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	<title>Schmetterlingsgesang &#187; Schnee</title>
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	<description>Ein Blog für Lyrik, Poesie und Gedichte</description>
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		<title>Kulturbeutel Nr. 21</title>
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		<pubDate>Thu, 02 Dec 2010 14:06:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Enke</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wie versprochen gibt es den Kulturbeutel in dieser Woche bereits heute. Leider gibt es dieses mal nicht so viel drum herum zu erz&#228;hlen, daher fangen wir doch gleich mit der Lyrik an. Den Anfang macht heute der Blog &#8220;Poetically&#8221; von Beatrix Brockman mit dem Gedicht &#8220;nacktes grau&#8220;. Zwar wartet dieses kleine Werk mit einem &#252;beraus <a href='http://www.schmetterlingsgesang.de/2010/lyrik-news/kulturbeutel/kulturbeutel-nr-21/'>[...]</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Wie versprochen gibt es den Kulturbeutel in dieser Woche bereits heute. Leider gibt es dieses mal nicht so viel drum herum zu erz&auml;hlen, daher fangen wir doch gleich mit der Lyrik an. <span id="more-1428"></span>Den Anfang macht heute der Blog &#8220;Poetically&#8221; von Beatrix Brockman mit dem Gedicht &#8220;<a title="Poetically nacktes grau Beatrix Brockmann" href="http://poeticaly.blogspot.com/2010/11/nacktes-grau.html" target="_blank">nacktes grau</a>&#8220;. Zwar wartet dieses kleine Werk mit einem &uuml;beraus gew&ouml;hnlichen Auftakt auf, aber sonst ist es sehr gef&auml;llig. Es ist ein November-Gedicht, geh&ouml;rt also zu jener Kategorie, die das graue Dazwischen nach dem goldenen Oktober und der Weihnachtszeit einzufangen versucht. Und im Prinzip ist es genauso gestrikt &#8211; wenn es am Ende auf eine erste Kerze hinweist. Na klar, der erste Advent war auch in diesem Jahr noch im November. Das Highlight steht schon in der zweiten Zeile &#8211; nackt als Verb verwendet, das ist interessant.</p>
<p style="text-align: justify;">Das Gedicht &#8220;<a title="Schneekristalle syntaxia weblogia" href="http://webloggia.wordpress.com/2010/11/27/schneekristalle/" target="_blank">Schneekristalle</a>&#8221; von Monika Meise (aka syntaxia) sieht nicht nur wie ein eine Schneeflocke aus, sondern hat die Fragilit&auml;t der selben auch zum Thema, die in der gro&szlig;en Menge Schnee untergehen. Ein sch&ouml;nes Bild f&uuml;r den Menschen und die Gesellschaft eigentlich. Nur die Sonne, die das ganze zum Schmelzen bringt, die hat hier im Gedicht nat&uuml;rlich etwas Positives &#8211; das widerspricht dieser Deutung dann.</p>
<p style="text-align: justify;">Das Werk &#8220;<a title="allein reimfrei karin fellner" href="http://reimfrei.wordpress.com/2010/11/29/allein/" target="_blank">allein</a>&#8221; von Karin Fellner auf &#8220;reimfrei&#8221; gef&auml;llt mir in weiten Teilen. Okay, ich verstehe nicht ganz, warum das lyrische Sie &#8220;geletzt-werden-will&#8221;, aber dazu m&uuml;sste ich auch erstmal verstehen, was das bedeuten soll. Insbesondere der Schluss ist aber toll gelungen und vielschichtig auslegbar. Und nat&uuml;rlich gef&auml;llt mir das &#8220;limitierte denken der stra&szlig;en&#8221; auch.</p>
<p style="text-align: justify;">Der User Perry hat auf dichterplanet.com einen sch&ouml;nen &#8220;<a title="k&auml;lteeinbruch perry dichterplanet.com" href="http://www.dichterplanet.com/dichterplanet/index.php?page=Thread&amp;threadID=13932" target="_blank">k&auml;lteeinbruch</a>&#8221; geschrieben. Aber ich glaube nicht, dass es vorrangig dabei ums Wetter geht &#8211; auch wenn es viellciht ganz sch&ouml;n frostig geworden ist. Wer das ganze liest merkt schnell, wovon ich rede. Was ich mich nur frage: Warum muss man alles in kleinen Buchstaben schreiben? Ich meine, ich mache das auch hin und wieder &#8211; dass ich alles klein schreibe &#8211; aber dann hat das auch seinen Grund. Den kann ich hier nicht entdecken, aber seis drum.</p>
<p style="text-align: justify;">Und noch drei Werke, die man mal lesen sollte: &#8220;<a title="schnee petros blogpoesie" href="http://blogpoesie.de/?p=6783" target="_blank">Schnee</a>&#8221; von Petros (aka Wolfgang Schulze), &#8220;<a title="taten ulrike schmid galerie urs" href="http://urs.twoday.net/stories/11423678/" target="_blank">taten</a>&#8221; von Ulrike Schmid. Und das kurze &#8220;<a title="fragend rachel" href="http://rachelchen-rachel.blogspot.com/2010/11/fragend.html" target="_blank">Fragend</a>&#8221; von Rachel. Mehr dann wieder n&auml;chsten Freitag.</p>

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		<title>Kulturbeutel Nr. 15</title>
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		<pubDate>Fri, 22 Oct 2010 13:12:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Enke</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Diese Woche gibt es wieder einen vollen Kulturbeutel. Diesmal ohne Filme &#8211; einen hatte ich ja bereits diese Woche empfohlen, f&#252;r all jene, die irgendwo wohnen, wo er in die Kinos kommt. Neben dem Hinweis auf das Konstanzer Poesie-Festival, gibt es nat&#252;rlich wieder einiges an Netz-Lyrik, die mir in dieser Woche zu gefallen wusste. Fangen <a href='http://www.schmetterlingsgesang.de/2010/lyrik-news/kulturbeutel/kulturbeutel-nr-15/'>[...]</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Diese Woche gibt es wieder einen vollen Kulturbeutel. Diesmal ohne Filme &#8211; einen hatte ich ja <a title="bereits diese Woche empfohlen" href="http://www.schmetterlingsgesang.de/2010/kulturbeutel/kulturbeutelchen-nr-2-banksy/">bereits diese Woche empfohlen</a>, f&uuml;r all jene, die irgendwo wohnen, wo er in <a title="die Kinos" href="http://www.schmetterlingsgesang.de/2010/kulturbeutel/kulturbeutelchen-nr-2-nachtrag/">die Kinos</a> kommt. Neben dem Hinweis auf das Konstanzer Poesie-Festival, gibt es nat&uuml;rlich wieder einiges an Netz-Lyrik, die mir in dieser Woche zu gefallen wusste.<span id="more-1086"></span></p>
<p style="text-align: justify;">Fangen wir mit dem Poesiefestival in und um Konstanz an. Das Festival tr&auml;gt den sch&ouml;nen Namen &#8220;dichter dran &#8211; auf den versen junger lyrik&#8221; und findet statt vom 19.11. bis zum 24.11.2010. Das ist zwar noch ein wenig hin, aber ich weise bereits jetzt darauf hin, weil am Montag der Kartenvorverkauf beginnt. Das mit der &#8220;jungen&#8221; Lyrik ist sicher relativ zu sehen, wenn das Alter der Poeten tats&auml;chlich zwischen 29 und 42 liegt, wie das Programmheft andeutet. Und ein Stan Lafleur liest sich vielleicht recht jugendlich, ist es aber gewiss nicht. Seiner Lyrik zu lauschen, lohnt aber mit Sicherheit trotzdem.</p>
<p style="text-align: justify;">Eher zu den J&uuml;ngeren w&uuml;rde ich da vielleicht Nora-Eugenie Gomringer, Tom Schulz und Ulrike Almut Sandig z&auml;hlen, die auch alle im Konstanz dabei sein werden. Insgesamt sammeln sich 21 Autoren bei diesem Festival, zu dem auch ein Kinder- und Jugendprogramm geh&ouml;ren soll, von dem aber bisher noch das Programm fehlt. Es gibt verschiedene Veranstaltungsorte und auch Autoren-Workshops. Insgesamt klingt das alles jedenfalls sehr interessant und wer Zeit und Lust hat und so weiter&#8230;</p>
<p style="text-align: justify;">Nun muss ich eingestehen, dass ich in der letzten Ausgabe dem Forum dichterplanet.com ein wenig unrecht getan habe, da dort neben dem Werk &#8220;limonit&#8217;&#8221;, welches ich empfohlen habe, doch auch noch andere ganz ordentliche Werke zu finden sind. In dieser Woche m&ouml;chte ich gleich zwei zum Lesen empfehlen. Da w&auml;re etwa der sch&ouml;ne Titel &#8220;<a title="vorbei am schaum wei&szlig;er pferde" href="http://www.dichterplanet.com/dichterplanet/index.php?page=Thread&amp;threadID=13810" target="_blank">vorbei am schaum wei&szlig;er pferde</a>&#8220;, der irgendwie mit Naturlyrik aufwartet &#8211; und irgendwie auch nicht. Das lyrische Ich ist hier ein Lachs, der sich zur Fortpflanzung den Yukon hinaufbegibt. Aber irgendwie, gerade mit den letzten Zeilen, klingt das ganze nach mehr, als nur Natur &#8211; ich wei&szlig; nicht, warum.</p>
<p style="text-align: justify;">Sehr gut hat mir auch &#8220;<a title="an jene" href="http://www.dichterplanet.com/dichterplanet/index.php?page=Thread&amp;threadID=13810" target="_blank">an jene.</a>&#8221; gefallen, wenn&#8230; ja wenn die letzten vier Zeilen ein wenig anders w&auml;ren. Warum es &#8220;ich vergesse nicht&#8221; statt &#8220;vergesse ich nicht&#8221;, leuchtet mir nicht ein. Das geh&ouml;rt aber vielleicht zu den Fl&uuml;chtigkeitsfehlern, von denen ja ein paar schon korrigiert wurden (siehe Kommentare). Das auftauchen eines lyrischen Dus aber st&ouml;rt mich in der letzten Strophe etwas. Irgendwie ist das zuviel und zuviel gewollt, ich kann mir nicht helfen. Aber lest selbst.</p>
<p style="text-align: justify;">Ein etwas anderes Herbstgedicht findet sich auf Poetically. Die von Beatrix Brockman geschriebenen &#8220;<a title="Poetically pfeifend&uuml;fte Beatrix Brockman" href="http://poeticaly.blogspot.com/2010/10/pfeifendufte.html" target="_blank">pfeifend&uuml;fte</a>&#8221; bauen sich ganz langsam zu ihrem poetischen H&ouml;hepunkt auf, an dem Pfeifend&uuml;fte &uuml;ber Stra&szlig;en wolken. Zugegeben: es ist ein wenig karg ausgefallen. Aber passt nicht gerade das in den Herbst am besten?</p>
<p style="text-align: justify;">Der Schneewanderer ist zwar hoffentlich noch etwas verfr&uuml;ht (ich meine jetzt wegen des Schnees), doch auf seinem Blog findet sich das wunderbare Werk &#8220;<a title="schneewanderer tiere" href="http://schneewanderer.blogspot.com/2010/10/tiere.html" target="_blank">tiere</a>&#8220;. Es &uuml;berrascht vielleicht ein wenig, was f&uuml;r Tiere hier besprochen werden. H&ouml;hepunkt finde ich hier in der vorletzten Strophe. Auch in diesem Werk kann man sich fragen, ob die letzten Zeilen nicht vielleicht etwas zuviel wollen &#8211; aber es geht noch, ist unaufdringlich. Nur eines st&ouml;rt mich. Gibt es einen tieferen Sinn dahinter, den ganzen Text zentriert zu positionieren? Naja, aber das sind Kleinigkeiten&#8230;</p>
<p style="text-align: justify;">Last but not least: Von Ulrike Schmid gibt es in der galerie urs noch ein <a title="galerie urs Ulrike Schmid -titellos-" href="http://urs.twoday.net/stories/8391375/" target="_blank">titelloses Gedicht</a> zu lesen, welches irgendwie eine leichte Verspieltheit mit den Versen und Sinneinheiten an den Tag legt. Irgendwie st&ouml;rt mir auch hier die letzte Zeile das ganz stimmige Bild und ich beginne zu glauben, dass das in dieser Woche irgendwie vielleicht mein pers&ouml;nliches Problem ist. Oder sieht das noch jemand so?</p>

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		<title>Januar</title>
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		<pubDate>Sat, 30 Jan 2010 11:28:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ursula Gressmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte anderer Dichter]]></category>
		<category><![CDATA[Gedicht]]></category>
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		<description><![CDATA[Grau taumelt der Himmel &#252;ber mir K&#228;lte dringt durch die Haut der Steine es ist still Wind verweht die Stimmen t&#252;rmt Schneewehen auf der Garten ist verwaist Schnee liegt auf den Zweigen nur Eisblumen bl&#252;hen Hier k&#246;nnt ihr eine kurze Bewertung des Gedichtes per Klick abgeben:]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Grau taumelt<br />
 der Himmel<br />
 &uuml;ber mir<br />
 K&auml;lte dringt<span id="more-565"></span><br />
 durch die Haut<br />
 der Steine<br />
 es ist still<br />
 Wind verweht<br />
 die Stimmen<br />
 t&uuml;rmt<br />
 Schneewehen auf<br />
 der Garten<br />
 ist verwaist<br />
 Schnee liegt<br />
 auf den Zweigen<br />
 nur Eisblumen<br />
 bl&uuml;hen</p>
<p><hr style="width: 100%; border: 1px solid #cccccc; color: #ffffff;" noshade="noshade" />
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		<title>Fr&#252;hling</title>
		<link>http://www.schmetterlingsgesang.de/2010/gedichte-anderer/fruhling/</link>
		<comments>http://www.schmetterlingsgesang.de/2010/gedichte-anderer/fruhling/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 29 Jan 2010 16:19:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ursula Gressmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte anderer Dichter]]></category>
		<category><![CDATA[Gedicht]]></category>
		<category><![CDATA[Schnee]]></category>
		<category><![CDATA[Sonne]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Bl&#252;ten zaudern noch und Fr&#252;hlingsgr&#252;n misstraut der Sonne Schneewirbel schimmern auf im kalten Wind in diesem ungewissen Grau zwischen den Schatten der B&#228;ume wei&#223;e Himmelsv&#246;gel lassen sich nieder auf den Zweigen bis der Tag gl&#228;sern wird F&#252;r eine kurze Berwertung des Gedichtes hier klicken:]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Bl&uuml;ten<br />
zaudern noch<br />
und Fr&uuml;hlingsgr&uuml;n<br />
misstraut der Sonne<span id="more-552"></span><br />
Schneewirbel<br />
schimmern auf<br />
im kalten Wind<br />
in diesem<br />
ungewissen Grau<br />
zwischen<br />
den Schatten<br />
der B&auml;ume<br />
wei&szlig;e Himmelsv&ouml;gel<br />
lassen sich nieder<br />
auf den Zweigen<br />
bis der Tag<br />
gl&auml;sern wird</p>
<hr />
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]]></content:encoded>
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		<title>Zeitspuren</title>
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		<pubDate>Tue, 12 Jan 2010 18:38:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gunda Jaron</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte anderer Dichter]]></category>
		<category><![CDATA[Ende]]></category>
		<category><![CDATA[Glück]]></category>
		<category><![CDATA[Jahr]]></category>
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		<category><![CDATA[Schnee]]></category>
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		<category><![CDATA[Zeit]]></category>

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		<description><![CDATA[Junges Jahr – noch ohne Spuren ist sein Antlitz, unbefleckt, ohne Sch&#228;rfe die Konturen, wie von weichem Schnee bedeckt. Doch so wie der Mensch auf Erden seine Spur im Schneetuch legt, wird das Jahr in seinem Werden mit der Zeit durch uns gepr&#228;gt. Aber noch ist alles offen, wird geplant und fantasiert, alles Sehnen, alles <a href='http://www.schmetterlingsgesang.de/2010/gedichte-anderer/zeitspuren/'>[...]</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Junges Jahr – noch ohne Spuren<br />
ist sein Antlitz, unbefleckt,<br />
ohne Sch&auml;rfe die Konturen,<br />
wie von weichem Schnee bedeckt.<span id="more-442"></span></p>
<p>Doch so wie der Mensch auf Erden<br />
seine Spur im Schneetuch legt,<br />
wird das Jahr in seinem Werden<br />
mit der Zeit durch uns gepr&auml;gt.</p>
<p>Aber noch ist alles offen,<br />
wird geplant und fantasiert,<br />
alles Sehnen, alles Hoffen,<br />
auf die Zukunft projiziert,</p>
<p>bis am Ende vieler Stunden<br />
still wir schau’n auf’s Jahr zur&uuml;ck:<br />
auf von uns geschlag’ne Wunden,<br />
wie auf Spur’n, gepr&auml;gt vom Gl&uuml;ck.</p>
<p>Doch die Spur’n, die Zeugnis dessen,<br />
was uns qu&auml;lte… Rein und weich<br />
deckt die Zeit sie mit Vergessen,<br />
unbeflecktem Schneetuch gleich…</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Augenblickszeit</title>
		<link>http://www.schmetterlingsgesang.de/2010/gedichte-anderer/augenblickszeit/</link>
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		<pubDate>Tue, 12 Jan 2010 18:14:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ursula Gressmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte anderer Dichter]]></category>
		<category><![CDATA[Auge]]></category>
		<category><![CDATA[Gedicht]]></category>
		<category><![CDATA[Schnee]]></category>
		<category><![CDATA[Wort]]></category>
		<category><![CDATA[Zeit]]></category>

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		<description><![CDATA[Eisperlen wei&#223; und blind wie Augen und das Ger&#228;usch des langsam flie&#223;enden Flusses Tschoktschok Ruf der Kr&#228;hen schwarze Federn im Schnee schattenlos Steine im Morgenrot daran Nachtworte zerschellen F&#252;r eine kurze Bewertung des Gedichtes hier klicken:]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-family: Arial">Eisperlen<br />
wei&szlig; und blind<br />
wie Augen<br />
und das Ger&auml;usch<span id="more-439"></span><br />
des langsam flie&szlig;enden<br />
Flusses<br />
Tschoktschok<br />
Ruf der Kr&auml;hen<br />
schwarze Federn im Schnee<br />
schattenlos Steine<br />
im Morgenrot<br />
daran Nachtworte<br />
zerschellen</span></p>
<hr />F&uuml;r eine kurze Bewertung des Gedichtes hier klicken: Note: There is a rating embedded within this post, please visit this post to rate it.</p>

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		<title>Winterzeit</title>
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		<pubDate>Mon, 11 Jan 2010 14:58:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ursula Gressmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte anderer Dichter]]></category>
		<category><![CDATA[Gedicht]]></category>
		<category><![CDATA[Herz]]></category>
		<category><![CDATA[Licht]]></category>
		<category><![CDATA[Schnee]]></category>
		<category><![CDATA[Zeit]]></category>

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		<description><![CDATA[Im Winter schlafen die Fische tief unten im See matt dringt das Licht bis auf den Grund leise fl&#252;stert das d&#252;rre Schilf in silbern best&#228;ubten Gr&#228;sern versinken unsere Spuren bis sanfter Schneefall sie verdeckt mein Herz f&#252;hlt sich winterlich Hier kann das Gedicht mit einem Klick bewertet werden:]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Winter<br />
schlafen<br />
die Fische<br />
tief unten<br />
im See<span id="more-433"></span><br />
matt dringt<br />
das Licht<br />
bis auf<br />
den Grund<br />
leise fl&uuml;stert<br />
das d&uuml;rre<br />
Schilf<br />
in silbern<br />
best&auml;ubten<br />
Gr&auml;sern<br />
versinken<br />
unsere Spuren<br />
bis sanfter<br />
Schneefall<br />
sie verdeckt<br />
mein Herz<br />
f&uuml;hlt sich<br />
winterlich</p>
<hr />Hier kann das Gedicht mit einem Klick bewertet werden: Note: There is a rating embedded within this post, please visit this post to rate it.</p>

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		<title>Schneeflocke</title>
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		<pubDate>Fri, 08 Jan 2010 19:37:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Enke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Meine Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Atem]]></category>
		<category><![CDATA[Gedicht]]></category>
		<category><![CDATA[Kristall]]></category>
		<category><![CDATA[nackt]]></category>
		<category><![CDATA[Schnee]]></category>

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		<description><![CDATA[auf deinen nackten

lippen auf die ich
gefallen bin]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>wie eine flocke schnee<br />
f&uuml;hle ich mich<br />
auf deinen nackten <span id="more-421"></span></p>
<p>lippen auf die ich<br />
gefallen bin<br />
deinen hei&szlig;en atem</p>
<p>&uuml;ber mein kristallines<br />
&auml;u&szlig;eres streichen der<br />
mich zum schmelzen bringt</p>

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