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	<title>Schmetterlingsgesang &#187; Zeit</title>
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	<description>Ein Blog für Lyrik, Poesie und Gedichte</description>
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		<title>rabenzeit</title>
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		<pubDate>Wed, 07 Sep 2011 09:50:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ursula Gressmann</dc:creator>
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		<description><![CDATA[dein dunkles rufen macht mich immer noch wehrlos rabenvogel die schwingen ausgebreitet fliegst du des nachts legst neue spuren immer noch]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>dein dunkles rufen<br />
macht mich</p>
<p>immer noch<span id="more-3689"></span></p>
<p>wehrlos<br />
rabenvogel<br />
die schwingen<br />
ausgebreitet<br />
fliegst du des nachts<br />
legst neue spuren</p>
<p>immer noch</p>

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		<title>Auf den neusten Stand gebracht</title>
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		<pubDate>Wed, 24 Aug 2011 17:19:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Enke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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		<description><![CDATA[Wie ihr bereits mitbekommen habt, ist es hier auf dem Schmetterlingsgesang in letzter Zeit ein wenig ruhig geworden. Viel zu ruhig nat&#252;rlich, denn eigentlich sollte sp&#228;testens vor zwei Tagen der Lyrik-Event 2011 starten. Aber erstens kommt es anders, und zweitens als man denkt. Daher m&#246;chte ich euch heute auf den neusten Stand bringen. Es war <a href='http://www.schmetterlingsgesang.de/2011/allgemein/auf-den-neusten-stand-gebracht/'>[...]</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Wie ihr bereits mitbekommen habt, ist es hier auf dem Schmetterlingsgesang in letzter Zeit ein wenig ruhig geworden. Viel zu ruhig nat&uuml;rlich, denn eigentlich sollte sp&auml;testens vor zwei Tagen der Lyrik-Event 2011 starten. Aber erstens kommt es anders, und zweitens als man denkt. Daher m&ouml;chte ich euch heute auf den neusten Stand bringen. <span id="more-3625"></span></p>
<p style="text-align: justify;">Es war die Technik, die mir einen Strich durch die Rechnung gemacht hat. Mein Heim-PC stieg war wegen einem defekten Bauteil nicht wirklich nutzbar und das zum denkbar ung&uuml;nstigsten Zeitpunkt. Denn eigentlich musst ich eine umfangreiche Arbeit fertig stellen. Nicht nur, dass diese Arbeit selbst also schon einiges an Zeit raubte. Ich musste zum Schreiben an andere Arbeitspl&auml;tze ausweichen und daf&uuml;r hin und her fahren, so dass f&uuml;r mich ein Dilemma entstand: Weil der Computer kaputt war, hatte ich auch keine Zeit, den Computer zu reparieren. Die Hauptarbeit hatte h&ouml;chste Priorit&auml;t. So konnte ich mich  leider nicht wirklich um andere Dinge daneben k&uuml;mmern.</p>
<p style="text-align: justify;">Dazu geh&ouml;rte dann neben der Computer-Reparatur leider auch der Kulturbeutel und der Lyrik-Event. Inzwischen sind die technischen Probleme zum Gl&uuml;ck behoben und alles l&auml;uft wieder seinen Ich entschuldige mich daf&uuml;r, dass ihr so lange warten musstet. Ich kontaktiere nun die potentiellen Teilnehmer am Lyrik-Event 2011 und sehe zu, wann es sich am besten einrichten l&auml;sst, das Ganze nachzuholen. Der n&auml;chste Kulturbeutel wird am Freitag erscheinen, wie gewohnt&#8230;</p>
<p style="text-align: justify;">Also bitte noch etwas Geduld. Ich danke derweil f&uuml;r eure Treue &#8212; denn wie ich sehen konnte, habt ihr dennoch regelm&auml;&szlig;ig auf dem Schmetterlingsgesang vorbei geschaut.</p>

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		<title>Kulturbeutel Nr. 48 Mecker-Edition</title>
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		<pubDate>Fri, 22 Jul 2011 18:04:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Enke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kulturbeutel]]></category>
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		<description><![CDATA[Meckern IMeckern IIFixpoetryLyrik Dies ist eine Mecker-Edition. Es gibt viel sich aufzuregen &#8212; packen wir es an. Oder so. Naja, und ein wenig Lyrik&#160;&#160; hab ich dann doch auch noch. Meckern I&#160;&#160; Mir ist echt zum meckern zu Mute. Daher tue ich dies auch. Ihr seid die leidtragenden, aber das l&#228;sst sich nicht &#228;ndern. Wie <a href='http://www.schmetterlingsgesang.de/2011/lyrik-news/kulturbeutel/kulturbeutel-nr-48-mecker-edition/'>[...]</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><div class="toc"><div class="toc_list"><ul><li class="toc_item"><a href="#toc-meckern-i">Meckern I</a></li><li class="toc_item"><a href="#toc-meckern-ii">Meckern II</a></li><li class="toc_item"><a href="#toc-fixpoetry">Fixpoetry</a></li><li class="toc_item"><a href="#toc-lyrik">Lyrik</a></li></ul></div></div>  Dies ist eine Mecker-Edition. Es gibt viel sich aufzuregen &#8212; packen wir es an. Oder so. Naja, und ein wenig Lyrik<a name="toc-lyrik" style="text-decoration: none;">&nbsp;&nbsp;</a> hab ich dann doch auch noch.<span id="more-3480"></span></p>
<h2>Meckern I<a name="toc-meckern-i" style="text-decoration: none;">&nbsp;&nbsp;</a></h2>
<p>Mir ist echt zum meckern zu Mute. Daher tue ich dies auch. Ihr seid die leidtragenden, aber das l&auml;sst sich nicht &auml;ndern. Wie ihr merkt, kommt der Kulturbeutel in dieser Woche sp&auml;t und den Video-Montag gabs gar nicht&#8230; Schuld daran, neben mir selbst freilich, sind diverse Probleme mit dem Computer die mich erheblich behindern derzeit und zwar nicht nur, was den Schmetterlingsgesang angeht. Die allt&auml;gliche Arbeit leidet auch sehr darunter. Und das kann ich gerade gar nicht gebrauchen, da die Zeit sowieso dr&auml;ngt. (Na gut, die dr&auml;ngt immer.)</p>
<p>Entschuldigt also bitte, falls ihr umsonst zur gewohnten Zeit auf die Seite gekommen seid, und nichts Neues vorgefunden habt. Ich hoffe, ihr konntet euch die Zeit mit ein paar alten Werken von mir oder anderen vertreiben.</p>
<h2>Meckern I<a name="toc-meckern-i" style="text-decoration: none;">&nbsp;&nbsp;</a>I</h2>
<p>Weil ich mich gerade so sch&ouml;n eingemeckert habe, mach ich gleich weiter. Leider wurden in den letzten Tagen einige sehr sch&ouml;ne Gedichte, auf die ich hier im Kulturbeutel verlinkt hatte, aus dem Netz entfernt. Das &auml;rgert mich, weil damit nat&uuml;rlich en Teil des Wertes des Kulturbeutels Fl&ouml;ten geht. Das &auml;rgert mich aber um so mehr, weil es wirklich tolle Texte waren, die nun wohl die weiten R&auml;ume des Internets f&uuml;r immer verlassen haben.</p>
<p>Ich meckere hier nicht an irgend jemandem herum, sondern an dem Fakt. Ich gestehe nat&uuml;rlich jedem das Recht an seinem Text zu. Und nat&uuml;rlich geh&ouml;rt dazu ebenso, dass ich den Text aus der &Ouml;ffentlichkeit zur&uuml;ckziehe, sei es um ihn anderweitig zu publizieren, ihn zu &uuml;berarbeiten oder oder oder (Manchmal will ja auch nur die Gedankenbl&ouml;&szlig;e wieder bedeckt sein). Aber ich finde es sehr, sehr, sehr schade&#8230;</p>
<h2>Fixpoetry<a name="toc-fixpoetry" style="text-decoration: none;">&nbsp;&nbsp;</a></h2>
<p>Eigentlich nehme ich an, dass ihr es alle schon kennt. F&uuml;r all jene, denen es neu ist, sei hier einmal <a title="Fixpoetry<a name="toc-fixpoetry" style="text-decoration: none;">&nbsp;&nbsp;</a>" href="http://www.fixpoetry.com/" target="_blank">Fixpoetry<a name="toc-fixpoetry" style="text-decoration: none;">&nbsp;&nbsp;</a></a> vorgestellt. Eine riesige Fundgrube an zeitgen&ouml;ssischer Lyrik<a name="toc-lyrik" style="text-decoration: none;">&nbsp;&nbsp;</a>, aber auch Kurzprosa gibt es hier. Und noch viel mehr: zum Beispiel einen Podcast, in dem regelm&auml;&szlig;ig vertonte Gedichte &#8212; auch vom Autor selbst gelesen &#8212; zu h&ouml;ren sind. Ein Feuilleton, in dem interessante Titel rezensiert und auch ebensolche Kolumnen und Essays ver&ouml;ffentlicht werden.</p>
<p>Damit noch lange nicht genug, gibt es auch noch einen Salon, mit tollen Bildern. Es erscheinen regelm&auml;&szlig;ig Lesehefte, die die Sch&auml;tze der Internet-Seite auch offline zug&auml;nglich machen &#8212; und seit einiger Zeit auch noch eine eigene Lyrik<a name="toc-lyrik" style="text-decoration: none;">&nbsp;&nbsp;</a>-Reihe, alles zu erschwinglichen Preisen. Wer also noch nicht rein geschaut hat, dem sei es w&auml;rmstens empfohlen. Und wer schon mal rei geschaut hat, der sollte ernsthaft dar&uuml;ber nachdenken es mal wieder zu tun.</p>
<h2>Lyrik<a name="toc-lyrik" style="text-decoration: none;">&nbsp;&nbsp;</a></h2>
<p>Ich wei&szlig;, richtig inhaltreich ist dieser Kulturbeutel, gemessen an seiner L&auml;nge, nicht. Und es gibt heute von mir auch nur drei Gedichte. Das erste ist eines, dass ich vor zwei, drei Jahren gern selbst geschrieben h&auml;tte. Es findet sich auf der Seite der Bibliothek deutschsprachiger Gedichte, und wurde von C.H. Treis geschrieben. Einen Titel hat es scheinbar nicht. <a title="Gedicht des Tages 20110716 " href="http://gedichte-bibliothek.de/pages/rss-feed/gedicht-des-tages.php?day=20110716" target="_blank">Schaut es euch hier an.</a> Ja, zugegeben, mit &#8220;<a title="Ende" href="http://www.schmetterlingsgesang.de/2011/meine-gedichte/ende/" target="_blank">Ende</a>&#8221; war ich vielleicht gar nicht so weit davon entfernt, etwas &auml;hnliches geschrieben zu haben.</p>
<p>Das zweite ist heute ausnahmsweise mal von ZeitOnline, die immernoch ihre Reihe &#8220;<a title="Zeit Serie Politik und Lyrik<a name="toc-lyrik" style="text-decoration: none;">&nbsp;&nbsp;</a>" href="http://www.zeit.de/themen/serie/index?q=politik-und-lyrik" target="_blank">Politik und Lyrik<a name="toc-lyrik" style="text-decoration: none;">&nbsp;&nbsp;</a></a>&#8221; fortf&uuml;hren. Der Beitrag von Daniela Danz &#8212; &#8220;<a title="Daniela Danz the embedded Poet" href="http://www.zeit.de/2011/30/Gedicht" target="_blank">The embedded Poet</a>&#8221; &#8212; gef&auml;llt mir ausnahmsweise. Ausnahmsweise, denn so ein halb (oder ganz) englischer Titel schreckt mich schon bem ersten Kontakt leicht ab und zweitens haben mich bisher die Werke der Zeit-Reihe nicht wirklich &uuml;berzeugt&#8230; Habt ihr da eigentlich auch eine Meinung dazu?</p>
<p>Zuletzt sei noch auf &#8220;<a title="fag&ouml;ttlich Perry dichterplanet.com" href="http://www.dichterplanet.com/dichterplanet/index.php?page=Thread&amp;threadID=14388" target="_blank">fag&ouml;ttlich</a>&#8221; hingewiesen, nicht nur wegen dem Titel, der irgendwie schon Freude macht. Nat&uuml;rlich ist dieses Wortspiel nicht neu, aber immerhin. Leider &#8212; und das sage ich gewiss nicht h&auml;ufig &#8212; ist das Gedicht mir ein wenig kurz. Es fehlt etwas, ja vielleicht sogar das gewisse etwas. Aber in den Worten liegt schon Klang und Wirkung.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>

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		<title>Kulturbeutel Nr. 47 Telegramm</title>
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		<pubDate>Fri, 15 Jul 2011 15:33:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Enke</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Da der letzte Kulturbeutel noch keine ganze Woche her ist, ist der heutige nicht ganz so prall gef&#252;llt. Leider fehlt mir auch die Zeit, da ich sehr viel Arbeit um die Ohren und vor allem die Tastatur habe. Daher mache ich es auch kurz und schmerzlos. Lyrik. Und sonst nix. Los gehts mit dem &#8220;zwischentext&#8221; <a href='http://www.schmetterlingsgesang.de/2011/lyrik-news/kulturbeutel/kulturbeutel-nr-47-telegramm/'>[...]</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Da der <a title="Kulturbeutel Nr. 46" href="http://www.schmetterlingsgesang.de/2011/lyrik-news/kulturbeutel/kulturbeutel-nr-46/">letzte Kulturbeutel</a> noch keine ganze Woche her ist, ist der heutige nicht ganz so prall gef&uuml;llt. Leider fehlt mir auch die Zeit, da ich sehr viel Arbeit um die Ohren und vor allem die Tastatur habe. Daher mache ich es auch kurz und schmerzlos. Lyrik. Und sonst nix.</p>
<p><span id="more-3442"></span>Los gehts mit dem &#8220;<span class="removed_link" title="http://compression.blog.de/2011/07/11/zwischentext-11464277/">zwischentext</span>&#8221; auf dem Blog Compression. Sch&ouml;ner Text, wenn auch ein Tick &#8212; also ein klein wenig &#8212; Inhalt fehlt.</p>
<p>Auf Moewenglanz.de gibt es von <a href="https://twitter.com/moewenglanz">@moewenglanz</a> &#8220;<a title="Moewenglanz Abendliche News-F&uuml;tterung Die (vertont)" href="http://moewenglanz.de/index.php/vertont--sounds/813-abendliche-news-fuetterung-die" target="_blank">Abendliche News-F&uuml;tterung. Die</a>&#8220;. K&uuml;rzlich hatte ich schon gesagt, dass ich diese Lyrik 2.0 mit bits und bytes mag, nur weil ich neidisch bin, sie selbst nicht schreiben zu k&ouml;nnen. Das Besondere am Text hier: man kann ihn sich vor Ort auch anh&ouml;ren.</p>
<p>Auch von Slov ant Gali gibt es in dieser Woche noch einmal etwas, diesmal wieder auf einer anderen Internetpr&auml;senz: dem Wort-Kultur-Blog. Das Gedicht hei&szlig;t &#8220;<a title="Slov ant Gali Hoffnung" href="http://gottogott.blogspot.com/2011/07/lyrik-prosa-wortkultur-1081.html" target="_blank">Hoffnung</a>&#8220;, obwohl ich das Gef&uuml;hl nicht loswerde, es schon einmal irgendwo anders verlinkt zu haben.</p>
<p>Au&szlig;erdem gibt es noch den &#8220;<a title="Ursula Gressmann Sommertag" href="http://lyrik.over-blog.com/article-ursula-gressmann-sommertag-78901318.html" target="_blank">Sommertag</a>&#8221; von <span class='wp_keywordlink'><a href="http://www.schmetterlingsgesang.de/author/uschi/" title="Authoren-Seite Ursula Gressmann im Schmetterlingsgesang" rel="nofollow">Ursula Gressmann</a></span>, damit wir wenigstens gedanklich beim Sommer sein k&ouml;nnen. Auch wenn hier ebenso gilt, dass ein wenig mehr Inhalt nicht geschadet h&auml;tte.</p>
<p>Das muss heute leider schon reichen, in der n&auml;chsten Woche gibt es mehr, versprochen!</p>

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		<title>Kulturbeutel Nr. 45</title>
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		<pubDate>Fri, 01 Jul 2011 15:45:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Enke</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Sommer(?)-GedichtePolitik, Beziehungen und soWas ihr wollt 2011Wettbewerb (kurz) Die Zeit rennt und rennt. Die H&#228;lfte des Jahres ist wieder um, und die Woche hat auch schon wieder einen Freitag gefunden. Zeit f&#252;r den Kulturbeutel. Und da abzusehen ist, dass die Zeit auch weiterhin so davon rennt, dass man kaum hinterherkommt, geht es heute noch einmal <a href='http://www.schmetterlingsgesang.de/2011/lyrik-news/kulturbeutel/kulturbeutel-nr-45/'>[...]</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="float: left;"><div class="toc"><div class="toc_list"><ul><li class="toc_item"><a href="#toc-sommer-gedichte">Sommer(?)-Gedichte</a></li><li class="toc_item"><a href="#toc-politik-beziehungen-und-so">Politik, Beziehungen und so</a></li><li class="toc_item"><a href="#toc-was-ihr-wollt-2011">Was ihr wollt 2011</a></li><li class="toc_item"><a href="#toc-wettbewerb-kurz">Wettbewerb (kurz)</a></li></ul></div></div> </p>
<p style="text-align: justify;">Die Zeit rennt und rennt. Die H&auml;lfte des Jahres ist wieder um, und die Woche hat auch schon wieder einen Freitag gefunden. Zeit f&uuml;r den Kulturbeutel. Und da abzusehen ist, dass die Zeit auch weiterhin so davon rennt, dass man kaum hinterherkommt, geht es heute noch einmal um den Lyrik-Event 2011. Und es gibt jede Menge Lyrik. Aber verlieren wir keine Zeit mit der Vorrede.</p>
<p><span id="more-3346"></span></p>
<h2 style="text-align: justify;">Sommer(?)-Gedichte<a name="toc-sommer-gedichte" style="text-decoration: none;">&nbsp;&nbsp;</a></h2>
<p style="text-align: justify;">Ich liebe die Art und Weise, wie die <a href="https://twitter.com/fremdlingin">@fremdlingin</a> auf ihrem Blog &#8220;Waldsaum&#8221; schreibt, ich liebe es einfach. Deshalb gibt es auch heute f&uuml;r euch ein Gedicht von ihr zum Thema Sommer und zum Thema M&uuml;cken (irgendwie).<sup>[<a href="#kulturbeutel-nr-45-n-1" class="footnoted" id="to-kulturbeutel-nr-45-n-1">1</a>]</sup> Nur habe ich ein Problem mit diesem Gedicht &#8212; und dieses Problem hatte ich zuletzt bei mehreren, die ich so im Internet gelesen habe.</p>
<p style="text-align: justify;">In einer Zeile hei&szlig;t es: &#8220;00:30&#8243;. Was das hei&szlig;en soll ist klar, aber ein gedicht wirkt in gro&szlig;em Ma&szlig;e durch seinen Klang. Und da wird es gef&auml;hrlich, denn ich habe ehrlich gesagt keine Ahnung, wie man das richtig ausspricht. Sagt man nun &#8220;null uhr drei&szlig;ig&#8221; oder eher &#8220;null, drei&szlig;ig&#8221; oder vielleicht &#8220;halb eins&#8221;? Ich wei&szlig; es nicht.</p>
<p style="text-align: justify;">So <a title="Syntaxia Ein Ahnen h&auml;ngt im Himmel" href="https://webloggia.wordpress.com/2011/06/29/ein-ahnen-hangt-im-himmel/" target="_blank">ein kleiner Dreizeiler</a> zum Thema Sommer war auch in syntaxias Weblogia zu finden. Und ja, der Sommer ist bisher ein wenig zur&uuml;ckhaltend, was die Sonne angeht. Dazu passt in gewisser Weise die &#8220;<a title="LiebesEnden Durchhalteparole" href="http://liebesenden.twoday.net/stories/durchhalteparole/" target="_blank">Durchhalteparole</a>&#8221; auf LiebesEnden von <a href="https://twitter.com/tiniaden">@tiniaden</a> &#8212; oder auch nicht. Die passt eigentlich immer, deshalb ist sie so gut&#8230; Aber ich hefte das jetzt mal unter Sommer?-Gedicht ab.</p>
<h2 style="text-align: justify;">Politik, Beziehungen und so<a name="toc-politik-beziehungen-und-so" style="text-decoration: none;">&nbsp;&nbsp;</a></h2>
<p style="text-align: justify;">Abseits von den Betrachtungen des Versuches eines Sommers, gibt es nat&uuml;rlich auch noch andere Gedichte. Der L&uuml;riker Wolfgang Schulze (<a href="https://twitter.com/ottogust">@ottogust</a>) bringt uns gleich zwei doch irgendwie recht politische Werke in dieser Woche. Das erste geht auf die ewige <a title="Wolfgang Schulze Petros L&uuml;rick ...ein offener Brief" href="http://blogpoesie.de/?p=12725" target="_blank">Frage nach dem Weltfrieden</a>, in einer Wendung, die man zumindest mit bedenken sollte. Das zweite hat offensichtlich einen Bezug zur Tagespolitik &#8212; auch wenn dieses Wort Tagespolitik irgendwie unpassend ist. Ich habe &uuml;ber die Angelegenheit in Deutschland schon viel Unsinn gelesen. Aber nicht so nat&uuml;rlich im Werk &#8220;<a title="Wolfgang Schulze Petros staatsbankrott" href="http://blogpoesie.de/?p=12674" target="_blank">staatsbankrott</a>&#8221; auf blogpoesie.</p>
<p style="text-align: justify;">Auch zwei Werke sind diesmal von Slov ant Gali dabei, die er (auch) auf wortr&auml;ume 2.0 ver&ouml;ffentlicht hat. Es geht in beiden Gedichten um (Liebes-)Beziehungen. Einmal in einer Art von jugendlicher Verliebtheit &#8212; &#8220;<a title="slov ant Gali tausch" href="http://wortraeume-slov-ant-gali.blogspot.com/2011/06/tausch.html" target="_blank">tausch</a>&#8221; &#8212; und einmal in einer Art, die der Inbegriff von Ern&uuml;chterung zu sein scheint: &#8220;<a title="Slov ant Gali Bekenntnis" href="http://wortraeume-slov-ant-gali.blogspot.com/2011/06/bekenntnis.html" target="_blank">Bekenntnis</a>&#8220;.</p>
<p style="text-align: justify;">Manchmal beneide ich <a href="https://twitter.com/Moewenglanz">@Moewenglanz</a> einfach um ihre F&auml;higkeit, die Sprache der Computer-Welt in Lyrik zu bringen. Ich kann das irgendwie nicht. Leider geht ihr <a title="M&ouml;wenglanz Tackerell: Unbekannter Dateityp" href="http://moewenglanz.de/index.php/kunst/aquarelle/799-tackerell-unbekannter-dateityp" target="_blank">auch diesmal</a> zum Ende hin irgendwie der Schwung v&ouml;llig fl&ouml;ten.</p>
<p style="text-align: justify;">Da die Zeit immer noch rennt, muss das erstmal reichen f&uuml;r heute, was die Lyrik angeht.</p>
<h2 style="text-align: justify;">Was ihr wollt 2011<a name="toc-was-ihr-wollt-2011" style="text-decoration: none;">&nbsp;&nbsp;</a></h2>
<p style="text-align: justify;">Aber kommen wir noch kurz zum Lyrik-Event 2011 hier auf dem Schmetterlingsgesang. Auch wenn hinter dem bisher genannten Datum f&uuml;r den Beginn nun leider wieder ein Fragezeichen steht, soll der Event selbst weiter Konturen annehmen. Und weil ihr als Leser ja umfangreich mit entscheiden sollt, wie der Event aussieht, l&auml;uft im Moment eine neue Abstimmung. Dabei soll diesmal bestimmt werden, wie viele Gedichte geschrieben werden sollen.</p>
<p style="text-align: justify;">Ich m&ouml;chte dazu zu bedenken geben, dass eine h&ouml;here Frequenz von Gedicht-Ver&ouml;ffentlichungen wahrscheinlich k&uuml;rzere Gedichte zur Folge haben wird, da es durchaus Grenzen gibt, was ein Mensch &#8212; der vielleicht nebenher noch arbeitet &#8212; an einem Tag so <strong>sinnvoll </strong>schreiben kann. Hier also die Abstimmung:</p>
<p style="text-align: justify;">Note: There is a poll embedded within this post, please visit the site to participate in this post's poll.</p>
<h2 style="text-align: justify;">Wettbewerb (kurz)<a name="toc-wettbewerb-kurz" style="text-decoration: none;">&nbsp;&nbsp;</a></h2>
<p style="text-align: justify;">Gerade kam noch der Hinweis auf einen Lyrik-Wettbewerb herein, den ich euch nat&uuml;rlich nicht vorenthalten will. Allerdings wendet sich die Ausschreibung nur an Bewohner Hamburgs und der angrenzenden Landkreise. <a title="Wettbewerb Teilnahmebedingungen" href="http://www.was-ist-schoen.de/teilnahmebedingungen/" target="_blank">Hier gibts die vollst&auml;ndigen Teilnahmebedingungen.</a></p>

<ol class="footnotes">
	<li class="footnote" id="kulturbeutel-nr-45-n-1"><strong><sup>[1]</sup></strong>  Das wundersch&ouml;ne Gedicht ist leider von der Autorin depubliziert worden.  <a class="note-return" href="#to-kulturbeutel-nr-45-n-1">&#x21A9;</a></li></ol>
]]></content:encoded>
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		<title>Das war heute</title>
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		<pubDate>Wed, 20 Apr 2011 11:30:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Enke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Meine Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Blick]]></category>
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		<description><![CDATA[beim Schreiten durch die Zeit
blieb ich einmal nur stehen]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>beim Schreiten durch die Zeit<br />
blieb ich einmal nur stehen:</p>
<p>mich umblickend,<span id="more-2590"></span><br />
den Kopf sch&uuml;ttelnd,<br />
kurz nachdenkend.</p>
<p>mit gesenktem Haupt und eilig<br />
schritt ich dann weiter voran.</p>
<p>das war heute</p>

]]></content:encoded>
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		<title>Verkl&#228;rter Herbst</title>
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		<pubDate>Wed, 13 Apr 2011 13:30:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Klassische Dichter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte anderer Dichter]]></category>
		<category><![CDATA[Georg Trakl]]></category>
		<category><![CDATA[Herbst]]></category>
		<category><![CDATA[Jahr]]></category>
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		<category><![CDATA[Zeit]]></category>

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		<description><![CDATA[von Georg Trakl (1887-1914) Gewaltig endet so das Jahr Mit goldnem Wein und Frucht der G&#228;rten. Rund schweigen W&#228;lder wunderbar Und sind des Einsamen Gef&#228;hrten. Da sagt der Landmann: Es ist gut. Ihr Abendglocken lang und leise Gebt noch zum Ende frohen Mut. Ein Vogelzug gr&#252;&#223;t auf der Reise. Es ist der Liebe milde Zeit. <a href='http://www.schmetterlingsgesang.de/2011/gedichte-anderer/verklarter-herbst/'>[...]</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>von Georg Trakl (1887-1914)</p>
<p>Gewaltig endet so das Jahr<br />
Mit goldnem Wein und Frucht der G&auml;rten.<br />
Rund schweigen W&auml;lder wunderbar<span id="more-2514"></span><br />
Und sind des Einsamen Gef&auml;hrten.</p>
<p>Da sagt der Landmann: Es ist gut.<br />
Ihr Abendglocken lang und leise<br />
Gebt noch zum Ende frohen Mut.<br />
Ein Vogelzug gr&uuml;&szlig;t auf der Reise.</p>
<p>Es ist der Liebe milde Zeit.<br />
Im Kahn den blauen Flu&szlig; hinunter<br />
Wie sch&ouml;n sich Bild an Bildchen reiht –<br />
Das geht in Ruh und Schweigen unter.</p>

]]></content:encoded>
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		<title>Kulturbeutel Nr. 31</title>
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		<pubDate>Sun, 27 Mar 2011 18:20:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Enke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kulturbeutel]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrik-News]]></category>
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		<description><![CDATA[Ja, es gibt heute schon wieder einen Kulturbeutel. Es liegen noch so viele lesenswerte Gedichte in der Schublade, die ich euch nicht vorenthalten m&#246;chte. Zum Beispiel hat lyrikline.org sein Programm umfangreich erweitert. Und: Bei Dichtern war der Fr&#252;hling schon immer eine sehr beliebte Jahreszeit &#8211; naja, bei anderen Menschen wohl auch. Darum geht es heute <a href='http://www.schmetterlingsgesang.de/2011/lyrik-news/kulturbeutel/kulturbeutel-nr-31/'>[...]</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Ja, es gibt heute schon wieder einen Kulturbeutel. Es liegen noch so viele lesenswerte Gedichte in der Schublade, die ich euch nicht vorenthalten m&ouml;chte. Zum Beispiel hat lyrikline.org sein Programm umfangreich erweitert. Und: Bei Dichtern war der Fr&uuml;hling schon immer eine sehr beliebte Jahreszeit &#8211; naja, bei anderen Menschen wohl auch. Darum geht es heute hier um Fr&uuml;hling und Fr&uuml;hlingsgef&uuml;hle. Um Liebe nat&uuml;rlich, und was davon noch &uuml;brig blieb. <span id="more-2379"></span></p>
<h2 style="text-align: justify;">Lyrikline mit Erweiterung</h2>
<p style="text-align: justify;">Lyrikline.org ist eine Internet-Plattform, welche sich besonders der Internationalit&auml;t verschrieben hat. Das bedeutet vor allem, dass es aktuelle Lyrik in zahlreichen &Uuml;bersetzungen und vielen Originalsprachen zu lesen gibt. In den drei kurzen Monaten, die das Jahr 2011 nun alt ist, hat sich das Angebot der Lyrikline um &uuml;ber 600 &Uuml;bersetzungen erweitert. Sehr viel Lesestoff also, und es gibt einiges zu entdecken. Vor allem arabische und afrikanische Dichter scheinen diesmal Schwerpunkt gewesen zu sein.</p>
<p style="text-align: justify;">Da meine Leser haupts&auml;chlich deutschsprachig sind, m&ouml;chte ich nur auf die &Uuml;bersetzungen ins Deutsche verweisen. Es handelt sich dabei <a title="lyrikline.org 600 neue &Uuml;bersetzungen" href="http://lyrikline.wordpress.com/2011/03/21/600-new-translations-on-lyrikline-org-600-neue-ubersetzungen-auf-lyrikline-org/" target="_blank">nach Angaben von Lyrikline</a> um Werke folgender Autoren: Ali Abdollrezaei (Iran), Mohammad Al-Domaini (Saudi-Arabien). Nujoom  Al-Ghanem (Dubai, VAE), Mohammad Al-Harthy (Oman), Mohammad Al-Nabhan  (Kuwait), Kalaf Angelo (Angola), Uladzimir Arlou (Belarus), Tanella Boni  (Elfenbeink&uuml;ste), Siham Bouhlal (Marokko), Iain EWOK Robinson  (S&uuml;dafrika), Pierre Guéry (Frankreich), Chedwa Harechawi (Israel),  Bouzid Herzallah (Algerien), Ogaga Ifowodo (Nigeria), Tade Ipadeola  (Nigeria), Anatol Ivashchanka (Belarus), Nina Kibuanda (Kongo), Hlieb  Labadzienka (Belarus), João Maimona (Angola), Maryja Martysievich  (Belarus), Lebogang Mashile (S&uuml;dafrika), Niran Okewole (Nigeria), Amir  Or (Israel), Luis Carlos Patraquim (Mosambik), Siarhiej Prylucki  (Belarus), Remi Raji (Nigeria), Øyvind Rimbereid (Norwegen), Youssef  Rzouga (Tunesien), E. E. Sule (Nigeria), Vika Trenas (Belarus), Sara  Ventroni (Italien) und Saul Williams (USA). Au&szlig;er Guéry kenne ich selbst nicht einen dieser Autoren dem Namen nach, aber vielleicht geht es euch ja anders.</p>
<h2 style="text-align: justify;">Das k&uuml;rzeste Gedicht</h2>
<p style="text-align: justify;">Ich bin mir nicht sicher, ob dieses Gedicht tats&auml;chlich neu ist. Es ist so genial und dabei so einfach, da muss doch schon mal jemand fr&uuml;her drauf gekommen sein. Wenn nicht, dann kann ich Detlef Teich nur gratulieren. Das Gedicht &#8220;<a title="Reimfrei Blitzeis" href="http://ottosmops.de/article/95/blitzeis" target="_blank">Blitzeis</a>&#8221; ist wohl das k&uuml;rzeste Gedicht, welches ich je gelesen habe &#8211; und das beste: Es gibt dennoch mehrere M&ouml;glichkeiten es zu interpretieren. Obwohl: Die &Uuml;berschrift legt wohl eine bestimmte Interpretation doch nahe. Jedenfalls konnte ich herzlich lachen, als ich das Werk sah.</p>
<h2 style="text-align: justify;">Liebe und so&#8230;</h2>
<p style="text-align: justify;">Bleiben wir bei dem selben Autor, der durchaus mit witzigen Werken zu unterhalten weis. So gibt es da noch eine &#8220;<a title="Reimfrei Saubere Sache" href="http://ottosmops.de/article/94/saubere-sache" target="_blank">Saubere Sache</a>&#8220;, welche zugegeben nicht ganz sauber gereimt ist, daf&uuml;r aber jugenfrei bleibt. Etwas ungew&ouml;hnlich, nicht nur was die Textanordnung angeht, kommt die &#8220;<a title="Bleibes&uuml;bung" href="http://sebastianvanroehlek.wordpress.com/2011/03/19/bleibesubung/" target="_blank">bleibes&uuml;bung</a>&#8221; daher. Aber sprachlich ist das schon ziemlich gute, wenn auch schwer verdauliche Kost, was der Autor Sebastian van Roehlek da bietet. Nur: Man weis halt nicht so ganz, &#8220;was wollte uns der Dichter damit sagen?&#8221; Wahrscheinlich nichts speziell. Sonst h&auml;tte man ihn wohl verstanden.</p>
<p style="text-align: justify;">Das ist wesentlich einfacher bei poetically, wo Beatrix Brockmann mit einem wunderbaren &#8220;<a title="Beatrix Brockmann was w&auml;re ich" href="http://poeticaly.blogspot.com/2011/03/was-ware-ich.html" target="_blank">was w&auml;re ich</a>&#8221; aufwartet. Ein wunderbares kleines Gedicht &uuml;ber anhaltende Liebe und auch das Schreiben dar&uuml;ber. V&ouml;llig unaufdringlich, mit Aussage. Zum Nachdenken und Schmunzeln. Etwas weniger zum Schmunzeln ist da das Werk &#8220;<a title="Rachel Verletzlich" href="http://rachelchen-rachel.blogspot.com/2011/03/verletzlich.html" target="_blank">Verletzlich</a>&#8221; von rachel auf &#8220;Sonnenklares, Irrlichtiges&#8221;. Sie schreibt auch &uuml;ber das Schreiben und verborgene Liebe, die wir alle sicher kennen.</p>
<h2 style="text-align: justify;">&#8230;Fr&uuml;hlingsgef&uuml;hle</h2>
<p style="text-align: justify;">F&uuml;r heute belasse ich es bei drei Fr&uuml;hlingsgedichten. Es kommen in n&auml;chster Zeit bestimmt noch einige dazu, deshalb muss das erstmal reichen. An das Thema Liebe kn&uuml;pft, irgendwie zumindest, das kleine Werk &#8220;<a title="Isabelle Kramer vage" href="http://veredita.blogspot.com/2011/03/vage.html" target="_blank">vage</a>&#8221; von Isabella Kramer an. Denn f&uuml;r sie ist im M&auml;rz scheinbar mehr als nur das Wetter manchmal tr&uuml;gerisch. Nun ja, aber die letzte Strophe &uuml;berzeugt mich nicht so ganz &#8211; wirkt sie nicht etwas klischeehaft?</p>
<p style="text-align: justify;">Und auch das Gedicht &#8220;<a title="Peter Ettl M&auml;rz Mathias Kehles Lyrik-Blog" href="http://matthiaskehle.blogspot.com/2011/03/gedicht-des-tages-peter-ettl.html" target="_blank">M&auml;rz</a>&#8221; von Peter Ettl hat im Prinzip irgendwas mit Liebe zu tun. Mathias Kehle pr&auml;sentierte k&uuml;rzlich als Gedicht des Tages und ganz ehrlich: Ich kann keinen besseren Kommentar dazu denken, als denjenigen, der Auf Kehles Blog zu finden ist. Tats&auml;chlich f&auml;ngt es etwas pathetisch an &#8211; endet aber erfrischend realistisch. Oder &auml;hnlich.</p>
<p style="text-align: justify;">V&ouml;llig frei von der Verbindung hin zur Liebe, kann sich auch das von der &#8220;fremdlingin&#8221; am &#8220;Waldsaum&#8221; gepostete Werk sich nicht machen. &#8220;Fr&uuml;hlingswracks&#8221; zeugen nun auch nicht gerade von sehr fr&ouml;hlichen Gedanken, die sich in diesem sehr intensiven Gedicht zeigen. Und so endet das ganze auch unter Tr&auml;nen&#8230; <a title="Waldsaum fremdlingin ()" href="http://fremdlingin.wordpress.com/2011/03/26/133/" target="_blank">Aber lest doch mal selbst</a>, denn das beste Wort verrate ich euch hier nicht.</p>

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		<title>Kulturbeutel Nr. 27</title>
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		<pubDate>Fri, 04 Mar 2011 20:19:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Enke</dc:creator>
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		<description><![CDATA[In dieser Woche geht es im Kulturbeutel ausnahmsweise mal kurz um Politik, bevor ich dann auf zwei Wettbewerbe hinweisen m&#246;chte. Und zum Schluss gibt es nat&#252;rlich wieder einige Gedichte aus dem Netz, bei denen es sich lohnt, einen n&#228;heren Blick darauf zu werfen. Aber fangen wir bei einem leidigen Thema an &#8211; dem ehemaligen Verteidigungsminister. <a href='http://www.schmetterlingsgesang.de/2011/lyrik-news/kulturbeutel/kulturbeutel-nr-27/'>[...]</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">In dieser Woche geht es im Kulturbeutel ausnahmsweise mal kurz um Politik, bevor ich dann auf zwei Wettbewerbe hinweisen m&ouml;chte. Und zum Schluss gibt es nat&uuml;rlich wieder einige Gedichte aus dem Netz, bei denen es sich lohnt, einen n&auml;heren Blick darauf zu werfen. Aber fangen wir bei einem leidigen Thema an &#8211; dem ehemaligen Verteidigungsminister.<span id="more-2181"></span></p>
<p style="text-align: justify;">Ich muss es mir verkneifen, ausschweifend  zu Guttenberg zu schreiben, weil sonst die Zeit fehlen w&uuml;rde, dem eigentlichen Sinn des Kulturbeutels nachzukommen. Deshalb werde ich nur kurz auf ein paar Artikel verweisen. Einerseits sollte jeder einmal die <a title="guttenviz dieweltistgarnichtso" href="http://daten.dieweltistgarnichtso.net/src/guttenviz/" target="_blank">Visualisierung</a> des Guttenplag-Wikis sich angeschaut haben, um sich ein Bild des Ausma&szlig;es zu machen, in dem hier betrogen wurde. Und dann m&ouml;chte ich zum Lesen die Texte bei &#8220;<a title="Dummes Volk? print w&uuml;rgt" href="http://print-wuergt.de/2011/03/03/761/" target="_blank">print w&uuml;rgt</a>&#8220;, <a title="zu guttenbergs r&uuml;cktritt Guardienoftheblind" href="http://guardianoftheblind.de/blog/2011/03/01/zu-guttenbergs-rucktritt/" target="_blank">hier</a> und <a title="Stunde der Populisten Guardienoftheblind" href="http://guardianoftheblind.de/blog/2011/03/03/die-stunde-der-populisten/" target="_blank">hier</a> beim &#8220;Guardien of the blind&#8221;, beim &#8220;<a title="Netz der Selbstkontrolle DerFreitag" href="http://www.freitag.de/positionen/1109-hh" target="_blank">derFreitag</a>&#8221; und letztlich auch diesem bei den &#8220;<a title="Agitation NachDenkSeiten" href="http://www.nachdenkseiten.de/?p=8535" target="_blank">Nachdenkseiten</a>&#8220;. Es lie&szlig;e sich auch noch anderes sagen, aber ich m&ouml;chte es dabei erstmal belassen. (Na gut, den <a title="Telepolis Wir wollen ihn wieder" href="http://www.heise.de/tp/blogs/6/149379" target="_blank">Telepolis-Artikel</a> kriegt ihr auch noch.)</p>
<p style="text-align: justify;">Wenden wir uns dem sch&ouml;nen Teil zu: Der Lyrik, der Poesie und den Gedichten. Das Forum Literarchie hat einen Wettbewerb zum Thema &#8220;gefallene Engel&#8221; <a title="Schreibwettbewerb &quot;Gefallene Engel&quot; Literarchieblog" href="http://literarchieblog.twoday.net/stories/14660063/" target="_blank">ausgeschrieben</a>. Und eh ich wieder &uuml;ber Guttenberg rede, weise ich lieber darauf hin, dass die Teilnahme noch bis zum Sonntag, den 3. April 2011, m&ouml;glich ist. Gewinnen gibt es weiter nichts, au&szlig;er die Ver&ouml;ffentlichung in einem eBook, welches unter einer CreativeCommons-Lizenz stehen wird. Das ist f&uuml;r einen Wettbewerb zugegeben etwas wenig. Aber wem der Wettstreit um die &#8220;besten&#8221; Werke wichtig genug ist, erwartet sicher auch nicht mehr.</p>
<p style="text-align: justify;">Bei einem zweiten Wettbewerb gibt es da ein wenig mehr zu holen. Noch bis zum 30. Juni 2011 k&ouml;nnen f&uuml;r die 8. Bonner Buchmesse Migration zum Thema &#8220;Angekommen&#8221; Beitr&auml;ge in verschiedenen Gattungen eingereicht werden. Hier winkt immerhin die Ver&ouml;ffentlichung in einer gedruckten Anthologie im Free Pen Verlag und den drei ersten Preistr&auml;gern eine Ehrung im Rahmen der Buchmesse. Die entsprechende Ausschreibung findet ihr <a title="Literaturwettbewerb Angekommen Bonner Buchmesse Migration" href="http://www.bonnerbuchmessemigration.de/index.php?article_id=20" target="_blank">hier</a>.</p>
<p style="text-align: justify;">Nun aber zu den Gedichten. Allen voran <a title="Anpassungsprozess Petros Blogpoesie" href="http://blogpoesie.de/?p=10163" target="_blank">wieder einmal Petros</a>, der sich irgendwie anpasst, ohne zu passen, oder so. Kurz, wie sehr oft bei Petros. Sechs Zeilen reichen aber eben auch, wenn man schreiben kann. Nur die mittleren beiden Zeilen an diesem Gedicht sagen mir nicht ganz zu. sie bilden, anders als die ersten und die letzten beiden Verse keine Einheit in sich, sondern stehen einfach f&uuml;r sich. Dabei ist eine Einheit aber angedeutet &#8211; mir scheint, der Versuch war da, aber gl&uuml;ckte nicht ganz.</p>
<p style="text-align: justify;">Ein etwas ironisch-satirisches Gedicht, das in seiner Machart sicher nicht neu ist, gab es in dieser Woche in meiner alten Online-Heimat poezio.com zu lesen. &#8221;Einmal nur&#8221;<sup>[<a href="#kulturbeutel-nr-27-n-1" class="footnoted" id="to-kulturbeutel-nr-27-n-1">1</a>]</sup> thematisiert den Traum des Dichters, ein gutes Gedicht zu schreiben. Und das ist hier dem M&ouml;chtegern (so das Autoren-Pseudonym) gelungen. Da stimmt meiner Meinung nach alles. Aber sowas findet auch dort kaum Beachtung.</p>
<p style="text-align: justify;">Nach dem humorvollen auch noch ein wenig d&uuml;steres. Obwohl: ich bin mir &uuml;ber die D&uuml;sternis in den Worten nicht ganz im Klaren. &#8220;<a title="blau eins tom zackl punktkommastrich" href="http://punktkommastrich.wordpress.com/2011/03/02/blau-eins/" target="_blank">Blau eins</a>&#8221; von tom zackl wirkt sehr kraftvoll und lebendig. Und erz&auml;hlt irgendwie doch vom Gegenteil, wenn man es denn w&ouml;rtlich nehmen will. Die Aufz&auml;hlform zum Ende hin gef&auml;llt mir nicht, und ich glaube, dass habe ich schon mal bei einem Gedicht dieses Autors bem&auml;ngelt. Mit M&uuml;he kann ich dem hier aber vielleicht noch etwas abgewinnen &#8211; da hier bestimmte Bewegungsformen eine Rolle spielen, die man so in Sprachform versucht haben k&ouml;nnte, zu zeigen.</p>
<p style="text-align: justify;">Ich hatte ja gar nicht gewusst, dass der schneewanderer irgendwie hier in der N&auml;he beheimatet sein muss. Zumindest hat er k&uuml;rzlich ein Gedicht &uuml;ber einen Baum bei Jena geschrieben&#8230; aber vorstellen m&ouml;chte ich euch eigentlich ein anderes, welches den etwas ungl&uuml;cklichen Namen &#8220;<a title="schneewanderer vorwahl" href="http://schneewanderer.blogspot.com/2011/02/vorwahl.html" target="_blank">vorwahl</a>&#8221; tr&auml;gt. Ja, es scheint durchaus auch um eine Wahl zu gehen &#8211; aber dieser Titel klingt doch zu sehr nach Telefonbuch. Dabei kommt das Gedicht ganz anders daher, mit Angedeutetem und vorsichtig Ausgesprochenem. Aber irgendwie habe ich das Gef&uuml;hl, das diesem Gedicht ein paar wenige Worte mehr vielleicht gutgetan h&auml;tten. Hmm.</p>
<p style="text-align: justify;">Na gut, das solls erst einmal gewesen sein, f&uuml;r diese Woche. Die Arbeit ruft schon wieder.</p>

<ol class="footnotes">
	<li class="footnote" id="kulturbeutel-nr-27-n-1"><strong><sup>[1]</sup></strong> Das Gedicht einmal nur wurde aus dem Poezio.com Forum gel&ouml;scht. <a class="note-return" href="#to-kulturbeutel-nr-27-n-1">&#x21A9;</a></li></ol>
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		<title>Kulturbeutel Nr. 26</title>
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		<pubDate>Sun, 27 Feb 2011 14:36:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Enke</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Probleme mit dem Blog &#8211; die noch nicht ganz beseitigt sind &#8211; haben mich ein wenig Zeit gekostet, weshalb der Kulturbeutel leider erst heute erscheint, statt wie gehofft am Freitag. Zuerst gibt es mal einen Geburtstag zu feiern. Dann nat&#252;rlich eine Menge Gedichte aus den letzten 6 bis 8 Wochen. Und letztlich noch ein <a href='http://www.schmetterlingsgesang.de/2011/lyrik-news/kulturbeutel/kulturbeutel-nr-26/'>[...]</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Die Probleme mit dem Blog &#8211; die noch nicht ganz beseitigt sind &#8211; haben mich ein wenig Zeit gekostet, weshalb der Kulturbeutel leider erst heute erscheint, statt wie gehofft am Freitag. Zuerst gibt es mal einen Geburtstag zu feiern. Dann nat&uuml;rlich eine Menge Gedichte aus den letzten 6 bis 8 Wochen. Und letztlich noch ein wenig zum Anschauen. Los gehts&#8230;<span id="more-2111"></span></p>
<p style="text-align: justify;">Wie gesagt habe ich zun&auml;chst einmal Gl&uuml;ckw&uuml;nsche zu einem Geburtstag zu verteilen, auch wenn es inzwischen nachtr&auml;glich ist. Denn eigentlich war der Geburtstag bereits am Donnerstag:</p>
<p style="text-align: center;"><!-- tweet id : 40732574129061888 --><style type='text/css'>#bbpBox_40732574129061888 a { text-decoration:none; color:#FF0000; }#bbpBox_40732574129061888 a:hover { text-decoration:underline; }</style><div id='bbpBox_40732574129061888' class='bbpBox' style='padding:20px; margin:5px 0; background-color:#BADFCD; background-image:url(http://a3.twimg.com/profile_background_images/25179228/PS-logo-wallpaper.jpg);'><div style='background:#fff; padding:10px; margin:0; min-height:48px; color:#0C3E53; -moz-border-radius:5px; -webkit-border-radius:5px;'><span style='width:100%; font-size:18px; line-height:22px;'>The Poetry Society is 102 years old today.</span><div class='bbp-actions' style='font-size:12px; width:100%; padding:5px 0; margin:0 0 10px 0; border-bottom:1px solid #e6e6e6;'><img align='middle' src='http://www.schmetterlingsgesang.de/wp-content/plugins/twitter-blackbird-pie//images/bird.png' /><a title='tweeted on 24. February 2011 13:19' href='http://twitter.com/#!/PoetrySociety/status/40732574129061888' target='_blank'>24. February 2011 13:19</a> via web<a href='https://twitter.com/intent/tweet?in_reply_to=40732574129061888&related=@schmetterlingsg' class='bbp-action bbp-reply-action' title='Reply'><span><em style='margin-left: 1em;'></em><strong>Reply</strong></span></a><a href='https://twitter.com/intent/retweet?tweet_id=40732574129061888&related=@schmetterlingsg' class='bbp-action bbp-retweet-action' title='Retweet'><span><em style='margin-left: 1em;'></em><strong>Retweet</strong></span></a><a href='https://twitter.com/intent/favorite?tweet_id=40732574129061888&related=@schmetterlingsg' class='bbp-action bbp-favorite-action' title='Favorite'><span><em style='margin-left: 1em;'></em><strong>Favorite</strong></span></a></div><div style='float:left; padding:0; margin:0'><a href='http://twitter.com/intent/user?screen_name=PoetrySociety'><img style='width:48px; height:48px; padding-right:7px; border:none; background:none; margin:0' src='http://a2.twimg.com/profile_images/329725396/PoetrySoclogoWEB_normal.jpg' /></a></div><div style='float:left; padding:0; margin:0'><a style='font-weight:bold' href='http://twitter.com/intent/user?screen_name=PoetrySociety'>@PoetrySociety</a><div style='margin:0; padding-top:2px'>PoetrySociety</div></div><div style='clear:both'></div></div></div><!-- end of tweet --></p>
<p style="text-align: center;">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify;">Also herzlichen Gl&uuml;ckwunsch und Happy Birthday to the <a title="Poetry Society Home" href="http://www.poetrysociety.org.uk/" target="_blank">Poetry Society</a>!</p>
<p style="text-align: justify;">Die Politik hatte in den letzten Tagen m&auml;chtig Stoff zu bieten, die lyrischen Sch&ouml;pfungen zu befeuern. Ich habe f&uuml;r euch etwas ausgesucht, was nicht mit <a title="die Welt ist gar nicht so: Guttenplag-Visualisierung" href="http://daten.dieweltistgarnichtso.net/src/guttenviz/" target="_blank">Guttenberg</a> zu tun hat. Paul Spinger hat die eigentlich wichtigere Debatte um HartzIV im Fernsehen verfolgt und in einem Gedicht  <a title="Paul Spinger HartzIV debatte im Fernsehen" href="http://paul-spinger.blogspot.com/2011/02/hartz-iv-debatte-im-fernsehen.html" target="_blank">hier</a> verarbeitet. Das ganze St&uuml;ck gef&auml;llt mir an sich &#8211; nur zum Thema Mindestlohn fehlt mir inhaltlich etwas, denn Begr&uuml;ndungen gibt es genug und sie lassen sich mit derselben scharfen Feder angreifen, wie es dem Rest der Debatte hier widerf&auml;hrt.</p>
<p style="text-align: justify;">Auf dem Blog ZEITverdichtet wird wohl eher &uuml;ber <del>Lybien, Tunesien, &Auml;gypten,</del> <a title="Jasmin-Proteste Welt-Online" href="http://www.welt.de/politik/ausland/article12656275/Tausende-chinesische-Polizisten-jagen-eine-Blume.html?utm_medium=twitter" target="_blank">China</a> geschrieben, wo &#8220;<a title="ZEITverdichtet auf den strassen" href="http://zeitverdichtet.de/?p=6543" target="_blank">auf den strassen</a>&#8221; ja auch was los ist. Den Hinweis auf die Ketten im Innern finde ich sehr sch&ouml;n. Ansonsten hoffe ich, dass es bei den ausstehenden Revolutionen m&ouml;glichst wenig bis gar kein Blutvergie&szlig;en mehr  geben wird.</p>
<p style="text-align: justify;">Nicht ganz sicher bin ich mir, wovon tinius auf dem Blog LiebesEnden schreibt, wenn er ein ganz biblisches Thema aufgreift: &#8220;<a title="LiebesEnden Adam" href="http://liebesenden.twoday.net/stories/adam/" target="_blank">Adam</a>&#8220;. Ich bin nicht ganz so bibelfest &#8211; aber das mit dem brennenden Mond kann ich einfach nicht einordnen. Sonst gef&auml;llt mir das Ganze. Ebenso vom gleichen Autor an gleicher Stelle ein sch&ouml;nes Gedicht zum <a title="LiebesEnden Januar" href="http://liebesenden.twoday.net/stories/januar/" target="_blank">Januar</a> &#8211; voll von Melancholie. Aber Zukunft ist Traum&#8230;</p>
<p style="text-align: justify;">A propos traurige Gedichte: &#8220;<a title="Chantal Schreiber Es Lyrik in jeder Form" href="http://weilwortewichtigsind.blogspot.com/2011/02/es.html?utm_source=feedburner&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=Feed%3A+LyrikInJederForm+%28Lyrik+in+jeder+Form%29" target="_blank">Es</a>&#8221; von Chantal Schreiber auf &#8220;Lyrik in jeder Form&#8221; ist f&uuml;r mich auch irgendwie traurig. Und das, obwohl eigentlich das HappyEnd im Zentrum steht. Der m&auml;nnliche Part in dem Gedicht spielt jedenfalls keine gute Rolle. Gut gemacht finde ich an diesem Gedicht besonders den Schluss. Sehr pointiert und ein bi&szlig;chen b&ouml;se &#8211; und auch metrisch gut, wie ich finde.</p>
<p style="text-align: justify;">Wahrscheinlich war der unr&uuml;hmliche m&auml;nnliche Part auch nur &#8220;<a title="dichterplanet Perry k&ouml;nig f&uuml;r eine nacht" href="http://www.dichterplanet.com/dichterplanet/index.php?page=Thread&amp;threadID=14070" target="_blank">k&ouml;nig f&uuml;r eine nacht</a>&#8220;, wie ihn Perry im Forum dichterplanet.com beschreibt. Bei ihm klingt das alles sehr nach Urlaubsaff&auml;re&#8230; Nur das mit den Betten- und Sandburgen ist etwas viel Burg. Aber wie man es besser machen k&ouml;nnte, kann ich auch nicht sagen. So ein wenig anschlie&szlig;en k&ouml;nnte daran Annette Gonserowskis &#8220;<a title="Annette Gonserowski Abschied" href="http://annettegonserowski.blogspot.com/2011/02/abschied.html" target="_blank">Abschied</a>&#8220;, der ein bi&szlig;chen wie Sterben ist. Und eine lesenswerte &#8220;<a title="Unvermittelbar notiz" href="http://www.unvermittelbar.de/kontakt-bestellen/" target="_blank">notiz</a>&#8221; hinterl&auml;sst Julia Mantel von &#8220;Unvermittelbar&#8221; irgendwie auch passend. Lesen und Gedanken machen.</p>
<p style="text-align: justify;">Und zu guter Letzt m&ouml;chte noch &uuml;ber einen sehr umf&auml;nglichen Beitrag zu Konstantinos Kavafis hinweisen, von dem ihr hier ja auch schon das <a title="Ithaka" href="http://www.schmetterlingsgesang.de/gedichte-anderer/ithaka/">eine</a> oder <a title="Warten auf die Barbaren" href="http://www.schmetterlingsgesang.de/gedichte-anderer/warten-auf-die-barbaren/">andere</a> gelesen habt. Auf dem PlanetLyrik.de gibt es zur Ausgabe des Gesamtwerkes des griechischen Dichters eine <a title="PlanetLyrik Kavafis Gesamtwerk" href="http://www.planetlyrik.de/konstantinos-kavafis-das-gesamtwerk/2011/02/" target="_blank">ausf&uuml;hrliche Auseinandersetzung</a> mit dessen Werk.</p>
<p style="text-align: justify;">Hier noch ein kleines Video, in dem Sean Connery das Gedicht &#8220;Ithaca&#8221; von Kavafis vortr&auml;gt, untermalt mit der Musik des bekannten griechischen Musikers Vangelis:</p>
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