</p>
<h2 style="text-align: justify;">Liebe und so&#8230;</h2>
<p style="text-align: justify;">Bleiben wir bei dem selben Autor, der durchaus mit witzigen Werken zu unterhalten weis. So gibt es da noch eine &#8220;<a title="Reimfrei Saubere Sache" href="http://ottosmops.de/article/94/saubere-sache" target="_blank">Saubere Sache</a>&#8220;, welche zugegeben nicht ganz sauber gereimt ist, daf&uuml;r aber jugenfrei bleibt. Etwas ungew&ouml;hnlich, nicht nur was die Textanordnung angeht, kommt die &#8220;<a title="Bleibes&uuml;bung" href="http://sebastianvanroehlek.wordpress.com/2011/03/19/bleibesubung/" target="_blank">bleibes&uuml;bung</a>&#8221; daher. Aber sprachlich ist das schon ziemlich gute, wenn auch schwer verdauliche Kost, was der Autor Sebastian van Roehlek da bietet. Nur: Man weis halt nicht so ganz, &#8220;was wollte uns der Dichter damit sagen?&#8221; Wahrscheinlich nichts speziell. Sonst h&auml;tte man ihn wohl verstanden.</p>
<p style="text-align: justify;">Das ist wesentlich einfacher bei poetically, wo Beatrix Brockmann mit einem wunderbaren &#8220;<a title="Beatrix Brockmann was w&auml;re ich" href="http://poeticaly.blogspot.com/2011/03/was-ware-ich.html" target="_blank">was w&auml;re ich</a>&#8221; aufwartet. Ein wunderbares kleines Gedicht &uuml;ber anhaltende Liebe und auch das Schreiben dar&uuml;ber. V&ouml;llig unaufdringlich, mit Aussage. Zum Nachdenken und Schmunzeln. Etwas weniger zum Schmunzeln ist da das Werk &#8220;<a title="Rachel Verletzlich" href="http://rachelchen-rachel.blogspot.com/2011/03/verletzlich.html" target="_blank">Verletzlich</a>&#8221; von rachel auf &#8220;Sonnenklares, Irrlichtiges&#8221;. Sie schreibt auch &uuml;ber das Schreiben und verborgene Liebe, die wir alle sicher kennen.</p>
<h2 style="text-align: justify;">&#8230;Fr&uuml;hlingsgef&uuml;hle</h2>
<p style="text-align: justify;">F&uuml;r heute belasse ich es bei drei Fr&uuml;hlingsgedichten. Es kommen in n&auml;chster Zeit bestimmt noch einige dazu, deshalb muss das erstmal reichen. An das Thema Liebe kn&uuml;pft, irgendwie zumindest, das kleine Werk &#8220;<a title="Isabelle Kramer vage" href="http://veredita.blogspot.com/2011/03/vage.html" target="_blank">vage</a>&#8221; von Isabella Kramer an. Denn f&uuml;r sie ist im M&auml;rz scheinbar mehr als nur das Wetter manchmal tr&uuml;gerisch. Nun ja, aber die letzte Strophe &uuml;berzeugt mich nicht so ganz &#8211; wirkt sie nicht etwas klischeehaft?</p>
<p style="text-align: justify;">Und auch das Gedicht &#8220;<a title="Peter Ettl M&auml;rz Mathias Kehles Lyrik-Blog" href="http://matthiaskehle.blogspot.com/2011/03/gedicht-des-tages-peter-ettl.html" target="_blank">M&auml;rz</a>&#8221; von Peter Ettl hat im Prinzip irgendwas mit Liebe zu tun. Mathias Kehle pr&auml;sentierte k&uuml;rzlich als Gedicht des Tages und ganz ehrlich: Ich kann keinen besseren Kommentar dazu denken, als denjenigen, der Auf Kehles Blog zu finden ist. Tats&auml;chlich f&auml;ngt es etwas pathetisch an &#8211; endet aber erfrischend realistisch. Oder &auml;hnlich.</p>
<p style="text-align: justify;">V&ouml;llig frei von der Verbindung hin zur Liebe, kann sich auch das von der &#8220;fremdlingin&#8221; am &#8220;Waldsaum&#8221; gepostete Werk sich nicht machen. &#8220;Fr&uuml;hlingswracks&#8221; zeugen nun auch nicht gerade von sehr fr&ouml;hlichen Gedanken, die sich in diesem sehr intensiven Gedicht zeigen. Und so endet das ganze auch unter Tr&auml;nen&#8230; <a title="Waldsaum fremdlingin ()" href="http://fremdlingin.wordpress.com/2011/03/26/133/" target="_blank">Aber lest doch mal selbst</a>, denn das beste Wort verrate ich euch hier nicht.</p>

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		<title>Kulturbeutel Nr. 27</title>
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		<pubDate>Fri, 04 Mar 2011 20:19:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Enke</dc:creator>
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		<description><![CDATA[In dieser Woche geht es im Kulturbeutel ausnahmsweise mal kurz um Politik, bevor ich dann auf zwei Wettbewerbe hinweisen m&#246;chte. Und zum Schluss gibt es nat&#252;rlich wieder einige Gedichte aus dem Netz, bei denen es sich lohnt, einen n&#228;heren Blick darauf zu werfen. Aber fangen wir bei einem leidigen Thema an &#8211; dem ehemaligen Verteidigungsminister. <a href='http://www.schmetterlingsgesang.de/2011/lyrik-news/kulturbeutel/kulturbeutel-nr-27/'>[...]</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">In dieser Woche geht es im Kulturbeutel ausnahmsweise mal kurz um Politik, bevor ich dann auf zwei Wettbewerbe hinweisen m&ouml;chte. Und zum Schluss gibt es nat&uuml;rlich wieder einige Gedichte aus dem Netz, bei denen es sich lohnt, einen n&auml;heren Blick darauf zu werfen. Aber fangen wir bei einem leidigen Thema an &#8211; dem ehemaligen Verteidigungsminister.<span id="more-2181"></span></p>
<p style="text-align: justify;">Ich muss es mir verkneifen, ausschweifend  zu Guttenberg zu schreiben, weil sonst die Zeit fehlen w&uuml;rde, dem eigentlichen Sinn des Kulturbeutels nachzukommen. Deshalb werde ich nur kurz auf ein paar Artikel verweisen. Einerseits sollte jeder einmal die <a title="guttenviz dieweltistgarnichtso" href="http://daten.dieweltistgarnichtso.net/src/guttenviz/" target="_blank">Visualisierung</a> des Guttenplag-Wikis sich angeschaut haben, um sich ein Bild des Ausma&szlig;es zu machen, in dem hier betrogen wurde. Und dann m&ouml;chte ich zum Lesen die Texte bei &#8220;<a title="Dummes Volk? print w&uuml;rgt" href="http://print-wuergt.de/2011/03/03/761/" target="_blank">print w&uuml;rgt</a>&#8220;, <a title="zu guttenbergs r&uuml;cktritt Guardienoftheblind" href="http://guardianoftheblind.de/blog/2011/03/01/zu-guttenbergs-rucktritt/" target="_blank">hier</a> und <a title="Stunde der Populisten Guardienoftheblind" href="http://guardianoftheblind.de/blog/2011/03/03/die-stunde-der-populisten/" target="_blank">hier</a> beim &#8220;Guardien of the blind&#8221;, beim &#8220;<a title="Netz der Selbstkontrolle DerFreitag" href="http://www.freitag.de/positionen/1109-hh" target="_blank">derFreitag</a>&#8221; und letztlich auch diesem bei den &#8220;<a title="Agitation NachDenkSeiten" href="http://www.nachdenkseiten.de/?p=8535" target="_blank">Nachdenkseiten</a>&#8220;. Es lie&szlig;e sich auch noch anderes sagen, aber ich m&ouml;chte es dabei erstmal belassen. (Na gut, den <a title="Telepolis Wir wollen ihn wieder" href="http://www.heise.de/tp/blogs/6/149379" target="_blank">Telepolis-Artikel</a> kriegt ihr auch noch.)</p>
<p style="text-align: justify;">Wenden wir uns dem sch&ouml;nen Teil zu: Der Lyrik, der Poesie und den Gedichten. Das Forum Literarchie hat einen Wettbewerb zum Thema &#8220;gefallene Engel&#8221; <a title="Schreibwettbewerb &quot;Gefallene Engel&quot; Literarchieblog" href="http://literarchieblog.twoday.net/stories/14660063/" target="_blank">ausgeschrieben</a>. Und eh ich wieder &uuml;ber Guttenberg rede, weise ich lieber darauf hin, dass die Teilnahme noch bis zum Sonntag, den 3. April 2011, m&ouml;glich ist. Gewinnen gibt es weiter nichts, au&szlig;er die Ver&ouml;ffentlichung in einem eBook, welches unter einer CreativeCommons-Lizenz stehen wird. Das ist f&uuml;r einen Wettbewerb zugegeben etwas wenig. Aber wem der Wettstreit um die &#8220;besten&#8221; Werke wichtig genug ist, erwartet sicher auch nicht mehr.</p>
<p style="text-align: justify;">Bei einem zweiten Wettbewerb gibt es da ein wenig mehr zu holen. Noch bis zum 30. Juni 2011 k&ouml;nnen f&uuml;r die 8. Bonner Buchmesse Migration zum Thema &#8220;Angekommen&#8221; Beitr&auml;ge in verschiedenen Gattungen eingereicht werden. Hier winkt immerhin die Ver&ouml;ffentlichung in einer gedruckten Anthologie im Free Pen Verlag und den drei ersten Preistr&auml;gern eine Ehrung im Rahmen der Buchmesse. Die entsprechende Ausschreibung findet ihr <a title="Literaturwettbewerb Angekommen Bonner Buchmesse Migration" href="http://www.bonnerbuchmessemigration.de/index.php?article_id=20" target="_blank">hier</a>.</p>
<p style="text-align: justify;">Nun aber zu den Gedichten. Allen voran <a title="Anpassungsprozess Petros Blogpoesie" href="http://blogpoesie.de/?p=10163" target="_blank">wieder einmal Petros</a>, der sich irgendwie anpasst, ohne zu passen, oder so. Kurz, wie sehr oft bei Petros. Sechs Zeilen reichen aber eben auch, wenn man schreiben kann. Nur die mittleren beiden Zeilen an diesem Gedicht sagen mir nicht ganz zu. sie bilden, anders als die ersten und die letzten beiden Verse keine Einheit in sich, sondern stehen einfach f&uuml;r sich. Dabei ist eine Einheit aber angedeutet &#8211; mir scheint, der Versuch war da, aber gl&uuml;ckte nicht ganz.</p>
<p style="text-align: justify;">Ein etwas ironisch-satirisches Gedicht, das in seiner Machart sicher nicht neu ist, gab es in dieser Woche in meiner alten Online-Heimat poezio.com zu lesen. &#8221;Einmal nur&#8221;<sup>[<a href="#kulturbeutel-nr-27-n-1" class="footnoted" id="to-kulturbeutel-nr-27-n-1">1</a>]</sup> thematisiert den Traum des Dichters, ein gutes Gedicht zu schreiben. Und das ist hier dem M&ouml;chtegern (so das Autoren-Pseudonym) gelungen. Da stimmt meiner Meinung nach alles. Aber sowas findet auch dort kaum Beachtung.</p>
<p style="text-align: justify;">Nach dem humorvollen auch noch ein wenig d&uuml;steres. Obwohl: ich bin mir &uuml;ber die D&uuml;sternis in den Worten nicht ganz im Klaren. &#8220;<a title="blau eins tom zackl punktkommastrich" href="http://punktkommastrich.wordpress.com/2011/03/02/blau-eins/" target="_blank">Blau eins</a>&#8221; von tom zackl wirkt sehr kraftvoll und lebendig. Und erz&auml;hlt irgendwie doch vom Gegenteil, wenn man es denn w&ouml;rtlich nehmen will. Die Aufz&auml;hlform zum Ende hin gef&auml;llt mir nicht, und ich glaube, dass habe ich schon mal bei einem Gedicht dieses Autors bem&auml;ngelt. Mit M&uuml;he kann ich dem hier aber vielleicht noch etwas abgewinnen &#8211; da hier bestimmte Bewegungsformen eine Rolle spielen, die man so in Sprachform versucht haben k&ouml;nnte, zu zeigen.</p>
<p style="text-align: justify;">Ich hatte ja gar nicht gewusst, dass der schneewanderer irgendwie hier in der N&auml;he beheimatet sein muss. Zumindest hat er k&uuml;rzlich ein Gedicht &uuml;ber einen Baum bei Jena geschrieben&#8230; aber vorstellen m&ouml;chte ich euch eigentlich ein anderes, welches den etwas ungl&uuml;cklichen Namen &#8220;<a title="schneewanderer vorwahl" href="http://schneewanderer.blogspot.com/2011/02/vorwahl.html" target="_blank">vorwahl</a>&#8221; tr&auml;gt. Ja, es scheint durchaus auch um eine Wahl zu gehen &#8211; aber dieser Titel klingt doch zu sehr nach Telefonbuch. Dabei kommt das Gedicht ganz anders daher, mit Angedeutetem und vorsichtig Ausgesprochenem. Aber irgendwie habe ich das Gef&uuml;hl, das diesem Gedicht ein paar wenige Worte mehr vielleicht gutgetan h&auml;tten. Hmm.</p>
<p style="text-align: justify;">Na gut, das solls erst einmal gewesen sein, f&uuml;r diese Woche. Die Arbeit ruft schon wieder.</p>

<ol class="footnotes">
	<li class="footnote" id="kulturbeutel-nr-27-n-1"><strong><sup>[1]</sup></strong> Das Gedicht einmal nur wurde aus dem Poezio.com Forum gel&ouml;scht. <a class="note-return" href="#to-kulturbeutel-nr-27-n-1">&#x21A9;</a></li></ol>
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		<title>Weihnachtsbeutel Nr. 2</title>
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		<pubDate>Sat, 18 Dec 2010 09:53:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Enke</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Auch in diesem Jahr verzweifele ich wieder daran, dass ich keinerlei Weihnachtsgedichte schreiben kann. Ob es daran liegt, dass ich nicht religi&#246;s bin, oder daran, dass in mir inmitten von Konsumrauschleichen nicht recht besinnlich zu Mute ist, kann ich nicht genau sagen. Jedenfalls klappt es einfach nicht. Daher muss ich mal schauen, was ein gutes <a href='http://www.schmetterlingsgesang.de/2010/lyrik-news/kulturbeutel/weihnachtsbeutel-nr-2/'>[...]</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Auch in diesem Jahr verzweifele ich wieder daran, dass ich keinerlei Weihnachtsgedichte schreiben kann. Ob es daran liegt, dass ich nicht religi&ouml;s bin, oder daran, dass in mir inmitten von Konsumrauschleichen nicht recht besinnlich zu Mute ist, kann ich nicht genau sagen. Jedenfalls klappt es einfach nicht. Daher muss ich mal schauen, was ein gutes Weihnachtsgedicht so ausmacht.<span id="more-1555"></span></p>
<p style="text-align: justify;">Wichtig f&uuml;r ein gutes Weihnachtsgedicht ist auf jedenfall, dass Weihnachten <a href="http://weltderlyrik.com/wdl/2010/12/11/alle-jahre-wieder-nikolaus/" class="broken_link" rel="nofollow">alle Jahre wieder</a> stattfindet. Das hat mindestens zwei Gr&uuml;nde: erstens man hat viele historische Weihnachte, von denen zu reden ist &#8211; beliebt soll dabei eine Nacht um das Jahr Null sein &#8211; und zweitens ist damit sichergestellt, dass das Gedicht auch zu sp&auml;teren Zeitpunkten noch sinnvoll gelesen werden kann.</p>
<p style="text-align: justify;">Ein Festmal, wahlweise mit <a href="http://rivka.twoday.net/stories/11475079/">Pute</a> oder Gans, darf nat&uuml;rlich gern drin vorkommen. Schlie&szlig;lich darf beim Feiertag des Konsumglaubens die s&uuml;ndhafte V&ouml;llerei nicht fehlen. Und nur weil es 24 Tage lang t&auml;gliche Rationen von S&uuml;&szlig;igkeiten gibt, hei&szlig;t das ja noch lange nicht, dass man sich nach Heilig Abend schon damit zufrieden geben muss.</p>
<p style="text-align: justify;">Aber allzu gottesl&auml;sterlich darf man nat&uuml;rlich nicht sein. Schlie&szlig;lich haben wir ja alle Weihnachten verstanden. Genau: das ist die Zeit in der wir trotz besseren Wissens sagen k&ouml;nnen, dass es doch um mehr geht, als nur KaufenKaufenKaufen. So ein bischen <a href="http://www.dichten.org/showthread.php?p=20590#post20590">Heiligkeit und Liebe</a> muss also unbedingt mit in das Gedicht mit rein.</p>
<p style="text-align: justify;">Und dann war da noch so einer, mit Bart und dickem Bauch &#8211; also fast wie ich. Nur das der sich anzieht, wie eine Cola-Flasche eines bekannten amerikanischen Herstellers. <a href="http://www.dichten.org/showthread.php?p=20589#post20589">&Uuml;ber den</a> m&uuml;sste man aber vielleicht auch noch ein wenig schreiben, der scheint irgendwie dazu zu geh&ouml;ren. Der hatte doch auch irgendwas mit <a href="http://witteborghans.blogspot.com/2010/12/das-rentier-rudolph.html">Rentieren</a> zu tun, oder? Tiere kommen ja in Gedichten auch immer gut.</p>
<p style="text-align: justify;">Und abrunden k&ouml;nnte man das Ganze ja irgendwie mit ein paar Worten zu Winter &#8211; Weihnachten scheint ja auch in diesem Jahr im Dezember zu sein. Da gibt es wohl irgendwie einen <a href="http://glareanverlag.wordpress.com/2010/12/12/literatur_advent_rilke_zitat-der-woche_glarean-magazin/">Zusammenhang</a>. Und noch ein bi&szlig;chen Tradition dazu, vielleicht ein altes, bekanntes <a title="Weihnachtslied" href="http://www.schmetterlingsgesang.de/meine-gedichte/klingelt-da-was/">Weihnachtslied</a>. Und schon haben wir das beste noch zu schreibende Weihnachtsgedicht aller Zeiten.</p>
<p style="text-align: justify;">

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		<title>Meermaids Gesang</title>
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		<pubDate>Sat, 30 Oct 2010 06:03:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Enke</dc:creator>
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		<description><![CDATA[„H&#246;rt ihr nicht der Meermaid Singen?“
„Nein, es klingt nach Donnergroll!“]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div>
<p>Wie ein s&uuml;&szlig;es Wellenmunkeln<br />
Rauscht das Meer am Bug entlang.<br />
Und das Schiff durch Sonnenfunkeln<span id="more-1126"></span><br />
Gleitet hin zum gro&szlig;en Fang.</p>
<p>Und der Wind biegt starke Masten,<br />
Segel sind zum Bauch gebl&auml;ht.<br />
Und das Schiff, ganz ohne Rasten,<br />
Folgt dem Wind, wie er auch weht.</p>
<p>Fr&ouml;hlich singt die Mannschaft Lieder,<br />
Bei der Arbeit, Hand in Hand.<br />
Eifrig wirbeln alle Glieder,<br />
Bis man wieder sieht den Strand.</p>
<p>Und der Kapit&auml;n lacht munter,<br />
Ist f&uuml;r seinen Mut bekannt.<br />
In der Heimat hei&szlig;t er „Flunder“ -<br />
Lenkt das Schiff mit viel Verstand.</p>
<p>„Noch ein St&uuml;ck soll&#8217;s diesmal gehen -<br />
Weiter raus: ein gr&ouml;&szlig;&#8217;rer Fang!“<br />
Und der Wind scheint nicht zu drehen,<br />
Langsam schwillt der Wellengang.</p>
<p>Nur der Horizont wirkt dunkel,<br />
Doch das Unheil ist wohl fern:<br />
Hier blitzt noch das Sonn&#8217;gefunkel,<br />
Hei&szlig; brennt hier der Tagesstern.</p>
<p>„Noch ein St&uuml;ck soll&#8217;s diesmal gehen,<br />
Weiter raus als je zuvor!“<br />
„Siehst du nicht die Wolken stehen,<br />
Lass uns bleiben, sei kein Tor!“</p>
<p>„Heute z&auml;hlt es, blo&szlig; kein Hadern.<br />
Nicht nach Fisch geht uns&#8217;re Fahrt.<br />
Sp&uuml;rt ihr&#8217;s nicht in euren Adern?“<br />
Sagt er k&uuml;hl und streicht den Bart.</p>
<p>„H&ouml;rt ihr nicht der Meermaid Singen?<br />
K&uuml;ndet uns von einem Schatz.“<br />
„Was sprichst du von solchen Dingen?“<br />
„Jeder bleibt an seinem Platz!“</p>
<p>Und die Mannschaft folgt gehorsam,<br />
H&auml;lt auf dunkle Wolken zu.<br />
Alles blickt und nickt nur schweigsam,<br />
Nur die See h&auml;lt keine Ruh.</p>
<p>„H&ouml;rt ihr nicht der Meermaid Singen?“<br />
„Nein, es klingt nach Donnergroll!“<br />
„H&ouml;rt ihr es nicht lieblich klingen?“<br />
Seine Augen &#8211; tr&auml;nenvoll.</p>
<p>Und ums Schiff wird es schon d&uuml;ster,<br />
Schwaden ziehen finster auf.<br />
Auch der Wellengang wird w&uuml;ster,<br />
Doch der Kapit&auml;n h&auml;lt drauf.</p>
<p>„H&ouml;rt ihr nicht die liebe Stimme,<br />
Wie sie fr&ouml;hlich uns doch ruft?“<br />
„Wenigstens das Segel trimme!<br />
Bringst uns noch in k&uuml;hle Gruft!“</p>
<p>Und aus leichtem Wellengaukeln,<br />
Wird ein Schlagen an den Bug.<br />
Und das Schiff ger&auml;t ins Schaukeln -<br />
Mannschaft ruft: „Es ist genug!“</p>
<p>„H&ouml;rt ihr nicht die weichen Worte?“<br />
Doch die Wellen klingen hart,<br />
Rauscht wie eine H&ouml;llenpforte,<br />
Ungest&uuml;me Teufelsfahrt.</p>
<p>Wasser schl&auml;gt in hohem Bogen<br />
Auf das Deck des Schiffes schon.<br />
Ringsum t&uuml;rmen sich die Wogen,<br />
Blitz und  Donner lachen Hohn.</p>
<p>„H&ouml;rt ihr nicht das lieblich&#8217; Sagen?<br />
H&ouml;rt ihrs? H&ouml;rts ihrs? Wir sind nah!<br />
Lasst es uns nur weiter wagen!“<br />
Aber keiner sagt mehr: „Ja!“</p>
<p>H&ouml;her, h&ouml;her schlagen Wellen.<br />
Und durch Sturmes roh&#8217; Gewalt<br />
Rei&szlig;en Segel an manch Stellen.<br />
„H&ouml;rt ihr wie es lieblich schallt?“</p>
<p>Und mit einem lauten Krachen<br />
Bricht ein Hauptmast splitternd ab.<br />
Und wie durch Charybdis Rachen<br />
Zieht&#8217;s das Schiff ins nasse Grab.</p>
</div>

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		<title>Das M&#228;dchen in Seide</title>
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		<pubDate>Thu, 28 Oct 2010 07:33:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Enke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Balladen-Event 2008]]></category>
		<category><![CDATA[Meine Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Angst]]></category>
		<category><![CDATA[Dornenhecke]]></category>
		<category><![CDATA[Herz]]></category>
		<category><![CDATA[Hexen]]></category>
		<category><![CDATA[Licht]]></category>
		<category><![CDATA[Liebe]]></category>
		<category><![CDATA[Nacht]]></category>
		<category><![CDATA[Nebel]]></category>
		<category><![CDATA[Schwert]]></category>
		<category><![CDATA[Sinn]]></category>
		<category><![CDATA[Tag]]></category>
		<category><![CDATA[Verstecke]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein jeder Baum scheint sie zu greifen,
an des Wahnsinns Uferstreifen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div>
<p>Als die Nacht den Tag verschlungen<br />
und die Stern&#8217; durchs Licht gedrungen,<br />
begibt sich hin zur alten Weide<span id="more-1118"></span><br />
ein zierlich&#8217; M&auml;dchen, ganz in Seide.</p>
<p>Es tr&auml;gt ein Schwert bei sich verborgen,<br />
Das Haupt gesenkt und voller Sorgen.<br />
Und es wird ganz wei&szlig; wie Kreide,<br />
das zierlich&#8217; M&auml;dchen, ganz in Seide.</p>
<p>Ein jeder Baum scheint sie zu greifen,<br />
An des Wahnsinns Uferstreifen.<br />
Hin geht&#8217;s zur finst&#8217;ren Schleierheide,<br />
das zierlich&#8217; M&auml;dchen, ganz in Seide.</p>
<p>Und auf dem Nebelplatz im Moore,<br />
singt schon die Hexenschar im Chore.<br />
Sich versteckt in sich&#8217;rer Weite<br />
das zierlich&#8217; M&auml;dchen, ganz in Seide.</p>
<p>&Auml;ngstlich sieht es ihren Reigen,<br />
wie sie tanzen, sich verneigen -<br />
h&auml;lt die Hand an Messers Scheide,<br />
dies zierlich&#8217; M&auml;dchen, ganz in Seide.</p>
<p>Es hockt da: in sich gesunken.<br />
Doch ihm im Herz der K&uuml;hnheit Funken.<br />
Rafft sich gegen Angst und Leide,<br />
das zierlich&#8217; M&auml;dchen, ganz in Seide.</p>
<p>Und da prescht aus dem Verstecke,<br />
hinter sich&#8217;rer Dornenhecke,<br />
es hervor und hin zur Weide,<br />
dies zierlich&#8217; M&auml;dchen, ganz in Seide.</p>
<p>Und mit des Schwertes magisch&#8217; Hieben,<br />
Tritt sie ein f&uuml;r ihren Lieben,<br />
die Prinzessin Adelheide:<br />
das zierlich M&auml;dchen, ganz in Seide.</p>
<p>Mit jeder Hex&#8217;, vom Schwert getroffen,<br />
kann sie des Liebsten Rettung hoffen.<br />
Es bezwingt die Banneseide,<br />
dies zierlich&#8217; M&auml;dchen, ganz in Seide.</p>
<p>Und als die Hexen sind vertrieben,<br />
l&ouml;st sich Zauber von dem Lieben. -<br />
- So, sagt man, es ihn befreite,<br />
das wack&#8217;re M&auml;dchen, ganz in Seide.</p>
</div>

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		<title>Kulturbeutel Nr. 13</title>
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		<pubDate>Fri, 08 Oct 2010 13:30:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Enke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kulturbeutel]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrik-News]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
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		<category><![CDATA[Gedicht]]></category>
		<category><![CDATA[Glück]]></category>
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		<category><![CDATA[Internet]]></category>
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		<category><![CDATA[tage-bau]]></category>
		<category><![CDATA[Ursula Gressmann]]></category>
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		<description><![CDATA[Das ist also die Ungl&#252;cksausgabe vom Kulturbeutel, der nun wieder in Deutschland weilt. Aber was soll schon schiefgehen, wir sind doch nicht abergl&#228;ubig? &#220;ber die Verleihung des Literatur-Nobelpreises will ich keine Gedanken weiter verlieren, sondern mich der in diese Woche etwas mageren Auslese an sch&#246;nen Gedichten widmen, die im Internet ver&#246;ffentlict wurden. Mit dabei sind <a href='http://www.schmetterlingsgesang.de/2010/lyrik-news/kulturbeutel/kulturbeutel-nr-13/'>[...]</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Das ist also die Ungl&uuml;cksausgabe vom Kulturbeutel, der nun wieder in Deutschland weilt. Aber was soll schon schiefgehen, wir sind doch nicht abergl&auml;ubig? &Uuml;ber die Verleihung des Literatur-Nobelpreises will ich keine Gedanken weiter verlieren, sondern mich der in diese Woche etwas mageren Auslese an sch&ouml;nen Gedichten widmen, die im Internet ver&ouml;ffentlict wurden. Mit dabei sind <span class='wp_keywordlink'><a href="http://www.schmetterlingsgesang.de/author/uschi/" title="Authoren-Seite Ursula Gressmann im Schmetterlingsgesang" rel="nofollow">Ursula Gressmann</a></span>, die ja auch hier im Schmetterlingsgesang schon geschrieben hat, die Parallalie und Hartmut S&ouml;rgel im tage-bau.<span id="more-916"></span></p>
<p style="text-align: justify;">Beginnen wir in umgekehrter Reihenfolge. Herr S&ouml;rgel schreibt den &#8220;<a title="Hartmut S&ouml;rgel Tanz in den Herbst tage-bau" href="http://www.tagebau.tyrakel.de/wordpress/?p=4275" target="_blank">Tanz in den Herbst</a>&#8220;, leicht und beschwingt, wie in den Kommentaren vermerkt wird. Ich muss zugeben, dass die Form allein schon sehr beschwingt ist. Im Text gibt es &#8220;auf und ab&#8221; und &#8220;hin und her&#8221;, was mir so geballt auf einer Stelle dann fast etwas viel erscheint. Leider wird sich der Autor auch nicht ganz einig, ob gro&szlig; oder klein, Satz oder nicht Satz. Das st&ouml;rt mir &#8211; aber vielleicht nur mir &#8211; ein sonstiges Lesevergn&uuml;gen.</p>
<p style="text-align: justify;">Nicht getanzt, aber <a title="parallalie weil ich spielte" href="http://parallalie.twoday.net/stories/8380295/" target="_blank">gespielt wird bei der parallalie</a> von Helmut Schulze. Ich mag es, ein bi&szlig;chen zu r&auml;tseln, wie die Bindung der &#8220;da&szlig;&#8221;-Zeilen zueinander zu deuten ist. Zumal die letzte dieser Zeilen in eine andere Struktur &uuml;berleitet. Sch&ouml;n. Dabei kann man schon mal das Vergessen vergessen.</p>
<p style="text-align: justify;">Wieder eher einem Herbst-Thema, wenn man es zumindest so will, wendet sich Ursula Gressmann beim &#8220;Gedicht des Tages&#8221;-Blog zu: den &#8220;<a title="Ursula Gressmann Schattenfluten lyrik-over" href="http://lyrik.over-blog.com/article-ursula-gressmann-58016348.html" target="_blank">Schattenfluten</a>&#8220;. Ich liebe diese Melancholie in ihren Worten. Hier finde ich allerdings, dass sich eine Teilung in Strophen angeboten h&auml;tte, um noch ein wenig mehr mit Stimmung und Deutung zu spielen. Hoffentlich gefallen euch dieses und die beiden anderen Gedichte genauso gut wie mir. Leider gab es diese Woche nicht so viel zu berichten, ich hoffe dies &auml;ndert sich f&uuml;r die n&auml;chste Ausgabe des Kulturbeutels &#8211; heute in einer Woche.</p>
<p style="text-align: justify;">Bis dann also&#8230; und wenn ihr selbst Hinweise habt, was man unbedingt mal gelesen haben sollte, schickt sie mir.</p>

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		<title>Schluss, Aus, Ende…</title>
		<link>http://www.schmetterlingsgesang.de/2010/greek/schluss-aus-ende/</link>
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		<pubDate>Tue, 05 Oct 2010 11:14:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Enke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Griechenland]]></category>
		<category><![CDATA[Sommer 2010]]></category>
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		<description><![CDATA[Alles hat ein Ende, au&#223;er der Wurst, das wissen wir alle. Und ich schulde euch nat&#252;rlich noch das Ende meines Griechenland-Aufenthalts. Aber es ist auch recht schnell erz&#228;hlt: Nachdem wir schon viel von der Akropolis gesehen hatten, fehlte noch das Dionysos-Theater und -Heiligtum an deren Fu&#223;e auf dem Programm. Etwas &#220;berrascht war ich von den <a href='http://www.schmetterlingsgesang.de/2010/greek/schluss-aus-ende/'>[...]</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Alles hat ein Ende, au&szlig;er der Wurst, das wissen wir alle. Und ich schulde euch nat&uuml;rlich noch das Ende meines Griechenland-Aufenthalts. Aber es ist auch recht schnell erz&auml;hlt: <span id="more-890"></span>Nachdem wir schon viel von der <span class='wp_keywordlink'><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Akropolis_(Athen)" title="Wikipedia: Akropolis (Athen)" rel="nofollow" target="_blank">Akropolis</a></span> gesehen hatten, fehlte noch das <span class='wp_keywordlink'><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Dionysostheater" title="wikipedia: Dionysostheater" rel="nofollow" target="_blank">Dionysos-Theater</a></span> und -Heiligtum an deren Fu&szlig;e auf dem Programm. Etwas &Uuml;berrascht war ich von den Inschriften, die auf den Sitzpl&auml;tzen des Theaters standen. Sie sahen schon recht antik aus. Andererseits lie&szlig; man aber alle Leute, die wollten, dar&uuml;ber laufen oder darauf sitzen. Jedenfalls befanden sich diese Inschrifen nicht im abgesperrten Bereich des Theaters. Ich hoffe, dass sie dennoch erhalten bleiben und sich nicht abnutzen.</p>
<p style="text-align: justify;">Das emotionalste f&uuml;r mich war der Besuch des <span class='wp_keywordlink'><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Panathinaikon-Stadion" title="Wikipedia: Panathinaikon" rel="nofollow" target="_blank">Panathinaikon-Stadion</a></span>, auch Kallimarmaro genannt. In dieser heiligen St&auml;tte der Sportgeschichte zu sein, den Marmor zu riechen und den schwarzen Tartan an den F&uuml;&szlig;en zu sp&uuml;ren &#8211; f&uuml;r mich als alten Leichtathletik-Hasen ein Muss und ein unvergessliches Erlebnis. Die Erinnerung daran bleibt auch noch l&auml;nger, als die schwarzen Fu&szlig;sohlen, die vom Barfu&szlig;laufen auf der Rundbahn kamen und auch nach reichlich Seife und Wasser keine normale Farbe annehmen wollten. (Das hat sich inzwischen aber doch erledigt.)</p>
<p style="text-align: justify;">Das Stadion besuchten wir am vorletzten Tag. Vom letzten aber kann ich nicht viel erz&auml;hlen &#8211; der ging so schnell vor&uuml;ber, dass wir es gar nicht mitbekamen. Die Sehensw&uuml;rdigkeiten, die wir besuchten: Souvenirl&auml;den. Eine Athene steht nun also bei mir daheim, ebenso eine Eule &#8211; ich hoffe, sie bringt die Weisheit, die mir fehlt. Ich habe nat&uuml;rlich auch eine Philosophen-B&uuml;ste gesucht, aber leider gibt es &uuml;berall nur den Standart: Aristoteles, Sokrates und noch viel mehr Hippokrates. Hin und wieder findet sich auch ein Platon und ein Sophokles, wenn man Gl&uuml;ck hat noch ein Perikles &#8211; aber ich h&auml;tte lieber einen Heraklit oder Epikur gehabt. Statt einem Kopf ohne Helm habe ich daher noch einen Helm ohne Kopf gekauft.</p>
<p style="text-align: justify;">Von der R&uuml;ckreise gibt es nicht so viel zu erz&auml;hlen. Interessant war, dass ich in Deutschland den G&uuml;rtel bei der Flughafen-Kontrolle nicht ablegen musste. Im Athener Flughafen legte ich ihn freiwillig vor der Kontrolle ab, weil ich sah, das andere Leute dazu aufgefordert wurden. Aber der Metalldetektor meinte dennoch dass ich mich einer Abtastung durch den Kotrolleur unterziehen sollte. Gefunden hat er nichts, auch wenn er die Packung Taschent&uuml;cher in der Hosentasche kritisch be&auml;ugte.</p>
<p style="text-align: justify;">Naja, aber ich bin gut heimgekommen. Die Photos lassen immer noch etwas auf sich warten &#8211; die liegen n&auml;mlich noch gut verwahrt in Griechland rum. In ein paar Tagen werden sie aber hier sein. Die Datenmenge ist leider etwas gro&szlig;, um sie per Mail zu schicken. Tsch&uuml;&szlig;, Griechenland &#8211; bis zum n&auml;chsten Mal.</p>

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		<title>Poseidon</title>
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		<pubDate>Sun, 03 Oct 2010 13:01:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Klassische Dichter</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Von Heinrich Heine (1797-1856), aus &#8220;Die Nordsee. Erster Zyklus&#8221; Die Sonnenlichter spielten &#220;ber das weithinrollende Meer; Fern auf der Reede gl&#228;nzte das Schiff, Das mich zur Heimat tragen sollte; Aber es fehlte an gutem Fahrwind. Und ich sa&#223; noch ruhig auf wei&#223;er D&#252;ne, Am einsamen Strand, Und ich las das Lied vom Odysseus, Das alte, <a href='http://www.schmetterlingsgesang.de/2010/gedichte-anderer/poseidon/'>[...]</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Von <span class='wp_keywordlink'><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Heinrich_Heine" title="Wikipedia: Heinrich Heine" rel="nofollow" target="_blank">Heinrich Heine</a></span> (1797-1856), aus &#8220;Die Nordsee. Erster Zyklus&#8221;</p>
<p>Die Sonnenlichter spielten<br />
&Uuml;ber das weithinrollende Meer;<br />
Fern auf der Reede gl&auml;nzte das Schiff,<br />
Das mich zur Heimat tragen sollte;<span id="more-853"></span><br />
Aber es fehlte an gutem Fahrwind.<br />
Und ich sa&szlig; noch ruhig auf wei&szlig;er D&uuml;ne,<br />
Am einsamen Strand,<br />
Und ich las das Lied vom Odysseus,<br />
Das alte, das ewig junge Lied,<br />
Aus dessen meerdurchrauschten Bl&auml;ttern<br />
Mir freudig entgegenstieg<br />
Der Atem der G&ouml;tter,<br />
Und der leuchtende Menschenfr&uuml;hling,<br />
Und der bl&uuml;hende Himmel von Hellas.</p>
<p>Mein edles Herz begleitete treulich<br />
Den Sohn des Laertes, in Irrfahrt und Drangsal,<br />
Setzte sich mit ihm, seelenbek&uuml;mmert,<br />
An gastliche Herde,<br />
Wo K&ouml;niginnen Purpur spinnen,<br />
Und half ihm l&uuml;gen und gl&uuml;cklich entrinnen<br />
Aus Riesenh&ouml;hlen und Nymphenarmen,<br />
Folgte ihm nach in kimmerische Nacht,<br />
Und in Sturm und Schiffbruch,<br />
Und duldete mit ihm uns&auml;gliches Elend.<br />
Seufzend sprach ich: Du b&ouml;ser Poseidon,<br />
Dein Zorn ist furchtbar,<br />
Und mir selber bangt<br />
Ob der eignen Heimkehr.</p>
<p>Kaum sprach ich die Worte,<br />
Da sch&auml;umte das Meer,<br />
Und aus den Wellen stieg<br />
Das schilfbekr&auml;nzte Haupt des Meergotts,<br />
Und h&ouml;hnisch rief er:</p>
<p>F&uuml;rchte dich nicht, Poetlein!<br />
Ich will nicht im gringsten gef&auml;hrden<br />
Dein armes Schiffchen,<br />
Und nicht dein liebes Leben be&auml;ngstgen<br />
Mit allzu bedenklichem Schaukeln.<br />
Denn du, Poetlein, hast mich nie erz&uuml;rnt,<br />
Du hast kein einziges T&uuml;rmchen verletzt<br />
An Priamos&#8217; heiliger Feste,<br />
Kein einziges H&auml;rchen hast du versengt<br />
Am Aug meines Sohns Polyphemos,<br />
Und dich hat niemals ratend besch&uuml;tzt<br />
Die G&ouml;ttin der Klugheit, Pallas Athene.</p>
<p>Also rief Poseidon<br />
Und tauchte zur&uuml;ck ins Meer;<br />
Und &uuml;ber den groben Seemannswitz<br />
Lachten unter dem Wasser<br />
Amphitrite, das plumpe Fischweib,<br />
Und die dummen T&ouml;chter des Nereus.</p>

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