<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	xmlns:series="http://unfoldingneurons.com/"
	>

<channel>
	<title>Schmetterlingsgesang &#187; Sonne</title>
	<atom:link href="http://www.schmetterlingsgesang.de/tag/sonne/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.schmetterlingsgesang.de</link>
	<description>Ein Blog für Lyrik, Poesie und Gedichte</description>
	<lastBuildDate>Fri, 03 Feb 2012 11:40:26 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.3.1</generator>
		<item>
		<title>Kulturbeutel Nr. 45</title>
		<link>http://www.schmetterlingsgesang.de/2011/lyrik-news/kulturbeutel/kulturbeutel-nr-45/</link>
		<comments>http://www.schmetterlingsgesang.de/2011/lyrik-news/kulturbeutel/kulturbeutel-nr-45/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 01 Jul 2011 15:45:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Enke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kulturbeutel]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrik-News]]></category>
		<category><![CDATA[Abstimmung]]></category>
		<category><![CDATA[Ausschreibung]]></category>
		<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[blogpoesie]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Dreizeiler]]></category>
		<category><![CDATA[Event 2011]]></category>
		<category><![CDATA[Fremdlingin]]></category>
		<category><![CDATA[Gedicht]]></category>
		<category><![CDATA[heute]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Liebe]]></category>
		<category><![CDATA[LiebesEnden]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrik]]></category>
		<category><![CDATA[moewenglanz]]></category>
		<category><![CDATA[Poesie]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Problem]]></category>
		<category><![CDATA[Recht]]></category>
		<category><![CDATA[Schmetterlingsgesang]]></category>
		<category><![CDATA[Slov ant Gali]]></category>
		<category><![CDATA[Sommer]]></category>
		<category><![CDATA[Sonne]]></category>
		<category><![CDATA[Syntaxia]]></category>
		<category><![CDATA[Waldsaum]]></category>
		<category><![CDATA[Wettbewerb]]></category>
		<category><![CDATA[Wolfgang Schulze]]></category>
		<category><![CDATA[Wort]]></category>
		<category><![CDATA[Zeit]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.schmetterlingsgesang.de/?p=3346</guid>
		<description><![CDATA[Sommer(?)-GedichtePolitik, Beziehungen und soWas ihr wollt 2011Wettbewerb (kurz) Die Zeit rennt und rennt. Die H&#228;lfte des Jahres ist wieder um, und die Woche hat auch schon wieder einen Freitag gefunden. Zeit f&#252;r den Kulturbeutel. Und da abzusehen ist, dass die Zeit auch weiterhin so davon rennt, dass man kaum hinterherkommt, geht es heute noch einmal <a href='http://www.schmetterlingsgesang.de/2011/lyrik-news/kulturbeutel/kulturbeutel-nr-45/'>[...]</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="float: left;"><div class="toc"><div class="toc_list"><ul><li class="toc_item"><a href="#toc-sommer-gedichte">Sommer(?)-Gedichte</a></li><li class="toc_item"><a href="#toc-politik-beziehungen-und-so">Politik, Beziehungen und so</a></li><li class="toc_item"><a href="#toc-was-ihr-wollt-2011">Was ihr wollt 2011</a></li><li class="toc_item"><a href="#toc-wettbewerb-kurz">Wettbewerb (kurz)</a></li></ul></div></div> </p>
<p style="text-align: justify;">Die Zeit rennt und rennt. Die H&auml;lfte des Jahres ist wieder um, und die Woche hat auch schon wieder einen Freitag gefunden. Zeit f&uuml;r den Kulturbeutel. Und da abzusehen ist, dass die Zeit auch weiterhin so davon rennt, dass man kaum hinterherkommt, geht es heute noch einmal um den Lyrik-Event 2011. Und es gibt jede Menge Lyrik. Aber verlieren wir keine Zeit mit der Vorrede.</p>
<p><span id="more-3346"></span></p>
<h2 style="text-align: justify;">Sommer(?)-Gedichte<a name="toc-sommer-gedichte" style="text-decoration: none;">&nbsp;&nbsp;</a></h2>
<p style="text-align: justify;">Ich liebe die Art und Weise, wie die <a href="https://twitter.com/fremdlingin">@fremdlingin</a> auf ihrem Blog &#8220;Waldsaum&#8221; schreibt, ich liebe es einfach. Deshalb gibt es auch heute f&uuml;r euch ein Gedicht von ihr zum Thema Sommer und zum Thema M&uuml;cken (irgendwie).<sup>[<a href="#kulturbeutel-nr-45-n-1" class="footnoted" id="to-kulturbeutel-nr-45-n-1">1</a>]</sup> Nur habe ich ein Problem mit diesem Gedicht &#8212; und dieses Problem hatte ich zuletzt bei mehreren, die ich so im Internet gelesen habe.</p>
<p style="text-align: justify;">In einer Zeile hei&szlig;t es: &#8220;00:30&#8243;. Was das hei&szlig;en soll ist klar, aber ein gedicht wirkt in gro&szlig;em Ma&szlig;e durch seinen Klang. Und da wird es gef&auml;hrlich, denn ich habe ehrlich gesagt keine Ahnung, wie man das richtig ausspricht. Sagt man nun &#8220;null uhr drei&szlig;ig&#8221; oder eher &#8220;null, drei&szlig;ig&#8221; oder vielleicht &#8220;halb eins&#8221;? Ich wei&szlig; es nicht.</p>
<p style="text-align: justify;">So <a title="Syntaxia Ein Ahnen h&auml;ngt im Himmel" href="https://webloggia.wordpress.com/2011/06/29/ein-ahnen-hangt-im-himmel/" target="_blank">ein kleiner Dreizeiler</a> zum Thema Sommer war auch in syntaxias Weblogia zu finden. Und ja, der Sommer ist bisher ein wenig zur&uuml;ckhaltend, was die Sonne angeht. Dazu passt in gewisser Weise die &#8220;<a title="LiebesEnden Durchhalteparole" href="http://liebesenden.twoday.net/stories/durchhalteparole/" target="_blank">Durchhalteparole</a>&#8221; auf LiebesEnden von <a href="https://twitter.com/tiniaden">@tiniaden</a> &#8212; oder auch nicht. Die passt eigentlich immer, deshalb ist sie so gut&#8230; Aber ich hefte das jetzt mal unter Sommer?-Gedicht ab.</p>
<h2 style="text-align: justify;">Politik, Beziehungen und so<a name="toc-politik-beziehungen-und-so" style="text-decoration: none;">&nbsp;&nbsp;</a></h2>
<p style="text-align: justify;">Abseits von den Betrachtungen des Versuches eines Sommers, gibt es nat&uuml;rlich auch noch andere Gedichte. Der L&uuml;riker Wolfgang Schulze (<a href="https://twitter.com/ottogust">@ottogust</a>) bringt uns gleich zwei doch irgendwie recht politische Werke in dieser Woche. Das erste geht auf die ewige <a title="Wolfgang Schulze Petros L&uuml;rick ...ein offener Brief" href="http://blogpoesie.de/?p=12725" target="_blank">Frage nach dem Weltfrieden</a>, in einer Wendung, die man zumindest mit bedenken sollte. Das zweite hat offensichtlich einen Bezug zur Tagespolitik &#8212; auch wenn dieses Wort Tagespolitik irgendwie unpassend ist. Ich habe &uuml;ber die Angelegenheit in Deutschland schon viel Unsinn gelesen. Aber nicht so nat&uuml;rlich im Werk &#8220;<a title="Wolfgang Schulze Petros staatsbankrott" href="http://blogpoesie.de/?p=12674" target="_blank">staatsbankrott</a>&#8221; auf blogpoesie.</p>
<p style="text-align: justify;">Auch zwei Werke sind diesmal von Slov ant Gali dabei, die er (auch) auf wortr&auml;ume 2.0 ver&ouml;ffentlicht hat. Es geht in beiden Gedichten um (Liebes-)Beziehungen. Einmal in einer Art von jugendlicher Verliebtheit &#8212; &#8220;<a title="slov ant Gali tausch" href="http://wortraeume-slov-ant-gali.blogspot.com/2011/06/tausch.html" target="_blank">tausch</a>&#8221; &#8212; und einmal in einer Art, die der Inbegriff von Ern&uuml;chterung zu sein scheint: &#8220;<a title="Slov ant Gali Bekenntnis" href="http://wortraeume-slov-ant-gali.blogspot.com/2011/06/bekenntnis.html" target="_blank">Bekenntnis</a>&#8220;.</p>
<p style="text-align: justify;">Manchmal beneide ich <a href="https://twitter.com/Moewenglanz">@Moewenglanz</a> einfach um ihre F&auml;higkeit, die Sprache der Computer-Welt in Lyrik zu bringen. Ich kann das irgendwie nicht. Leider geht ihr <a title="M&ouml;wenglanz Tackerell: Unbekannter Dateityp" href="http://moewenglanz.de/index.php/kunst/aquarelle/799-tackerell-unbekannter-dateityp" target="_blank">auch diesmal</a> zum Ende hin irgendwie der Schwung v&ouml;llig fl&ouml;ten.</p>
<p style="text-align: justify;">Da die Zeit immer noch rennt, muss das erstmal reichen f&uuml;r heute, was die Lyrik angeht.</p>
<h2 style="text-align: justify;">Was ihr wollt 2011<a name="toc-was-ihr-wollt-2011" style="text-decoration: none;">&nbsp;&nbsp;</a></h2>
<p style="text-align: justify;">Aber kommen wir noch kurz zum Lyrik-Event 2011 hier auf dem Schmetterlingsgesang. Auch wenn hinter dem bisher genannten Datum f&uuml;r den Beginn nun leider wieder ein Fragezeichen steht, soll der Event selbst weiter Konturen annehmen. Und weil ihr als Leser ja umfangreich mit entscheiden sollt, wie der Event aussieht, l&auml;uft im Moment eine neue Abstimmung. Dabei soll diesmal bestimmt werden, wie viele Gedichte geschrieben werden sollen.</p>
<p style="text-align: justify;">Ich m&ouml;chte dazu zu bedenken geben, dass eine h&ouml;here Frequenz von Gedicht-Ver&ouml;ffentlichungen wahrscheinlich k&uuml;rzere Gedichte zur Folge haben wird, da es durchaus Grenzen gibt, was ein Mensch &#8212; der vielleicht nebenher noch arbeitet &#8212; an einem Tag so <strong>sinnvoll </strong>schreiben kann. Hier also die Abstimmung:</p>
<p style="text-align: justify;">Note: There is a poll embedded within this post, please visit the site to participate in this post's poll.</p>
<h2 style="text-align: justify;">Wettbewerb (kurz)<a name="toc-wettbewerb-kurz" style="text-decoration: none;">&nbsp;&nbsp;</a></h2>
<p style="text-align: justify;">Gerade kam noch der Hinweis auf einen Lyrik-Wettbewerb herein, den ich euch nat&uuml;rlich nicht vorenthalten will. Allerdings wendet sich die Ausschreibung nur an Bewohner Hamburgs und der angrenzenden Landkreise. <a title="Wettbewerb Teilnahmebedingungen" href="http://www.was-ist-schoen.de/teilnahmebedingungen/" target="_blank">Hier gibts die vollst&auml;ndigen Teilnahmebedingungen.</a></p>

<ol class="footnotes">
	<li class="footnote" id="kulturbeutel-nr-45-n-1"><strong><sup>[1]</sup></strong>  Das wundersch&ouml;ne Gedicht ist leider von der Autorin depubliziert worden.  <a class="note-return" href="#to-kulturbeutel-nr-45-n-1">&#x21A9;</a></li></ol>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.schmetterlingsgesang.de/2011/lyrik-news/kulturbeutel/kulturbeutel-nr-45/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Lass uns dichten</title>
		<link>http://www.schmetterlingsgesang.de/2011/meine-gedichte/lass-uns-dichten/</link>
		<comments>http://www.schmetterlingsgesang.de/2011/meine-gedichte/lass-uns-dichten/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 25 May 2011 11:30:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Enke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Meine Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Dichten]]></category>
		<category><![CDATA[Feld]]></category>
		<category><![CDATA[Savanne]]></category>
		<category><![CDATA[Silbe]]></category>
		<category><![CDATA[Sonne]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.schmetterlingsgesang.de/?p=2582</guid>
		<description><![CDATA[W&#246;rter &#252;ber Weiden treiben,
Damit sie dick und wollig werden!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Komm, lass uns dichten:<br />
Silben unter Sonnen s&auml;en<br />
Und ernten, was die Felder geben.<span id="more-2582"></span></p>
<p>Komm, lass uns dichten:<br />
W&ouml;rter &uuml;ber Weiden treiben,<br />
Damit sie dick und wollig werden!</p>
<p>Komm, lass uns dichten:<br />
S&auml;tze durch Savannen jagen<br />
Und uns zu herrlich Fra&szlig; erlegen.</p>

]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.schmetterlingsgesang.de/2011/meine-gedichte/lass-uns-dichten/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Mondsein</title>
		<link>http://www.schmetterlingsgesang.de/2011/meine-gedichte/mondsein/</link>
		<comments>http://www.schmetterlingsgesang.de/2011/meine-gedichte/mondsein/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 18 May 2011 11:30:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Enke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Meine Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Bleiben]]></category>
		<category><![CDATA[Ende]]></category>
		<category><![CDATA[Mond]]></category>
		<category><![CDATA[Reise]]></category>
		<category><![CDATA[Sonne]]></category>
		<category><![CDATA[Welt]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.schmetterlingsgesang.de/?p=2581</guid>
		<description><![CDATA[Nur ein Mond bin ich
In deiner Welt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich bin nur ein Mond<br />
In deiner Welt:<br />
Was anderes k&ouml;nnte<br />
Ich auch sein?<span id="more-2581"></span></p>
<p>Mal mehr, mal weniger<br />
Bin ich, meist in fahlem Blass.<br />
Ich umkreise dich<br />
Zentrum bleibender Ferne.</p>
<p>Die Sonne seh ich<br />
Weit hinter dir.<br />
Nur ein Mond bin ich<br />
In deiner Welt.</p>

]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.schmetterlingsgesang.de/2011/meine-gedichte/mondsein/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Kulturbeutel Nr. 31</title>
		<link>http://www.schmetterlingsgesang.de/2011/lyrik-news/kulturbeutel/kulturbeutel-nr-31/</link>
		<comments>http://www.schmetterlingsgesang.de/2011/lyrik-news/kulturbeutel/kulturbeutel-nr-31/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 27 Mar 2011 18:20:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Enke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kulturbeutel]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrik-News]]></category>
		<category><![CDATA[Autoren]]></category>
		<category><![CDATA[Beatrix Brockman]]></category>
		<category><![CDATA[Bleiben]]></category>
		<category><![CDATA[Deutsche]]></category>
		<category><![CDATA[Dichter]]></category>
		<category><![CDATA[Gedicht]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Interpretation]]></category>
		<category><![CDATA[Jahr]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Lesen]]></category>
		<category><![CDATA[Licht]]></category>
		<category><![CDATA[Liebe]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrik]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrikline]]></category>
		<category><![CDATA[Mann]]></category>
		<category><![CDATA[Mensch]]></category>
		<category><![CDATA[Ordnung]]></category>
		<category><![CDATA[Poetically]]></category>
		<category><![CDATA[Sonne]]></category>
		<category><![CDATA[Verstand]]></category>
		<category><![CDATA[Zahl]]></category>
		<category><![CDATA[Zeit]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.schmetterlingsgesang.de/?p=2379</guid>
		<description><![CDATA[Ja, es gibt heute schon wieder einen Kulturbeutel. Es liegen noch so viele lesenswerte Gedichte in der Schublade, die ich euch nicht vorenthalten m&#246;chte. Zum Beispiel hat lyrikline.org sein Programm umfangreich erweitert. Und: Bei Dichtern war der Fr&#252;hling schon immer eine sehr beliebte Jahreszeit &#8211; naja, bei anderen Menschen wohl auch. Darum geht es heute <a href='http://www.schmetterlingsgesang.de/2011/lyrik-news/kulturbeutel/kulturbeutel-nr-31/'>[...]</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Ja, es gibt heute schon wieder einen Kulturbeutel. Es liegen noch so viele lesenswerte Gedichte in der Schublade, die ich euch nicht vorenthalten m&ouml;chte. Zum Beispiel hat lyrikline.org sein Programm umfangreich erweitert. Und: Bei Dichtern war der Fr&uuml;hling schon immer eine sehr beliebte Jahreszeit &#8211; naja, bei anderen Menschen wohl auch. Darum geht es heute hier um Fr&uuml;hling und Fr&uuml;hlingsgef&uuml;hle. Um Liebe nat&uuml;rlich, und was davon noch &uuml;brig blieb. <span id="more-2379"></span></p>
<h2 style="text-align: justify;">Lyrikline mit Erweiterung</h2>
<p style="text-align: justify;">Lyrikline.org ist eine Internet-Plattform, welche sich besonders der Internationalit&auml;t verschrieben hat. Das bedeutet vor allem, dass es aktuelle Lyrik in zahlreichen &Uuml;bersetzungen und vielen Originalsprachen zu lesen gibt. In den drei kurzen Monaten, die das Jahr 2011 nun alt ist, hat sich das Angebot der Lyrikline um &uuml;ber 600 &Uuml;bersetzungen erweitert. Sehr viel Lesestoff also, und es gibt einiges zu entdecken. Vor allem arabische und afrikanische Dichter scheinen diesmal Schwerpunkt gewesen zu sein.</p>
<p style="text-align: justify;">Da meine Leser haupts&auml;chlich deutschsprachig sind, m&ouml;chte ich nur auf die &Uuml;bersetzungen ins Deutsche verweisen. Es handelt sich dabei <a title="lyrikline.org 600 neue &Uuml;bersetzungen" href="http://lyrikline.wordpress.com/2011/03/21/600-new-translations-on-lyrikline-org-600-neue-ubersetzungen-auf-lyrikline-org/" target="_blank">nach Angaben von Lyrikline</a> um Werke folgender Autoren: Ali Abdollrezaei (Iran), Mohammad Al-Domaini (Saudi-Arabien). Nujoom  Al-Ghanem (Dubai, VAE), Mohammad Al-Harthy (Oman), Mohammad Al-Nabhan  (Kuwait), Kalaf Angelo (Angola), Uladzimir Arlou (Belarus), Tanella Boni  (Elfenbeink&uuml;ste), Siham Bouhlal (Marokko), Iain EWOK Robinson  (S&uuml;dafrika), Pierre Guéry (Frankreich), Chedwa Harechawi (Israel),  Bouzid Herzallah (Algerien), Ogaga Ifowodo (Nigeria), Tade Ipadeola  (Nigeria), Anatol Ivashchanka (Belarus), Nina Kibuanda (Kongo), Hlieb  Labadzienka (Belarus), João Maimona (Angola), Maryja Martysievich  (Belarus), Lebogang Mashile (S&uuml;dafrika), Niran Okewole (Nigeria), Amir  Or (Israel), Luis Carlos Patraquim (Mosambik), Siarhiej Prylucki  (Belarus), Remi Raji (Nigeria), Øyvind Rimbereid (Norwegen), Youssef  Rzouga (Tunesien), E. E. Sule (Nigeria), Vika Trenas (Belarus), Sara  Ventroni (Italien) und Saul Williams (USA). Au&szlig;er Guéry kenne ich selbst nicht einen dieser Autoren dem Namen nach, aber vielleicht geht es euch ja anders.</p>
<h2 style="text-align: justify;">Das k&uuml;rzeste Gedicht</h2>
<p style="text-align: justify;">Ich bin mir nicht sicher, ob dieses Gedicht tats&auml;chlich neu ist. Es ist so genial und dabei so einfach, da muss doch schon mal jemand fr&uuml;her drauf gekommen sein. Wenn nicht, dann kann ich Detlef Teich nur gratulieren. Das Gedicht &#8220;<a title="Reimfrei Blitzeis" href="http://ottosmops.de/article/95/blitzeis" target="_blank">Blitzeis</a>&#8221; ist wohl das k&uuml;rzeste Gedicht, welches ich je gelesen habe &#8211; und das beste: Es gibt dennoch mehrere M&ouml;glichkeiten es zu interpretieren. Obwohl: Die &Uuml;berschrift legt wohl eine bestimmte Interpretation doch nahe. Jedenfalls konnte ich herzlich lachen, als ich das Werk sah.</p>
<h2 style="text-align: justify;">Liebe und so&#8230;</h2>
<p style="text-align: justify;">Bleiben wir bei dem selben Autor, der durchaus mit witzigen Werken zu unterhalten weis. So gibt es da noch eine &#8220;<a title="Reimfrei Saubere Sache" href="http://ottosmops.de/article/94/saubere-sache" target="_blank">Saubere Sache</a>&#8220;, welche zugegeben nicht ganz sauber gereimt ist, daf&uuml;r aber jugenfrei bleibt. Etwas ungew&ouml;hnlich, nicht nur was die Textanordnung angeht, kommt die &#8220;<a title="Bleibes&uuml;bung" href="http://sebastianvanroehlek.wordpress.com/2011/03/19/bleibesubung/" target="_blank">bleibes&uuml;bung</a>&#8221; daher. Aber sprachlich ist das schon ziemlich gute, wenn auch schwer verdauliche Kost, was der Autor Sebastian van Roehlek da bietet. Nur: Man weis halt nicht so ganz, &#8220;was wollte uns der Dichter damit sagen?&#8221; Wahrscheinlich nichts speziell. Sonst h&auml;tte man ihn wohl verstanden.</p>
<p style="text-align: justify;">Das ist wesentlich einfacher bei poetically, wo Beatrix Brockmann mit einem wunderbaren &#8220;<a title="Beatrix Brockmann was w&auml;re ich" href="http://poeticaly.blogspot.com/2011/03/was-ware-ich.html" target="_blank">was w&auml;re ich</a>&#8221; aufwartet. Ein wunderbares kleines Gedicht &uuml;ber anhaltende Liebe und auch das Schreiben dar&uuml;ber. V&ouml;llig unaufdringlich, mit Aussage. Zum Nachdenken und Schmunzeln. Etwas weniger zum Schmunzeln ist da das Werk &#8220;<a title="Rachel Verletzlich" href="http://rachelchen-rachel.blogspot.com/2011/03/verletzlich.html" target="_blank">Verletzlich</a>&#8221; von rachel auf &#8220;Sonnenklares, Irrlichtiges&#8221;. Sie schreibt auch &uuml;ber das Schreiben und verborgene Liebe, die wir alle sicher kennen.</p>
<h2 style="text-align: justify;">&#8230;Fr&uuml;hlingsgef&uuml;hle</h2>
<p style="text-align: justify;">F&uuml;r heute belasse ich es bei drei Fr&uuml;hlingsgedichten. Es kommen in n&auml;chster Zeit bestimmt noch einige dazu, deshalb muss das erstmal reichen. An das Thema Liebe kn&uuml;pft, irgendwie zumindest, das kleine Werk &#8220;<a title="Isabelle Kramer vage" href="http://veredita.blogspot.com/2011/03/vage.html" target="_blank">vage</a>&#8221; von Isabella Kramer an. Denn f&uuml;r sie ist im M&auml;rz scheinbar mehr als nur das Wetter manchmal tr&uuml;gerisch. Nun ja, aber die letzte Strophe &uuml;berzeugt mich nicht so ganz &#8211; wirkt sie nicht etwas klischeehaft?</p>
<p style="text-align: justify;">Und auch das Gedicht &#8220;<a title="Peter Ettl M&auml;rz Mathias Kehles Lyrik-Blog" href="http://matthiaskehle.blogspot.com/2011/03/gedicht-des-tages-peter-ettl.html" target="_blank">M&auml;rz</a>&#8221; von Peter Ettl hat im Prinzip irgendwas mit Liebe zu tun. Mathias Kehle pr&auml;sentierte k&uuml;rzlich als Gedicht des Tages und ganz ehrlich: Ich kann keinen besseren Kommentar dazu denken, als denjenigen, der Auf Kehles Blog zu finden ist. Tats&auml;chlich f&auml;ngt es etwas pathetisch an &#8211; endet aber erfrischend realistisch. Oder &auml;hnlich.</p>
<p style="text-align: justify;">V&ouml;llig frei von der Verbindung hin zur Liebe, kann sich auch das von der &#8220;fremdlingin&#8221; am &#8220;Waldsaum&#8221; gepostete Werk sich nicht machen. &#8220;Fr&uuml;hlingswracks&#8221; zeugen nun auch nicht gerade von sehr fr&ouml;hlichen Gedanken, die sich in diesem sehr intensiven Gedicht zeigen. Und so endet das ganze auch unter Tr&auml;nen&#8230; <a title="Waldsaum fremdlingin ()" href="http://fremdlingin.wordpress.com/2011/03/26/133/" target="_blank">Aber lest doch mal selbst</a>, denn das beste Wort verrate ich euch hier nicht.</p>

]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.schmetterlingsgesang.de/2011/lyrik-news/kulturbeutel/kulturbeutel-nr-31/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>5</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Kulturbeutel Nr. 21</title>
		<link>http://www.schmetterlingsgesang.de/2010/lyrik-news/kulturbeutel/kulturbeutel-nr-21/</link>
		<comments>http://www.schmetterlingsgesang.de/2010/lyrik-news/kulturbeutel/kulturbeutel-nr-21/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 02 Dec 2010 14:06:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Enke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kulturbeutel]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrik-News]]></category>
		<category><![CDATA[Beatrix Brockman]]></category>
		<category><![CDATA[Bild]]></category>
		<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[dichterplanet]]></category>
		<category><![CDATA[Ende]]></category>
		<category><![CDATA[Gedicht]]></category>
		<category><![CDATA[Jahr]]></category>
		<category><![CDATA[Lesen]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrik]]></category>
		<category><![CDATA[Macht]]></category>
		<category><![CDATA[nackt]]></category>
		<category><![CDATA[Poetically]]></category>
		<category><![CDATA[Schnee]]></category>
		<category><![CDATA[Sonne]]></category>
		<category><![CDATA[Ulrike Schmid]]></category>
		<category><![CDATA[Wolfgang Schulze]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.schmetterlingsgesang.de/?p=1428</guid>
		<description><![CDATA[Wie versprochen gibt es den Kulturbeutel in dieser Woche bereits heute. Leider gibt es dieses mal nicht so viel drum herum zu erz&#228;hlen, daher fangen wir doch gleich mit der Lyrik an. Den Anfang macht heute der Blog &#8220;Poetically&#8221; von Beatrix Brockman mit dem Gedicht &#8220;nacktes grau&#8220;. Zwar wartet dieses kleine Werk mit einem &#252;beraus <a href='http://www.schmetterlingsgesang.de/2010/lyrik-news/kulturbeutel/kulturbeutel-nr-21/'>[...]</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Wie versprochen gibt es den Kulturbeutel in dieser Woche bereits heute. Leider gibt es dieses mal nicht so viel drum herum zu erz&auml;hlen, daher fangen wir doch gleich mit der Lyrik an. <span id="more-1428"></span>Den Anfang macht heute der Blog &#8220;Poetically&#8221; von Beatrix Brockman mit dem Gedicht &#8220;<a title="Poetically nacktes grau Beatrix Brockmann" href="http://poeticaly.blogspot.com/2010/11/nacktes-grau.html" target="_blank">nacktes grau</a>&#8220;. Zwar wartet dieses kleine Werk mit einem &uuml;beraus gew&ouml;hnlichen Auftakt auf, aber sonst ist es sehr gef&auml;llig. Es ist ein November-Gedicht, geh&ouml;rt also zu jener Kategorie, die das graue Dazwischen nach dem goldenen Oktober und der Weihnachtszeit einzufangen versucht. Und im Prinzip ist es genauso gestrikt &#8211; wenn es am Ende auf eine erste Kerze hinweist. Na klar, der erste Advent war auch in diesem Jahr noch im November. Das Highlight steht schon in der zweiten Zeile &#8211; nackt als Verb verwendet, das ist interessant.</p>
<p style="text-align: justify;">Das Gedicht &#8220;<a title="Schneekristalle syntaxia weblogia" href="http://webloggia.wordpress.com/2010/11/27/schneekristalle/" target="_blank">Schneekristalle</a>&#8221; von Monika Meise (aka syntaxia) sieht nicht nur wie ein eine Schneeflocke aus, sondern hat die Fragilit&auml;t der selben auch zum Thema, die in der gro&szlig;en Menge Schnee untergehen. Ein sch&ouml;nes Bild f&uuml;r den Menschen und die Gesellschaft eigentlich. Nur die Sonne, die das ganze zum Schmelzen bringt, die hat hier im Gedicht nat&uuml;rlich etwas Positives &#8211; das widerspricht dieser Deutung dann.</p>
<p style="text-align: justify;">Das Werk &#8220;<a title="allein reimfrei karin fellner" href="http://reimfrei.wordpress.com/2010/11/29/allein/" target="_blank">allein</a>&#8221; von Karin Fellner auf &#8220;reimfrei&#8221; gef&auml;llt mir in weiten Teilen. Okay, ich verstehe nicht ganz, warum das lyrische Sie &#8220;geletzt-werden-will&#8221;, aber dazu m&uuml;sste ich auch erstmal verstehen, was das bedeuten soll. Insbesondere der Schluss ist aber toll gelungen und vielschichtig auslegbar. Und nat&uuml;rlich gef&auml;llt mir das &#8220;limitierte denken der stra&szlig;en&#8221; auch.</p>
<p style="text-align: justify;">Der User Perry hat auf dichterplanet.com einen sch&ouml;nen &#8220;<a title="k&auml;lteeinbruch perry dichterplanet.com" href="http://www.dichterplanet.com/dichterplanet/index.php?page=Thread&amp;threadID=13932" target="_blank">k&auml;lteeinbruch</a>&#8221; geschrieben. Aber ich glaube nicht, dass es vorrangig dabei ums Wetter geht &#8211; auch wenn es viellciht ganz sch&ouml;n frostig geworden ist. Wer das ganze liest merkt schnell, wovon ich rede. Was ich mich nur frage: Warum muss man alles in kleinen Buchstaben schreiben? Ich meine, ich mache das auch hin und wieder &#8211; dass ich alles klein schreibe &#8211; aber dann hat das auch seinen Grund. Den kann ich hier nicht entdecken, aber seis drum.</p>
<p style="text-align: justify;">Und noch drei Werke, die man mal lesen sollte: &#8220;<a title="schnee petros blogpoesie" href="http://blogpoesie.de/?p=6783" target="_blank">Schnee</a>&#8221; von Petros (aka Wolfgang Schulze), &#8220;<a title="taten ulrike schmid galerie urs" href="http://urs.twoday.net/stories/11423678/" target="_blank">taten</a>&#8221; von Ulrike Schmid. Und das kurze &#8220;<a title="fragend rachel" href="http://rachelchen-rachel.blogspot.com/2010/11/fragend.html" target="_blank">Fragend</a>&#8221; von Rachel. Mehr dann wieder n&auml;chsten Freitag.</p>

]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.schmetterlingsgesang.de/2010/lyrik-news/kulturbeutel/kulturbeutel-nr-21/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>6</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Irgendwo im Westen</title>
		<link>http://www.schmetterlingsgesang.de/2010/meine-gedichte/irgendwo-im-westen/</link>
		<comments>http://www.schmetterlingsgesang.de/2010/meine-gedichte/irgendwo-im-westen/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 06 Nov 2010 05:45:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Enke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Balladen-Event 2007]]></category>
		<category><![CDATA[Meine Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Auge]]></category>
		<category><![CDATA[Augen]]></category>
		<category><![CDATA[Ball]]></category>
		<category><![CDATA[Blick]]></category>
		<category><![CDATA[Glockenschlag]]></category>
		<category><![CDATA[Mensch]]></category>
		<category><![CDATA[Mitte]]></category>
		<category><![CDATA[Reise]]></category>
		<category><![CDATA[Sonne]]></category>
		<category><![CDATA[Stille]]></category>
		<category><![CDATA[Weinen]]></category>
		<category><![CDATA[Wind]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.schmetterlingsgesang.de/?p=1180</guid>
		<description><![CDATA[St&#246;hnen vermischt sich mit Wind.
Die Mutter am Rande der Stra&#223;e
h&#228;lt sich die Augen und dem Kind.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zum ersten Ton der Glocke<br />
Flieht der Letzte ins Versteck.<br />
Mainstreet hat sich schon geleert,<span id="more-1180"></span><br />
Jeder hinter Wand und Eck.</p>
<p>Die Uhr schl&auml;gt das zweite Mal:<br />
Menschen nur in sicherer Ferne.<br />
Niemand, der sich n&auml;her traut,<br />
Aber alle schauen so gerne.</p>
<p>Ein drittes Mal: der Glockenton.<br />
Die Sonne brennt sehr schwer.<br />
Nur zwei noch, sich gegen&uuml;ber.<br />
Einer kommt von Weitem her.</p>
<p>Zum vierten nun die Kirchturmuhr,<br />
Schl&auml;gt und l&auml;sst dann Stille.<br />
Niemand, der zu hindern wei&szlig;,<br />
Es ist der beiden einz&#8217;ger Wille.</p>
<p>Vom Turm, da schl&auml;gts zum f&uuml;nften,<br />
Der Wind scheint bitter zu weinen.<br />
Im Blau des Himmels kreisen Geier -<br />
Wen sie wohl am Boden meinen?</p>
<p>Schlag sechs der Uhr t&ouml;nt heiser,<br />
Vom Revolverhahn ein leises Klick.<br />
In der Mitte der staubigen Stra&szlig;e<br />
Trifft Blick wie Feuer schon auf Blick.</p>
<p>Vom Kirchturm schellts zum Siebten,<br />
Ein Steppenl&auml;ufer rollt vorbei.<br />
All das, was immer vorher war,<br />
Ist jetzt nur noch einerlei.</p>
<p>Ein achtes Mal der Glockenschlag<br />
Die H&auml;nde ruhen auf dem Colt.<br />
Worum es ging, wei&szlig; keiner mehr -<br />
Eine Frau, Ehre, vielleicht Gold?</p>
<p>Da schl&auml;gts zum Neunten laut<br />
Und hallt unendlich wieder.<br />
Es f&auml;llt ein Schuss, ein zweiter.<br />
Der Schreck f&auml;hrt in alle Glieder.</p>
<p>Ein zehntes Mal ert&ouml;nt die Glocke.<br />
Kein Atmen mehr im staubigen Rund.<br />
Ein Geier kreischt im Himmel,<br />
In der Ferne jammert ein Hund.</p>
<p>Die Uhr schl&auml;gt ein elftes Mal.<br />
St&ouml;hnen vermischt sich mit Wind.<br />
Die Mutter am Rande der Stra&szlig;e<br />
H&auml;lt sich die Augen und dem Kind.</p>
<p>Zum zw&ouml;lften schl&auml;gt die Uhr,<br />
Es klingt nur dumpf, fast taub.<br />
Und in der Stra&szlig;enmitte<br />
Liegt tot ein K&ouml;rper im Staub.</p>

]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.schmetterlingsgesang.de/2010/meine-gedichte/irgendwo-im-westen/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Meermaids Gesang</title>
		<link>http://www.schmetterlingsgesang.de/2010/meine-gedichte/meermaids-gesang/</link>
		<comments>http://www.schmetterlingsgesang.de/2010/meine-gedichte/meermaids-gesang/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 30 Oct 2010 06:03:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Enke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Balladen-Event 2008]]></category>
		<category><![CDATA[Meine Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Auge]]></category>
		<category><![CDATA[Augen]]></category>
		<category><![CDATA[Blick]]></category>
		<category><![CDATA[Ding]]></category>
		<category><![CDATA[Liebe]]></category>
		<category><![CDATA[Mann]]></category>
		<category><![CDATA[Meer]]></category>
		<category><![CDATA[Schiff]]></category>
		<category><![CDATA[Sonne]]></category>
		<category><![CDATA[Strand]]></category>
		<category><![CDATA[Sturm]]></category>
		<category><![CDATA[Träne]]></category>
		<category><![CDATA[Wasser]]></category>
		<category><![CDATA[Wellen]]></category>
		<category><![CDATA[Wind]]></category>
		<category><![CDATA[Wolke]]></category>
		<category><![CDATA[Wort]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.schmetterlingsgesang.de/?p=1126</guid>
		<description><![CDATA[„H&#246;rt ihr nicht der Meermaid Singen?“
„Nein, es klingt nach Donnergroll!“]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div>
<p>Wie ein s&uuml;&szlig;es Wellenmunkeln<br />
Rauscht das Meer am Bug entlang.<br />
Und das Schiff durch Sonnenfunkeln<span id="more-1126"></span><br />
Gleitet hin zum gro&szlig;en Fang.</p>
<p>Und der Wind biegt starke Masten,<br />
Segel sind zum Bauch gebl&auml;ht.<br />
Und das Schiff, ganz ohne Rasten,<br />
Folgt dem Wind, wie er auch weht.</p>
<p>Fr&ouml;hlich singt die Mannschaft Lieder,<br />
Bei der Arbeit, Hand in Hand.<br />
Eifrig wirbeln alle Glieder,<br />
Bis man wieder sieht den Strand.</p>
<p>Und der Kapit&auml;n lacht munter,<br />
Ist f&uuml;r seinen Mut bekannt.<br />
In der Heimat hei&szlig;t er „Flunder“ -<br />
Lenkt das Schiff mit viel Verstand.</p>
<p>„Noch ein St&uuml;ck soll&#8217;s diesmal gehen -<br />
Weiter raus: ein gr&ouml;&szlig;&#8217;rer Fang!“<br />
Und der Wind scheint nicht zu drehen,<br />
Langsam schwillt der Wellengang.</p>
<p>Nur der Horizont wirkt dunkel,<br />
Doch das Unheil ist wohl fern:<br />
Hier blitzt noch das Sonn&#8217;gefunkel,<br />
Hei&szlig; brennt hier der Tagesstern.</p>
<p>„Noch ein St&uuml;ck soll&#8217;s diesmal gehen,<br />
Weiter raus als je zuvor!“<br />
„Siehst du nicht die Wolken stehen,<br />
Lass uns bleiben, sei kein Tor!“</p>
<p>„Heute z&auml;hlt es, blo&szlig; kein Hadern.<br />
Nicht nach Fisch geht uns&#8217;re Fahrt.<br />
Sp&uuml;rt ihr&#8217;s nicht in euren Adern?“<br />
Sagt er k&uuml;hl und streicht den Bart.</p>
<p>„H&ouml;rt ihr nicht der Meermaid Singen?<br />
K&uuml;ndet uns von einem Schatz.“<br />
„Was sprichst du von solchen Dingen?“<br />
„Jeder bleibt an seinem Platz!“</p>
<p>Und die Mannschaft folgt gehorsam,<br />
H&auml;lt auf dunkle Wolken zu.<br />
Alles blickt und nickt nur schweigsam,<br />
Nur die See h&auml;lt keine Ruh.</p>
<p>„H&ouml;rt ihr nicht der Meermaid Singen?“<br />
„Nein, es klingt nach Donnergroll!“<br />
„H&ouml;rt ihr es nicht lieblich klingen?“<br />
Seine Augen &#8211; tr&auml;nenvoll.</p>
<p>Und ums Schiff wird es schon d&uuml;ster,<br />
Schwaden ziehen finster auf.<br />
Auch der Wellengang wird w&uuml;ster,<br />
Doch der Kapit&auml;n h&auml;lt drauf.</p>
<p>„H&ouml;rt ihr nicht die liebe Stimme,<br />
Wie sie fr&ouml;hlich uns doch ruft?“<br />
„Wenigstens das Segel trimme!<br />
Bringst uns noch in k&uuml;hle Gruft!“</p>
<p>Und aus leichtem Wellengaukeln,<br />
Wird ein Schlagen an den Bug.<br />
Und das Schiff ger&auml;t ins Schaukeln -<br />
Mannschaft ruft: „Es ist genug!“</p>
<p>„H&ouml;rt ihr nicht die weichen Worte?“<br />
Doch die Wellen klingen hart,<br />
Rauscht wie eine H&ouml;llenpforte,<br />
Ungest&uuml;me Teufelsfahrt.</p>
<p>Wasser schl&auml;gt in hohem Bogen<br />
Auf das Deck des Schiffes schon.<br />
Ringsum t&uuml;rmen sich die Wogen,<br />
Blitz und  Donner lachen Hohn.</p>
<p>„H&ouml;rt ihr nicht das lieblich&#8217; Sagen?<br />
H&ouml;rt ihrs? H&ouml;rts ihrs? Wir sind nah!<br />
Lasst es uns nur weiter wagen!“<br />
Aber keiner sagt mehr: „Ja!“</p>
<p>H&ouml;her, h&ouml;her schlagen Wellen.<br />
Und durch Sturmes roh&#8217; Gewalt<br />
Rei&szlig;en Segel an manch Stellen.<br />
„H&ouml;rt ihr wie es lieblich schallt?“</p>
<p>Und mit einem lauten Krachen<br />
Bricht ein Hauptmast splitternd ab.<br />
Und wie durch Charybdis Rachen<br />
Zieht&#8217;s das Schiff ins nasse Grab.</p>
</div>

]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.schmetterlingsgesang.de/2010/meine-gedichte/meermaids-gesang/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>4</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Ikarus</title>
		<link>http://www.schmetterlingsgesang.de/2010/meine-gedichte/ikarus/</link>
		<comments>http://www.schmetterlingsgesang.de/2010/meine-gedichte/ikarus/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 07 Oct 2010 18:46:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Enke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Griechenland]]></category>
		<category><![CDATA[Meine Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Sommer 2010]]></category>
		<category><![CDATA[Gott]]></category>
		<category><![CDATA[Ikarus]]></category>
		<category><![CDATA[Mensch]]></category>
		<category><![CDATA[Olymp]]></category>
		<category><![CDATA[Sonne]]></category>
		<category><![CDATA[Stadt]]></category>
		<category><![CDATA[Technik]]></category>
		<category><![CDATA[Thessaloniki]]></category>
		<category><![CDATA[Wolke]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.schmetterlingsgesang.de/?p=879</guid>
		<description><![CDATA[Und esse mein Fr&#252;hst&#252;ck,
als sei ich ein Gott.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>&#8220;A second coffee?&#8221; &#8211; &#8220;Yes, please!&#8221;</p></blockquote>
<p>Dicht h&auml;ngen die Wolken<br />
&Uuml;ber Thessaloniki.<br />
Ich aber sitze dar&uuml;ber<span id="more-879"></span><br />
Und esse mein Fr&uuml;hst&uuml;ck,<br />
Als sei ich ein Gott.</p>
<p>Ich sehe nicht die Stadt,<br />
Aber was k&uuml;mmern mich<br />
Heute die Menschen,<br />
Au&szlig;er denen, die mir<br />
Ein Br&ouml;tchen reichen.</p>
<p>Hier auf dem Olymp<br />
Der Technik vergesse ich,<br />
Der Sonne immer nah,<br />
Dass ich doch nur<br />
Ein Ikarus bin.</p>

]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.schmetterlingsgesang.de/2010/meine-gedichte/ikarus/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Poseidon</title>
		<link>http://www.schmetterlingsgesang.de/2010/gedichte-anderer/poseidon/</link>
		<comments>http://www.schmetterlingsgesang.de/2010/gedichte-anderer/poseidon/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 03 Oct 2010 13:01:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Klassische Dichter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte anderer Dichter]]></category>
		<category><![CDATA[Atem]]></category>
		<category><![CDATA[Blätter]]></category>
		<category><![CDATA[Fischweib]]></category>
		<category><![CDATA[Glück]]></category>
		<category><![CDATA[Heinrich Heine]]></category>
		<category><![CDATA[Hellas]]></category>
		<category><![CDATA[Herz]]></category>
		<category><![CDATA[Irrfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Licht]]></category>
		<category><![CDATA[Liebe]]></category>
		<category><![CDATA[Meer]]></category>
		<category><![CDATA[Nordsee]]></category>
		<category><![CDATA[Odysseus]]></category>
		<category><![CDATA[Pallas]]></category>
		<category><![CDATA[Poseidon]]></category>
		<category><![CDATA[Schiff]]></category>
		<category><![CDATA[Schiffbruch]]></category>
		<category><![CDATA[Seele]]></category>
		<category><![CDATA[Seemannswitz]]></category>
		<category><![CDATA[Sonne]]></category>
		<category><![CDATA[Sonnenlichter]]></category>
		<category><![CDATA[Strand]]></category>
		<category><![CDATA[Sturm]]></category>
		<category><![CDATA[Wasser]]></category>
		<category><![CDATA[Wellen]]></category>
		<category><![CDATA[Wort]]></category>
		<category><![CDATA[Zorn]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.schmetterlingsgesang.de/?p=853</guid>
		<description><![CDATA[Von Heinrich Heine (1797-1856), aus &#8220;Die Nordsee. Erster Zyklus&#8221; Die Sonnenlichter spielten &#220;ber das weithinrollende Meer; Fern auf der Reede gl&#228;nzte das Schiff, Das mich zur Heimat tragen sollte; Aber es fehlte an gutem Fahrwind. Und ich sa&#223; noch ruhig auf wei&#223;er D&#252;ne, Am einsamen Strand, Und ich las das Lied vom Odysseus, Das alte, <a href='http://www.schmetterlingsgesang.de/2010/gedichte-anderer/poseidon/'>[...]</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Von <span class='wp_keywordlink'><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Heinrich_Heine" title="Wikipedia: Heinrich Heine" rel="nofollow" target="_blank">Heinrich Heine</a></span> (1797-1856), aus &#8220;Die Nordsee. Erster Zyklus&#8221;</p>
<p>Die Sonnenlichter spielten<br />
&Uuml;ber das weithinrollende Meer;<br />
Fern auf der Reede gl&auml;nzte das Schiff,<br />
Das mich zur Heimat tragen sollte;<span id="more-853"></span><br />
Aber es fehlte an gutem Fahrwind.<br />
Und ich sa&szlig; noch ruhig auf wei&szlig;er D&uuml;ne,<br />
Am einsamen Strand,<br />
Und ich las das Lied vom Odysseus,<br />
Das alte, das ewig junge Lied,<br />
Aus dessen meerdurchrauschten Bl&auml;ttern<br />
Mir freudig entgegenstieg<br />
Der Atem der G&ouml;tter,<br />
Und der leuchtende Menschenfr&uuml;hling,<br />
Und der bl&uuml;hende Himmel von Hellas.</p>
<p>Mein edles Herz begleitete treulich<br />
Den Sohn des Laertes, in Irrfahrt und Drangsal,<br />
Setzte sich mit ihm, seelenbek&uuml;mmert,<br />
An gastliche Herde,<br />
Wo K&ouml;niginnen Purpur spinnen,<br />
Und half ihm l&uuml;gen und gl&uuml;cklich entrinnen<br />
Aus Riesenh&ouml;hlen und Nymphenarmen,<br />
Folgte ihm nach in kimmerische Nacht,<br />
Und in Sturm und Schiffbruch,<br />
Und duldete mit ihm uns&auml;gliches Elend.<br />
Seufzend sprach ich: Du b&ouml;ser Poseidon,<br />
Dein Zorn ist furchtbar,<br />
Und mir selber bangt<br />
Ob der eignen Heimkehr.</p>
<p>Kaum sprach ich die Worte,<br />
Da sch&auml;umte das Meer,<br />
Und aus den Wellen stieg<br />
Das schilfbekr&auml;nzte Haupt des Meergotts,<br />
Und h&ouml;hnisch rief er:</p>
<p>F&uuml;rchte dich nicht, Poetlein!<br />
Ich will nicht im gringsten gef&auml;hrden<br />
Dein armes Schiffchen,<br />
Und nicht dein liebes Leben be&auml;ngstgen<br />
Mit allzu bedenklichem Schaukeln.<br />
Denn du, Poetlein, hast mich nie erz&uuml;rnt,<br />
Du hast kein einziges T&uuml;rmchen verletzt<br />
An Priamos&#8217; heiliger Feste,<br />
Kein einziges H&auml;rchen hast du versengt<br />
Am Aug meines Sohns Polyphemos,<br />
Und dich hat niemals ratend besch&uuml;tzt<br />
Die G&ouml;ttin der Klugheit, Pallas Athene.</p>
<p>Also rief Poseidon<br />
Und tauchte zur&uuml;ck ins Meer;<br />
Und &uuml;ber den groben Seemannswitz<br />
Lachten unter dem Wasser<br />
Amphitrite, das plumpe Fischweib,<br />
Und die dummen T&ouml;chter des Nereus.</p>

]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.schmetterlingsgesang.de/2010/gedichte-anderer/poseidon/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>In Greece you can buy a drivers licence</title>
		<link>http://www.schmetterlingsgesang.de/2010/greek/in-greece-you-can-buy-a-drivers-licence/</link>
		<comments>http://www.schmetterlingsgesang.de/2010/greek/in-greece-you-can-buy-a-drivers-licence/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 01 Oct 2010 05:58:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Enke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Griechenland]]></category>
		<category><![CDATA[Sommer 2010]]></category>
		<category><![CDATA[Agora]]></category>
		<category><![CDATA[Akropolis]]></category>
		<category><![CDATA[Angst]]></category>
		<category><![CDATA[Athen]]></category>
		<category><![CDATA[Besuch]]></category>
		<category><![CDATA[Deutsche]]></category>
		<category><![CDATA[Ding]]></category>
		<category><![CDATA[englisch]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Lesen]]></category>
		<category><![CDATA[Licht]]></category>
		<category><![CDATA[Meer]]></category>
		<category><![CDATA[Poseidon]]></category>
		<category><![CDATA[Reise]]></category>
		<category><![CDATA[Santorini]]></category>
		<category><![CDATA[Sinn]]></category>
		<category><![CDATA[Sonne]]></category>
		<category><![CDATA[Sonnenuntergang]]></category>
		<category><![CDATA[Sounion]]></category>
		<category><![CDATA[Stadt]]></category>
		<category><![CDATA[Wort]]></category>
		<category><![CDATA[Zeit]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.schmetterlingsgesang.de/?p=868</guid>
		<description><![CDATA[Dass ich eigentlich ein wenig Griechisch k&#246;nnen sollte, gebe ich zu. Lesen kann ich zwar inzwischen wenigstens die meisten W&#246;rter &#8211; was sie hei&#223;en, kann ich aber nur erahnen, wobei es hilft, dass es im Deutschen viele Entlehnungen aus dem Altgriechischen gibt. Aber mein Englisch hat sich, durch praktische Anwendung, vielleicht hier in Griechenland etwas <a href='http://www.schmetterlingsgesang.de/2010/greek/in-greece-you-can-buy-a-drivers-licence/'>[...]</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Dass ich eigentlich ein wenig Griechisch k&ouml;nnen sollte, gebe ich zu. Lesen kann ich zwar inzwischen wenigstens die meisten W&ouml;rter &#8211; was sie hei&szlig;en, kann ich aber nur erahnen, wobei es hilft, dass es im Deutschen viele Entlehnungen aus dem Altgriechischen gibt. Aber mein Englisch hat sich, durch praktische Anwendung, vielleicht hier in Griechenland etwas verbessert.<span id="more-868"></span></p>
<p style="text-align: justify;">Mit den meisten Griechen muss ich hier Englisch reden, vor ein paar Tagen, als wir die <span class='wp_keywordlink'><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Akropolis_(Athen)" title="Wikipedia: Akropolis (Athen)" rel="nofollow" target="_blank">Akropolis</a></span> besuchten, haben wir einige Amerikaner begleitet und auf Santorini gab es zwei Neu Seel&auml;nder &#8211; so English is very usefull. Auch wenn an jeder oder wenigstens jeder zweiten Ecke ein Deutscher steht. Mehr freut mich allerdings, wenn ich einen Griechen treffe, der ein paar Brocken Deutsch kann. Zum Beispiel, weil er in den Niederlanden studierte und einige &Auml;hnlichkeiten entdeckt.</p>
<p style="text-align: justify;">Einen solchen Menschen fand ich gestern. Nachdem das Programm der h&ouml;heren Kultur mit einem Besuch in Keramikos und der Agora erledigt war &#8211; besonders den Hephaistos-Tempel sollte man sich mal anschauen &#8211; war ein Bad im Mittelmeer angesagt. Dazu fuhren wir in die wohl etwas nobleren s&uuml;dlichen Vororte von <span class='wp_keywordlink'><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Athen" title="Wikipedia: Athen" rel="nofollow" target="_blank">Athen</a></span>, wo es Sandstr&auml;nde gibt.</p>
<p style="text-align: justify;">Nach dem Bad fuhren wir noch zum Poseidon-Tempel, dessen &Uuml;berreste auf der s&uuml;dlichsten Spitze Attikas, dem <strong></strong>Kap Sounion, steht. Wir kamen leider zu sp&auml;t, die Anlage hatte bereits geschlossen und vom Sonnenuntergang wr nur noch ein leichtes Gl&uuml;hen &uuml;ber dem Meer zu erkennen. Ein paar Minuten eher muss der Anblick noch herrlicher gewesen sein. So im D&auml;mmerlicht wirkte er aber auch toll und ein wenig mysteri&ouml;s.</p>
<p style="text-align: justify;">Das eigentlich mysteri&ouml;se aber ist und bleibt die Fahrweise der modernen Griechen. Ja, es gibt Verkehrsregeln in Griechenland, nat&uuml;rlich. Aber bezeichnenderweise nennt meine Reisef&uuml;hrerin die Geschwindigkeitbegrenzungen &#8220;Empfehlungen&#8221;. So kommt es dann, dass die griechischen Autofahrer mit 80 km/h durch die Stadt fahren, von Ampel zu Ampel, von Stopschild zu Stopschild, in dem Wissen, dass andere Fahrer jederzeit aus irgendeiner Seitenstra&szlig;e herausschie&szlig;en k&ouml;nnen.</p>
<p style="text-align: justify;">Ich bin auch nicht sicher, ob es ein Wort im Griechischen gibt,welches Mindestabstand bedeutet. Der Begriff scheint jedenfalls in seinem Sinn kaum bekannt. Das kollektive Bremsen von Vollgas in den Stand an jeder Ampel kann einem Deutschen da schon mal den Angstschwei&szlig; auf die Stirn treten lassen.</p>
<p style="text-align: justify;">Es hilft dann auch nur ein Wenig, wenn der Fahrer, besagter Mensch, der in den Niederlanden studierte, l&auml;ssig meint: &#8220;Do you know, in Greece you can buy a drivers licence. I did it.&#8221; Okay, ich meinte dann nur, dass er eine sehr gute gekauft hat, weil er zu den besseren Fahrern in Griechenland zu geh&ouml;ren scheint &#8211; nach deutschen Ma&szlig;st&auml;ben wenigstens&#8230;</p>
<p style="text-align: justify;">PS: Zur Erg&auml;nzung kann man auch <a title="atheneus" href="http://www.atheneus.de/tour4a.html" target="_blank">hier</a> noch mal lesen.</p>

]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.schmetterlingsgesang.de/2010/greek/in-greece-you-can-buy-a-drivers-licence/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>

